Arbeitsblatt: Prüfung Schweizer Geschichte
Material-Details
Prüfung zur Schweizer Geschichte
Geschichte
Schweizer Geschichte
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
86135
1379
9
07.09.2011
Autor/in
andi (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Prüfung CH-Geschichte Name: Datum: 09. September 2011 Note Du hast folgende Punktzahl erreicht: Total: 45 Punkte Punkte 1 Die Sage von Wilhelm Tell Viele Schriftsteller haben die Sage von Tell nacherzählt. Das folgende Beispiel stammt von Franz Meyer. Im Text gibt es einzelne Lücken. Schreibe unten die fehlenden Wörter und Sätze auf, so dass es wieder einen zusammenhängenden Text ergibt. Da ritt einmal der Landvogt .1nach Uri. Unter der Linde in Altdorf stellte er einen Stecken auf. Auf den Stecken drückte er seinen Hut. .1 befahl, dass 2, wie wenn der Vogt selbst dort stünde. Ein Kriegsknecht musste bei dem Hute Wache halten. Nur war da ein redlicher Mann, der hiess Tell. Er hatte auch auf dem 3 geschworen. Tell ging oft vor dem Stecken auf und ab und wollte sich nicht verneigen. Der Wächter verklagte Tell beim Vogt. 1 fragte Tell, warum er den Befehl nicht ausführe. Tell antwortete: Es geschah ohne böse Absicht. Ich habe nicht gewusst, dass das so wichtig ist. Tell war ein guter Schütze und hatte liebe Kinder. 4 . Es war ein Meisterschuss! 1 lobte den Schützen und fragte ihn dann: Tell, warum hast du einen Pfeil in deinen Köcher gesteckt? – Tell hätte lieber keine Antwort gegeben. Er fürchtete, der Vogt würde ihn töten. Doch 1. gab nicht nach und wollte wissen, was dieser Pfeil bedeutete. Er sprach: Tell, sag mir die Wahrheit! Ich will dir dein Leben nicht nehmen. Und Tell entgegnete: Ihr habt mir mein Leben zugesichert, nun will ich euch die Wahrheit sagen: Hätte ich mit dem ersten Pfeil mein Kind getroffen, so hätte ich den zweiten Pfeil 5.! Da sprach der Herr: Töten will ich dich nicht, aber ich lege dich an einen Ort, wo du Sonne und Mond nie mehr sehen wirst. Tell wurde gebunden, und die Knechte des Vogtes brachten ihn in .6 Die Armbrust legten sie neben das Steuerrruder hinten im 6 So fuhren sie den See hinab bis an die Felswand des Axenberges. Dort erhob sich ein so starker Wind, dass .1. und alle andern fürchteten, sie müssten ertrinken. . 7 . . Er packte seine Armbrust, sprang aus dem Schiff und hinauf auf die Platte, stiess .6 von sich und liess die Leute auf dem See treiben. Er aber lief den Berg hinan, so schnell er konnte. Dann eilte er nordwärts durch Schwyz und hinaus bis nach Küssnacht in die 8 Dort kam er vor dem Vogt an und wartete. Als 1 und seinen Knechte durch die 8. ritten, stand er hinter einer Staude. .9 . Dann eilte er wieder zurück, durch die Berge hinein, nach Uri. 1 (Name) 2 3 4 5 6 7 (Ort) 8 (Ort) 9 je 1 Punkt 9 Begründe bei beidenAussagen, warum sie (wahrscheinlich) falsch sind. Aussage 1: „Die Eidgenossen verjagten die bösen habsburgischen Vögte, indem sie ihre Burgen zerstörten. Aussage 2: „Tells Apfelschuss war eine einmalige Tat, die ihn zu einem Held machten. Aussage Nr.: 2 Aussage Nr.:. korrekt begründet max. 2 Punkte 4 Mit welchen Problemen hatten die Menschen vor der Gründung des Schweizerischen Bundesstaates zu kämpfen? Zähle fünf verschiedene auf. • • 3 • • • je 1 Punkt 5 Nenne drei verschiedene Gründe (Stichwörter), warum sich den drei Urkantonen (Uri, Schwyz, Unterwalden) im Laufe der Jahre immer mehr Orte und Gebiete anschlossen, bis 1653 schon 13 eidgenössische Orte zum Staatenbund gehörten. 4 1. 2. 3. 3 je 1 Punkt Die Bedeutung Tells in den verschiedenen Epochen Verbinde die Epoche mit der Bedeutung Tells und ergänze die fehlenden Lücken. Epoche Die Sage Tells diente als gab 1470 1653 den Untertanen Mut und Hoffnung gegen die eidgenössischen Herren 5 1848 1914 – 18 1939 45 heute je 1 Punkt . gaben Mut und Stärke zum Wiederstand gegen den drohenden Krieg. 5 Schreibe 4 wichtige Abmachungen des Bündnisvertrages von 1291 auf. 1 2 6 3 4 Je 1 Punkt 4 Als Geburstermin der Schweiz gilt allgemein der 1. August 1291, nämlich das Todesjahr des ersten deutschen Königs aus dem Haus der Habsburger, Rudolf von Habsburg. Warum wird gerade das Todesjahr eines Königs als Geburtstermin der Schweiz festgelegt? Erkläre genau. 7 3 Der Geburtstermin der neuen Schweiz wird aber mit dem Jahr 1848 angegeben. Warum? 8 Was hat sich mit dem Jahr 1848 verändert? Schreibe mindestens drei Dinge auf. 4 1653 hatten sich schon 13 eidgenössische Orte zu einem Staatenbund zusammengeschlossen. Sie teilten sich die Macht und hatten Untertanen. Nenne mir 6 verschiedene Orte, die zu dem Staatenbund gehörten. 9 1 4 2 5 3 6 Aber zu dieser Zeit reichte es den untertänischen Bauern, sie planten einen Aufstand gegen die eidgenössischen Herren und ihre Landvögte. Warum waren die Bauern so unzufrieden? Teil 1 je 0.5 Punkte; Teil 2 max. 2 Punkte 10 Gute oder böse Eidgenossen Um 1470 eroberten die Eidgenossen Nachbargebiete und führten Krieg. In den Sprechblasen kannst du einige Aussagen von Menschen dieser Zeit lesen. Male mit grün Aussagen aus, welche für die Eidgenossen sind und mit rot, welche gegen die Eidgenossen sind. Beantworte zu jeder Sprechblase folgende zwei Fragen: • Was wollte der Schreiber mit diesem Spruch sagen? • Weshalb hat er das so geschrieben? . bestialische Wesen, mehr den Kühen verwandt als den Menschen. Felix Hemmerli . do halff der allmechtig got unseren getruwen eidgenossen. 5 6 . Edellüt sind puren worden, und die puren edellüt. je 2 Punkt Unten siehst du einen Aufstatz des 6. Klassmädchens Emma Zimmer, welches 1939, während des 2. Weltkrieges, den Text geschrieben hat. Lies ihn aufmerksam durch und übermale mindestens 4 der wichtigsten Stichworte, welche für diese Epoche massgebend waren. Wähle zwei verschiedene aus, markiere sie mit der Nummer 1 und 2 und beschreibe, warum du diese beiden Sätze ausgewählt hast. Es sind viele Kinder zur Fahne gedrängt, aber auch mit verschiedenen Gedanken im Herzen tragend. Mein Gedanke war: «Liebe und Treue zur Heimat!» Das ist sehr notwendig. Wir leben ja in einer sehr ernsten Zeit. Hass und Misstrauen regieren die Völker und wir stehen mitten drin, und wir wollen doch eine Friedens-, eine Arbeits- und Gerechtigkeitsinsel sein. Die meisten Männer haben schon ihren Arbeitsrock ausgezogen und das Soldatenkleid angezogen, sie sind bereit, die Heimat zu verteidigen, sie zu schirmen vor jeder frevlen Hand. 11 Wir dürfen nie vergessen, dass Bruderneid im Heimatlande Schande ist. Haben wir nicht am Mittwoch (Mobilmachung, Vereidigung der Soldaten auf dem Postplatz) gelobt, mehr Duldsamkeit zu üben, nicht jedes nur dem eigenen ich zu dienen, sondern zu Gunsten der Gesamtheit zu handeln. Frei und unabhängig soll unser Land bleiben. Jeder Schweizer und jede Schweizerin sollen mitbauen helfen an der Zukunft. Erst, wenn wir uns dieser Verbundenheit, von reich und arm, gross und klein, stark und schwach, bewusst sind, wenn wir erkennen, dass wir in unserem Ländchen alle aufeinander angewiesen sind und keiner zu gering ist, unser Bruder zu sein, erst dann sind wir auf dem richtigen Wege. Jetzt hat der Egoismus, der eigentlich nie hätte vorhanden sein dürfen, keinen Platz mehr in den Herzen, jetzt gehören wir zusammen, wie eine Familie, denn wir sind alle Schicksalsgenossen geworden. Aber alles Leid und die grösste Not können uns nie trennen oder untreu machen, in der Liebe zur Heimat.