Arbeitsblatt: Amazing Grace
Material-Details
Thema Kampf gegen die Sklaverei 1
Lebenskunde
Ethik / Moral
8. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
87137
982
1
23.09.2011
Autor/in
Schattdorf (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Datum: William Wilberforce – ein Christ kämpft gegen die Sklaverei Name: 1. Der Film „Amazing Grace: Christliches Engagement gegen die Sklaverei Im Film „Amazing Grace, wird die Geschichte von William Wilberforce erzählt. Ein britischer Parlamentarier1, der sich aus seiner christlichen Überzeugung heraus ein Leben lang für die Abschaffung des Sklavenhandels einsetzte. Dabei trifft er auch auf den ehemaligen Sklavenhändler John Newton, der das Lied „Amazing Grace2 geschrieben hat. Zum Kinostart haben Zehntausende von Menschen weltweit während einem Gottesdienst das Lied „Amazing Grace gesungen, um der Abschaffung des Sklavenhandels und der Opfer der modernen Sklaverei zu gedenken. 2. Wer war William Wilberforce? William Wilberforce (17591833) war ein Kämpfer gegen die Sklaverei. Der Vater von Wilberforce starb schon, als William erst acht Jahre alt war. Die Wilberforces gehörten zu einer alten LandbesitzerDynastie3 Sklaverei ist die totale Unterdrückung von Menschen, denen die eigenen von Gott direkt verliehenen und dadurch unveräusserlichen Rechte ganz oder teilweise genommen worden sind, damit sich andere durch ihre Arbeit bereichern können. Als junger ParlamentsAbgeordneter und reicher junger Mann liebte Wilberforce das Theater und auch das Glücksspiel. Wilberforce erlebte eine persönliche Umkehr zu einem Leben als Christ. Dies gab ihm den nötigen Antrieb, um den langen Kampf gegen die Sklaverei aufzunehmen. 1825 lehnte Wilberforce ein Adelstitel4 ab. Er blieb bescheiden. Durch sein grosses Beziehungsnetz hatte er aber einen grossen Einfluss. Eine Zeitgenossin meinte: Er lebt in solcher Zurückgezogenheit, dass er nie mehr als 33 Gäste zum Frühstück hat. Eine wichtige Eigenschaft von Wilberforce war seine Freundlichkeit, aber auch das Fehlen von Angst um sein eigenes Schicksal. Das machte ihn innerlich frei. Wilberforce war hilfsbereit und lernte vor allem als Autodidakt 5 eine ganze Menge. Er setzte sich für die konfessionellen Minderheiten6 ein, half der Landwirtschaft und den Kindern durch die Begrenzung der Arbeitszeit. Die Kinderarbeit war noch nicht verboten. Er unterstützte viele karitative Einrichtungen7 finanziell. Einen wesentlichen Teil seines Lebens widmete er dem Kampf gegen den Sklavenhandel und dann auch gegen die Sklaverei an sich. 1789 hielt er seine erste AntiSklavereiRede im Parlament. Der Sklavenhandel im British Empire8 wurde aber erst 1807 verboten. Er starb 1833. 1834 wurde die Sklaverei abgeschafft und 800 00 Menschen im Empire die rechtliche Freiheit geschenkt. Im Alter war Wilberforce relativ arm, materiell 9 gesehen. Gott verhalf England durch ihn zu seiner so dringend benötigten kulturellen KlimaErwärmung. Davon profitiert Grossbritannien heute noch. 1 2 3 4 5 6 7 8 9