Arbeitsblatt: Dokumentation "Musiknoten"

Material-Details

Die Tonnamen und deren Entstehungsgeschichte; Merksprüche zum Notenlesen; Verweise auf Internetseiten mit interaktiven Angeboten zum Notenlesen Lernen
Musik
Musiktheorie / Noten
klassenübergreifend
8 Seiten

Statistik

87276
1197
28
25.09.2011

Autor/in

BenutzerInnen-Konto gelöscht (Spitzname)
Land:
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Dokumentation Notenlesen Notenlinien Unsere Notenlinien stellen eigentlich ein ganzes Geflecht von Linien dar. Dieses Notensystem ist jedoch sehr unübersichtlich. Man kann nicht oder nur nach langem Abzählen erkennen, welche Linie gemeint ist. Damit die Noten einfacher zu lesen sind, beschränkt man sich grundsätzlich auf Systeme mit je 5 Notenlinien. Bei Tasteninstrumenten benutzt man in der Regel 2 derartige Systeme: System für die mittleren und hohen Töne System für die tiefen Töne: In dieser Form kann man die beiden Systeme jedoch noch nicht unterscheiden. Sie sehen genau gleich aus. Um den unterschiedlichen Tonhöhenbereich zu definieren, benötigt man die Notenschlüssel. 2 Notenschlüssel Die Notenschlüssel legen fest, auf welcher Linie und in welchem Zwischenraum die Töne stehen. Es gibt verschiedene Notenschlüssel. Die beiden gebräuchlichsten sind der G- oder Violinschlüssel und der F- oder Bassschlüssel. G- oder Violin-Schlüssel Dieser Schlüssel bezeichnet die G-Linie in diesem Notensystem. Er wird für die obere Hälfte der Töne verwendet. Entwicklung des Violinschlüssels: F- oder Bass-Schlüssel Der Bass-Schlüssel sieht aus wie ein F. Zwischen seinen beiden Punkten liegt die F-Linie des Bass-Notensystems. alte und neue F-Schlüssel: 3 Notensysteme Mit Hilfe der Schlüssel und der Kenntnis der sich wiederholenden Reihenfolge der 7 Tonnamen A – – – – – – / – – ;. lassen sich nun die Linien der beiden Systeme genau bestimmen. Die Linien im G-System heissen: Merkspruch: Every Guy Has Disco Fever Dieser Spruch benennt die Notenlinien im G- System von unten nach oben. Die Zwischenräume im G-System heissen: Die Namen der Zwischenräume geben von unten nach oben das englische Wort für Gesicht: FACE Die Linien im F- System heissen: Go Honey Dance For All Die Zwischenräume im F-System heissen: All Cowboys Enjoy Guns 4 Hilfslinien Wie ganz zu Anfang zu sehen war, bilden die Notenlinien ein richtiges Geflecht. Daher gibt es auch immer wieder Noten, die höher oder tiefer sind und daher weitere Linien benötigen würden. Für diese Noten verwendet man Hilfslinien: Man setzt einfach je nach Bedarf oben oder unten weitere Linien an das 5-Linien-System an. Diese Linien werden jedoch nur bei jenen Noten geschrieben, die diese auch benötigen. Oktaveinteilung Damit die Tonhöhen nicht nur innerhalb einer Oktave Abstand zwischen 1. Und 8. Ton einer diatonischen Tonleiter) absolut benannt werden können, unterscheidet man die verschiedenen Oktavbereiche durch eine Zusatzinformation: einen Strich oder auch eine Zahl, z.B. zweigestrichenes oder a2 5 Geschichte der Notennamen und Versetzungszeichen Beim Vergleich des Notennamens H im deutschsprachigen, skandinavischen und westslawischen Raum mit dem gleich hohen Ton B der englischen Tradition muss man die historischen Wurzeln betrachten. Von der Note B existierten um das Jahr 1000 herum zwei Varianten: das rund geschriebene B-rotundum und das eckig notierte B-quadratum. In der englischen Tradition blieb das b-quadratum als B erhalten, während das b-rotundum dort nun als B-flat bezeichnet wird. Die Töne auf den weissen Tasten weisen also im englischsprachigen Kulturraum immer noch die gewohnte alphabetische Reihenfolge auf: B D F / B ; Im Deutschen (und weiteren Sprachen) hingegen blieb das runde b-rotundum (oder auch b-molle „weiches B) als B erhalten, während das eckige b-quadratum (oder auch b-durum „hartes B) hier nun als H bezeichnet wird, das leicht vom b-rotundum unterscheidbar ist. Das rotundum ist der direkte Vorläufer unseres heutigen Versetzungszeichens , während sich aus dem quadratum später sowohl das Auflösungszeichen als auch das Kreuz entwickelten. Aus der Bezeichnung molle leiten sich die fremdsprachigen Tonbezeichnungen bemolle (italienisch) beziehungsweise bémol (französisch) sowie der Name des Tongeschlechts Moll ab, aus durum der Name Dur. Wenn man weiter in der Musikgeschichte zurückgeht, wird man feststellen, dass man im frühen Mittelalter 8 (!) Stammtöne für die Stimmung von Instrumenten verwendet hat: B D F H. Nur wenige Melodien wurden überhaupt aufgeschrieben. Die notierten mittelalterlichen Melodien waren meist so einfach, dass man nicht mehr als sechs Töne für ein Lied brauchte. Es gab nicht so viele Instrumente, die aufeinander gestimmt werden mussten, sodass man nur wenige Tonleitern brauchte, die mit sechs Tönen, dem sogenannten Hexachord Sechstöner ausgekommen sind. Grob vereinfacht gab es die Tonart mit den sechs Tönen CDEFGA, Weiterhin gab es die Tonart mit den sechs Tönen FGABCD Für die dritte Tonart benötigte man einen weiteren Ton, der zwischen dem und dem liegt. Da man im Mittelalter noch keine Versetzungszeichen kannte (weil die Melodien so einfach waren), nutzte man einfach den nächsten Buchstaben im Alphabet. Also bekam man für die G-Tonart die sechs Töne A C E. Erst als die Musik später immer komplexer wurde und man mit den 8 Tönen nicht mehr auskam, führte man die Versetzungszeichen ( und ) ein. 6 Notennamen (diatonisch) Die Namen der sieben Töne heissen: D heute am meisten vertraute Dur-Tonleiter. EFGAH und bilden in dieser Reihenfolge die Sie erklingen auf den weissen Tasten einer Klaviertastatur (Keyboard) Diese sieben Töne lassen sich nun immer und immer wieder aneinanderreihen. (Wie z.B. ein höheres von einem tieferen unterschieden werden kann, vgl. S.4 „Oktaveinteilung) Auch im Bass-Schlüssel setzen sich diese sieben Töne fort. 7 Notennamen mit Ableitungen und weitere Bezeichnungsarten Versetzungszeichen, die innerhalb eines Taktes auftreten, gelten für alle gleichen Noten dieses einen Taktes. Enharmonische Verwechslung: Töne, die zum Verwechseln ähnlich klingen, aber unterschiedliche Namen haben. Vergleich: Eineiige Zwillinge bei den Menschen Beispiele: Cis/Des, Dis/Es, usw., aber auch E/Fes, Eis/F, H/Ces, His/C 8 e-learning Angebot aus Oesterreich Hinweis: Button „Optionen für Einstellungen betreffend Tempo sowie Art und Anzahl der Vorzeichen Klaviatur zum Spielen Reichhaltige englische Seite Einstellungen: „Settings drücken, dann • Scrolling speed: ca. Tempo 40 für den Anfang, dann schrittweise erhöhen • Treble only (nur G-Schlüssel) anklicken • Note names: D F A wählen • Play sounds: Yes Training starten Start Drill Schweiz (inkl. Oktaveinteilung) Ohne und b: namen/ws_notennamen_1_diat/ws_notennamen_diat_1_1.htm nnamen/ws_notennamen_2_diat/ws_notennamen_2_1.htm Mit und b: notennamen/ws_notennamen_1_chrom/ws_notennamen_chrom_1_11.htm notennamen/ws_notennamen_2_chrom/ws_notennamen_chrom_2_1.htm