Arbeitsblatt: Prüfung Gedichte und Balladen

Material-Details

Prüfung zum Thema Gedichte und Balladen. Erhält Theorieteil, Reimschema und Analyse
Deutsch
Anderes Thema
9. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

87307
895
7
26.09.2011

Autor/in

Lucienne Emmenegger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Prüfung Gedichte und Balladen Name: Punkte: /37) Note: 1. Theorie a) Erkläre den Begriff Lyrik! /1) b) Was hat das untenstehende Instrument mit dem Ursprung der Lyrik zu tun? Wie heisst das Instrument? /2) c) Erkläre den Begriff Prosa. /1) d) Wie unterscheiden sich Prosa und Poesie voneinander? Nenne je 2 Unterschiede! e) Was ist eine Ballade? Versuche eine Definition zu machen! /2) /1) f) Was kannst du über die Personen in einer Ballade sagen? Nenne 3 Merkmale! /3) g) Nenne je 2 Merkmale zu den Stichworten Stimmung und Schauplatz in Balladen! 2. Formaler Aufbau eines Gedichts a) Lies das untenstehende Gedicht genau durch! Der Blinde im Frühling 1 Er schreitet langsam hin wie alte Frauen 2 Mit welkem, abgewendetem Gesicht. 3 Kein Strahl das Dunkel seiner Auge bricht. 4 Er sieht nicht, wie die Wolken Berge bauen. 5 6 7 8 Die Wälder grünen und die Himmel blauen: Den holden Farbenzauber spürt er nicht. Und einmal doch wird seine Seele licht: Duftschwere Lüfte hauchen durch die Auen. 9 10 11 Da muss er seine kalte Arme heben Und ist den warmen Winden hingegeben Und duldet die Umarmung selig, stumm. /4) 12 13 14 Und inniger die Lüfte ihn umfächeln Und bringen seinen starren Mund zum Lächeln Und sind ihm wie ein Evangelium. (Evangelium heilige Schrift, Bibel) Karl Stamm b) Formaler Aufbau des Gedichts: /2) c) Reimschema und Name: 1. Strophe: 2. Strophe: 3. Strophe: 4. Strophe: /4) d) Erkläre mit eigenen Worten, was der Dichter mit den folgenden dichterischen Wendungen meint. 1. Kein Strahl das Dunkel seiner Auge bricht. (Zeile 3) 2. Die Wolken bauen Berge (Zeile 4) 3. den holden Farbenzauber (Zeile 6) 4. Seine Seele wird licht. (Zeile 7) /4) e) Zeile 11: Und duldet die Umarmung selig, stumm. Wessen Umarmung duldet der Mensch in diesem Gedicht selig, stumm? /1) f) Woran erkennst Du, dass es sich bei diesem Gedicht um ein Frühlingsgedicht handelt? Nenne 3 Dinge! /3) 3. Ballade: Die zwei Raben Ich ging über Heidemoor allein, Da hört ich zwei Raben kreischen und schrein; Der eine rief dem andern zu: »Wo machen wir Mittag, ich und du?« »Im Walde drüben liegt unbewacht Ein erschlagener Ritter seit heute Nacht, Und niemand sah ihn im Waldesgrund, Als sein Lieb und sein Falke und sein Hund. Sein Hund auf neue Fährte geht, Sein Falk auf frische Beute späht, Sein Lieb1 ist mit ihrem Buhlen2 fort, Wir können in Ruhe speisen dort.« »Du setzest auf seinen Nacken dich, Seine blauen Augen, die sind für mich, Eine goldene Locke aus seinem Haar Soll wärmen das Nest uns nächstes Jahr.« »Manch einer wird sprechen: Ich hatt ihn lieb! Doch keiner wird wissen, wo er blieb, Und hingehn über sein bleich Gebein Wird Wind und Regen und Sonnenschein.« a) Wie ist die Grundstimmung? Theodor Fontane /1) b) Wo spielt die Geschichte? 1 2 Geliebte Nebenbulter Gelibten /1) c) Wann spielt die Geschichte? /1) d) Was erfahren wir über die zwei Raben? /2) e) Wer könnte „ich sein? f. Fromaler Aufbau der Ballade: /1) /3)