Arbeitsblatt: Die Entstehung des schweizerischen Bundesstaates

Material-Details

Ein kurzer Überblick über den Bundesstaat.
Geschichte
Schweizer Geschichte
klassenübergreifend
3 Seiten

Statistik

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29.09.2011

Autor/in

Dominique Rusterholz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Entstehung des Schweizerischen Bundesstaates Jahr 1291 Politisches System Ereignis Most importants Alte Anfang August erneuern Uri, Schwyz und • Eidgenossensc Nidwalden ihren Bund zur Wahrung des haft Ancien Landfriedens. • Régime • • • • • 1789 Ancien Régime Französische Revolution • Am 1. August feiern wir jedes Jahr dieses Ereignis. Die Schweiz war damals noch ganz anders aufgebaut. Das siehst du auf dem Blatt mit der Schweizer Karte. Es waren nicht alle Kantone gleichberechtigt. Die vollberechtigten Kantone waren sehr mächtig und eigenständig. Es gab zwar eine zentrale Instanz (Tagsatzung), die hatte jedoch fast keine Macht. In Bern regierten die reichen Patrizierfamilien. Sie meinten, dass sie von Gott bestimmt wurden. Alle anderen hatten keine Möglichkeit in die Regierung oder in die hohen Ämter gewählt zu werden. Es gab einen grossen Unterschied zwischen den Landund den Stadtkantonen. Die Bauern und die Bürger in Frankreich wehrten sich gegen den König und stürzten ihn. Er wurde dann später hingerichtet. 1798 Helvetik • Französische Truppen marschierten in die • Schweiz ein. Sie wollten die Ideen ihrer Revolution in den Nachbarsländern • verbreiten. • • • 1803 Mediationsver fassung Die französischen Truppen zogen ab und die • Helvetik fiel zusammen. Die Kantone wollten ihre Macht wieder zurück und Napoleon vermittelte zwischen • den zerstrittenen Parteien und diktierte eine neue Verfassung. • • 1815 Restauration Napoleon wurde nach der verlorenen • Bundesvertrag Schlacht von Waterloo nach St. Helena verbannt. Die wichtigsten Herrscher von Europa • versammelten sich in Wien (Wiener Kongress) um über die Zukunft in Europa nach dem Zeitalter von Napoleon zu Frankreich wurde zu einer Republik. Die Kantone verloren ihre Macht und wurden willkürlich umgebildet Es gab eine mächtige Zentralgewalt, die über das Schulwesen, die Armee, die Zölle etc. bestimmte. Alle Kantone waren gleichberechtigt. Jeder Kanton entsandte ein Mitglied in die zentralen Organe. Wichtig: Alle Bürger waren gleichberechtigt, es gab die Religions-, Niederlassungs-, Handels-, Gewerbe-, und Pressefreiheit. Kantone wurden wieder mächtig, die Zentralregierung durfte nur noch über die Armee bestimmen. Es gab nun einen Landamman der Schweiz. Es gab kein Zurück bei den Untertanengebieten, das durfte es nicht mehr geben. Die Bürgerrechte wurden wieder rückgängig gemacht. Ausnahme: Gleichberechtigung. Durch den Wiener Kongress erhielt die Schweiz einige Gebiete zurück. (Wallis, Genf und Neuenburg) Der Landamman der Schweiz wurde gestrichen. 1830 Regeneration sprechen. Es wurden wieder die „alten Könige eingesetzt, man wollte jegliche Revolutionen verhindern. Für den „normalen Bürger bedeuteten die Beschlüsse vom Wiener Kongress einen riesigen Rückschritt. Man konnte die Menschen nicht mehr so • leicht unterdrücken wie vor der Französischen Revolution. Sie begannen sich zu wehren. • In der Schweiz bildeten sich zwei Gruppen: die Liberalen (setzten sich für die Menschen und ihre Rechte ein) und die Konservativen (sie wollten, dass alles beim Alten bleibt). • • 1848 Die Bundesverfass ung Die siegreichen Kantone konnten nun eine • neue Verfassung durchsetzen, die bis heute in ihren Grundzügen gültig ist. Die Bundesverfassung wird laufend • angepasst. Die Liberalen setzten neue politische Rechte durch. (Wahlrecht, Vereins-, und Versammlungsrecht etc.) Die Kantone der Innerschweiz (konservative Kantone) fühlten sich bedroht und schlossen sich zum Sonderbund zusammen. 1847 kam es in der Schweiz zu einem Bürgerkrieg, dem Sonderbundskrieg, weil sich die konservativen Kantone geweigert hatten, ihren Bund aufzulösen. Die liberalen Kantone gewannen diesen Krieg. Der Bund erhielt neue Kompetenzen (Zölle, Post, Vereinheitlichung von Münzen und Massen, Aussenpolitik etc.) Es entstand die Exekutive (Bundesrat), die Legislative (Stände- und Nationalrat) und die Judikative (das Bundesgericht)