Arbeitsblatt: Spielesammlung non-verbale Kommunikation

Material-Details

Spielesammlung non-verbale Kommunikation Einsatz für 4-8-jährige
Deutsch
Anderes Thema
Vorschule / Grundstufe
7 Seiten

Statistik

87660
684
3
05.10.2011

Autor/in

doreen Mazur
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

SPIELESAMMLUNG ZUR NONVERBALEN KOMMUNIKATION Paket herumreichen: Alle Kinder stehen im Kreis. Es wird nun ein Paket mit bestimmten Merkmalen herumgegeben: • Freudig • Als ob es heiss wäre • Als ob es schwer wäre • Traurig • So schnell wir möglich • Langsam, schwerfällig Hände drücken: Am Morgen als Begrüssung ein Drücken herum geben. Spürst du es und kannst es gleich weitergeben? Blinzeln: 1 Die Spieler stehen pärchenweise im Kreis. Die hinten stehenden Personen nehmen ihre Hände auf den Rücken. Einer der Spieler hat keinen Partner und steht alleine. Dieser versucht nun einen Partner zu bekommen, indem er einer beliebigen vorderen Person zublinzelt. Die vordere, angeblinzelte Person versucht nun ihrem Partner zu entkommen und stellt sich bei Erfolg hinter den Blinzler. Die hintere Person muss ihren angeblinzelten Partner am Entkommen hindern und ihn schnell festhalten. Wird der angeblizelte aufgehalten muss der Blinzler sich ein neues Ziel suchen. Gelingt die Flucht, so bilden der Blinzler und der geflohene ein neues Paar. Die allein stehende Person wird neuer Blinzler. Patschen reihum: Alle Kinder knien auf dem Boden. Die Arme werden auf dem Boden abgestützt, und zwar abwechselnd versetzt, d. h. jeder Arm wird mit jeweils dem angrenzenden Arm des Nachbars verschränkt. Nun wird versucht, ein Patschen, Klopfen, etc. reihum 1 besucht am 28.8.2011 1 zugeben. Schaffen es alle, nacheinander zu klopfen? Erweitert werden kann dies, indem 2 Mal klopfen einen Richtungswechsel bedeutet. Alle auf mein Kommando!: Alle Kinder knien im Kreis, der Spielleiter macht nun eine erste Bewegung vor, z.B. eine Viertel Note klopfen, mit beiden Fäusten aufschlagen, etc. Diese Bewegung wird nun reihum gegeben, bis der Spielleiter eine neue Bewegung hinein gibt. Aufbauend können nun die Kinder angeregt werden, auch selbst mit und später auch ohne Aufforderung eine Bewegung hinein zu geben. Pantomime: Ein Kind macht für alle einen zuvor ausgedachten Begriff (oder von einer gezogenen Karte) vor bzw. die Gruppe macht für ein Kind einen Begriff vor. Gefühle darstellen: 2 Jedes Kind bekommt eine Karte, auf dem ein Gefühl dargestellt ist. Dieses Gefühl soll nun möglichst echt nachgeahmt werden. Können es die anderen erraten? Körperbewegungen:3 Die Schülerinnen und Schüler schreiben zu jedem Körperteil möglichst viele Bewegungen auf ein Blatt. Die Blätter werden dann getauscht und die Partner versuchen nun, möglichst alle Bewegungen auszuführen. Welche Bewegungen sind am schwierigsten? Beispiel Zunge: schnalzen, aufrollen, Buchstaben sprechen, rausstrecken, etc. Dirigent: Ein Kind wird kurz aus dem Raum gebeten, die Gruppe bestimmt einen Dirigenten. Das Kind kommt zurück in die Kreismitte, alle spielen das gleiche Instrument. Alle müssen gut schauen, welches Instrument der Dirigent nun als nächstes spielt. Findet das Kind in der Mitte in drei Versuchen heraus, wer die Gruppe dirigiert? 2 3 Scherer, 2002, S. 78 Scherer, 2002, S. 81 2 Maschinenspiel:4 Die Kinder stehen im Kreis, das Erste beginnt mit einer Bewegung. Das Zweite macht diese Bewegungen nach und setzt eine neue hinzu. Das Dritte wiederholt die ersten beiden Bewegungen und setzt wiederum seine Bewegung hinzu. Spiegelbild: Zwei Kinder stehen sich gegenüber, ein Kind macht nun langsam Bewegungen vor, das andere macht diese gleich nach. Ein Märchen ohne Worte:5 Jedes Märchen kann gespielt werden. Jede Gruppe muss vorher exakt wissen, welche Handlungen von welchem Schauspieler übernommen werden. Es muss auch vereinbart werden, aus wie vielen Schritten die Geschichte besteht. Zunächst werden die 10 Schritte geplant und dann in Bewegung umgesetzt. Ein Geschichte kann auch nur durch geräusche dargestellt werden. Schattenspiele: Ähnlich wie Pantomime dienen Schattenspiele allgemein dazu, dem Publikum eine Szene vorzuspielen oder einen Begriff zu erklären, ohne dazu die Sprache zu benutzen. Mit Schattenspielen können lustige Effekte erzielt werden. Gerade diejenigen Kinder, die sich nicht trauen öffentlich aufzutreten fällt es vielleicht leichter, hinter einer Leinwand zu spielen. Zusätzlich muss durch die fehlende Mimik eine Möglichkeit gefunden werden, sich darzustellen. Material: ein grosses weisses Tuch oder einen Vorhang aus sehr dünnem Material, ein starker Scheinwerfer, der das Tuch von hinten anstrahlen kann Wer bin ich: 3 Kinder gehen hinter Tuch vor einer Lichtquelle. Die anderen erraten, um wessen Schattenbild es sich handelt. 4 5 Scherer, 2002, S. 76 Rooyackers, 1993, S. 39 3 Verrückte Schattenbilder: Mit dem Schatten können lustige Formen und Wesen auf den Boden oder an die Wand gezaubert werden. Versuche, gemeinsam mit zwei anderen Kindern eine lustige Schattenfigur darzustellen. Handschatten: Dazu brauch es etwas Übung. Zum Einsteigen können Bildtafeln bereitgestellt werden. Hund Reh Vogel Strauss/ Ente Wolf Abb. 5: Handschattenbilder Schattenprofil6: Ein weisses Zeichenpapier an Tafel hängen, das Kind im Profil davor aufstellen. Mit dem Hellraumprojektor das Schattenprofil auf das weisse Blatt projizieren und den Umriss des Kopfes nachfahren. Ideen 1: diese Silhouette ausschneiden und auf schwarzes Papier kleben. Idee 2: der Kontur entlang Löcher mit der Stopfnadel stechen („stüpfen) und diese dann mit Wolle nähen. Affenbande:7 Diejenigen, die schon einmal im Zoo im Affenhaus waren, können die dort gesehenen Bewegungen der Affen der Gruppe vorstellen. Die Gruppe versucht zunächst einmal alle typischen Bewegungen der Affen zusammen zu tragen. Sind alle Bewegungen bekannt und einstudiert dürfen alle im Raum Affenhaus spielen, faul rumliegen, breitbeinig hocken und sich gegenseitig lausen, Arm hochhebend an einem Seil hängen usw. Folgend können nun auch andere Tiere nachgeahmt werden: • Krokodil • Schlange Rückendrücken: 6 7 • • Käfer Katzen Schmidiger, 2006, S. 14 besucht am 28.8.2011 4 Zwei Personen sitzen mit angewinkelten Beinen Rücken an Rücken und müssen versuchen gemeinsam aufzustehen, ohne die Arme zu Hilfe zu nehmen. Nur aufeinander abgestimmtes Handeln führt zum Ziel. Hierbei wird der Körperdruck des anderen intensiv wahrgenommen. Zum Lachen bringen: Eine Aktion für Paare. Ein Kind sitzt auf dem Stuhl, das andere hat nun die Aufgabe, dieses zum Lachen zu bringen. Es darf dabei jedoch nichts sagen und auch keine Geräusche machen. Wie lang hält das sitzende Kind es ohne Lachen aus? Der unsichtbare Gegenstand:8 Die Gruppe sitzt im Stuhlkreis. Der Spielleiter gibt einem der Spieler einen unsichtbaren Gegenstand weiter. Sie sollen darauf achten, diesen gegenstand auf die gleiche Art und Weise halten und weiter zu geben, wie sie ihn bekommen haben: gleiche Grösse, Form und gleiches Gewicht. War immer klar, welche Art von Gegenstand es war? Variationen: Der Spielleiter gibt einen Gegenstand herum, sagt aber, worum es sich handelt Ein beweglicher Gegenstand wird weiter gegeben Das vorhergehende Kind sagt, was es weitergibt. Das nächste Kind kann das Objekt mit seinen Händen umformen und sagen, was es nun ist. Der wütende Tom:9 Alle Spieler sitzen im Kreis, einer geht in der Mitte umher. Plötzlich bleibt er vor einem Kind stehen und fragt: „Hast du den wütenden Tom gesehen?. Der Spieler antwortet: „Ja!. Der Spieler in der Mitte fragt: „Was tat er denn?. Der gefragte Spieler macht nun vor, was der wütende Tom macht: eine aggressive Bewegung, ein wütendes Geräusch oder Gesicht, und alle im Kreis machen mit. Wechsel. Das Spiel kann erweitert werden, in dem die Kinder ebenso fragen könnten: 8 9 • „Hast du den traurigen Tom gesehen? • „Hast du den fröhlichen Tom gesehen? • „Hast du den zurückhaltenden Tom gesehen? Rooyackers, 1993, S. 35 besucht am 28.08.2011 5 „Mörderlis:10 Ein Kind wird zum Mörder bestimmt, niemand anderes weiss das. Im Kreis muss der Mörder nun versuchen, jeden Mitspieler zu töten, indem er sein Opfer kurz und unauffällig anblinzelt. Dieses fällt dann „tot um. Wird der Mörder von einem Mitspieler überführt, ist das Spiel beendet. Als Rahmen kann eine Geschichte erzählt werden. 10 Scherer, 2002, S. 78 6 Literatur: Scherer, M. (2002). Körpersprache im Unterricht. Unveröff. Diplomarbeit, Institut für Schulische Heilpädagogik Luzern. Rooyackers, P. (1993). Mit den Händen flüstern. Linz: Veritas. Schmidiger, S. (2006). Das bin ich. Pfäffikon: Walti Bräm. besucht am 28.08.2011 besucht am 28.8.2011 besucht am 28.8.2011 Abbildung 5: Handschattenbilder: besucht am 10.8.2011 7