Arbeitsblatt: Blick in die Zukunft
Material-Details
Schreibauftrag: Die SchülerInnen sollen sich vorstellen, in einigen tausend Jahren werde ihr Zuhause von Archäologen ausgegraben. Sie erfinden eine Geschichte, wie die Forscher die Gegenstände interpretieren könnten, die sie finden und natürlich nicht mehr kennen.
Geschichte
Anderes Thema
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
88812
891
2
29.10.2011
Autor/in
Wanda (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Unsere Welt aus Sicht der Zukunft Wir befinden uns im Jahr 6010. In der intergalaktischen Schule bekommen die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Geschichte des 3. Jahrtausends: « Auch damals lebten schon Menschen auf der Erde. Über ihr Aussehen und ihre Lebensweise wissen wir ziemlich genau Bescheid. Knochenfunde zeigen, dass sie etwa so gross waren wie wir heute. Offenbar lebten sie sehr ungesund. Die Zähne weisen auf eine schlechte Ernährung mit viel Zucker hin. Ihre Muskulatur war schwach. Sie scheinen sich wenig bewegt zu haben. Auch von ihren Behausungen hat man Reste gefunden. Es waren eckige Kästen in verschiedenen Grössen, teils aus natürlichen, teils aus unnatürlichen Materialien. In der Nähe ihrer Ansiedlungen gab es grosse Abfallfelder diese Menschen haben sehr viele Dinge hergestellt und wieder weggeworfen. Von ihren Aufzeichnungen Geschriebenes und Bilder ist uns leider nur wenig überliefert. Das meiste ist beim grossen Meteoritenaufprall im Jahre 3330 verbrannt. » . Arbeitsauftrag Schreibe den obenstehenden Bericht weiter. Stelle dir dazu vor, Archäologen graben in unserer Umgebung nach Überresten aus dem 21. Jahrhundert. Überlege dir, was für Überreste und Quellen die Forscher in eurem Haushalt finden würden. Was könnten sie über das Leben im Jahr 2011 herausfinden? Vielleicht weiss man in 4000 Jahren nicht mehr, wozu einmal ein Fernseher, Kühlschrank oder Toaster verwendet wurden. Versetze dich in die Lage des Archäologen und beschreibe zum Beispiel einen Gegenstand aus eurem Haushalt, von dem er nicht weiss, wie er funktioniert- schreibe auf, was sich der Archäologe dazu ausdenken würde. Verrate dabei den Namen des Gegenstandes nicht – so dass die anderen dann raten können, was du beschrieben hast! Lass deiner Phantasie freien Lauf! Umfang: eine halbe bis eine Seite Zukünftige Archäologie: Unsere Vermutung ist, dass es sich um eine Art Gefängnis aus dem 20. Jh. handeln muss.