Arbeitsblatt: Erstellung und Verbuchung der Lohnabrechnung

Material-Details

Rechnungswesen KV 3. Lehrjahr Niveau E mit Leimgruber/Prochinig Band 3 Begründung der Disposition
Diverses / Fächerübergreifend
Anderes Thema
12. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

89924
1457
1
20.11.2011

Autor/in

Philipp Busslinger
Mühlemattstrasse 4
5706 Boniswil
062/777 58 94
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Unterrichtsvorbereitung Prüfungslektion Bildungszentrum, 22. September 2010 Erstellung und Verbuchung der Lohnabrechnung Hauptschritt 1: Erste Ideen für eine Lektionsreihe suchen 11 Lerngegenstände suchen Die Lernenden befinden sich im letzten Lehrjahr, ihr letztes Jahr mit Lehrlingslohn. Nachher treten sie ins Berufsleben ein und verdienen mehr. Sicher interessiert sie die Lohnsituation in der Schweiz und wie sie diesen Lohn beeinflussen können. Eine Einflussmöglichkeit ist die Aus- und Weiterbildung. Sie lohnt sich lebenslang. Mit dem affektiven Einstiegsbeispiel möchte ich dies den Lernenden bewusst machen und dabei gleichzeitig den etwas trockenen Rechnungswesen-Unterricht auflockern. Anschliessend stütze ich mich hauptsächlich aufs Buch. Ich erkläre das Beispiel im Theorieteil in aktualisierter Form und lasse noch eine Aufgabe daraus lösen. 12 Absichten klären Ich möchte den Lernenden am aktualisierten Beispiel aus dem Buch erklären, wie man eine Lohnabrechnung erstellt und verbucht. Das Thema bleibt für sie lebenslänglich wichtig, denn sie werden auch in Zukunft mit Lohnabrechnungen zu tun haben. Im Erklärungsteil setze ich auf Lehrformen und ein Tafelbild, im Übungsteil auf die Lernform der Einzelarbeit. Während meinen Ausführungen möchte ich auch Verständnis wecken für die Situation der Arbeitgeber, die mehr Sozialbeiträge zahlen müssen als der Arbeitnehmer und so die Einsicht vermitteln, dass die sozialen Kosten eines Arbeitsplatzes ziemlich hoch sind. Die Lernenden sollen Verständnis für die Situation des Arbeitgebers bekommen. 13 Lernbereiche abwägen Im Einstiegsbeispiel möchte ich den affektiven Lernbereich ansprechen. Während der übrigen Lektion steht der kognitive Lernbereich im Vordergrund. 14 Varianten zum Unterrichtsverfahren Man könnte die Lernenden das veraltete Beispiel im Theorieteil des Buches auch selbst aktualisieren lassen und so die Lernformen stärker betonen. Allerdings müsste man als Hilfestellung die beiden Änderungen (Erhöhung des maximalen versicherten Verdienstes bei der Arbeitslosenversicherung, Erhöhung der maximalen AHV-Rente) bekanntgeben. Hauptschritt 2: Prägendes Unterrichtsverfahren für die Lektionsreihe festlegen 21 Lehrplanvorgaben interpretieren Der Lehrplan formuliert unter der Beschreibung des betriebswirtschaftlichen Umfeldes unter 3.3.4.4.: „Kaufleute interpretieren eine Lohnabrechnung und unterscheiden zwischen dem, was einem Arbeitnehmer ausbezahlt wird und was ein Arbeitnehmer die Unternehmung effektiv kostet. Dieses Ziel habe ich schon in meinen pädagogischen Absichten in Abschnitt 12 formuliert. Die Verbuchung des Personalaufwandes ist unter 3.4.1.3 Teil des Lehrplans Rechnungswesen geregelt. 22 Gegebenheiten bei den Lernenden ermitteln Die Lernenden haben in der Vorwoche das Thema Versicherungen behandelt und sollten die Sozialversicherungen kennen. Ein Besuch der Klasse in der Vorwoche zeigte, dass die Klasse ruhig ist und seriös mitarbeitet. Die Klasse scheint an Lehrformen gewöhnt zu sein und ich möchte hier für die Prüfungslektion nicht viel ändern, damit möglichst wenig schiefgeht. Lehrformen dominierten die besuchte Lektion und die Lernenden machten gut mit. 23 Rahmenbedingungen klären Die Bankreihen im Zimmer sind in U-Form angeordnet. Wandtafel und Hellraumprojektor kann man nur beschränkt gleichzeitig nutzen. Gerade neben der Eingangstür steht ein Flip Chart. Gleich unterhalb des Schulzimmers befindet sich der Rauchertisch im Freien. Bei offenem Fenster hört man den Gesprächslärm, wenn dort eine Gruppe versammelt ist. 24 Prägendes Unterrichtsverfahren festlegen Lehrformen werden das Unterrichtsverfahren prägen. In diesen kommen die Lernenden auch zum Denken und werden anfangs sogar affektiv angesprochen; zudem sind knapp 15 Minuten für Lernformen vorgesehen. Hauptschritt 3: Lernziel und Lehr-Lern-Arrangement festlegen 31 Wissen und weitere Lerninhalte festlegen Lohnabrechnungen muss jeder Arbeitnehmer verstehen. Wer sich später als Unternehmer betätigt und Personal beschäftigt, muss die Verbuchung der Lohnabrechnungen zumindest nachvollziehen können. Das Thema gehört zum wichtigen Erschliessungswissen, das später jederzeit verfügbar sein muss. Die Prozentsätze bei den Sozialversicherungsabzügen und die Berechnung des Koordinationsabzuges gehören zum Faktenwissen, das sich stets verändert. Hier müssen die Lernenden wissen, wie und wo sie die aktuellen Zahlen nachschlagen müssen. 32 Thematische Struktur erstellen siehe Disposition 33 Verteilen der Lerninhalte auf die einzelnen Unterrichtseinheiten Frau braucht für das Thema 3-4 Lektionen. In den nächsten Lektionen sollte man noch die Aufgaben 37.03-37.06 lösen. Am Schluss kann man die Sozialversicherungen repetieren oder nochmals auf mein eingangs vorgestelltes affektives Beispiel zurückkommen. 34 Definitive Lernziele festlegen siehe Disposition 35 Lehrmethoden innerhalb des prägenden Unterrichtsverfahrens für die Unterrichtseinheit festlegen siehe Disposition 36 Lehr-Lern-Arrangement entwerfen Komplexe Lehr-Lern-Arrangements benötigen gemäss der entsprechenden Vorlesung an der Universität Zürich mindestens 5-6 Lektionen und eignen sich nicht für diese Prüfungslektion. Hauptschritt 4: Unterrichtsablauf für eine Unterrichtseinheit planen und reflektieren 41 Für die Unterrichtseinheit den organisatorischen Ablauf planen Siehe Unterrichtsdisposition und weitere Unterlagen 42 Bei lehrerzentrierten Unterrichtsverfahren die Lehr- und Lernprozesse gestalten Siehe Unterrichtsdisposition und weitere Unterlagen 43 Unterrichtsdisposition erstellen Siehe S.7, 8: Unterrichtsdisposition 44 Die Unterrichtsdisposition reflektieren Sollte noch Zeit übrig bleiben, so halte ich noch ein Repetitionsblatt zu den Sozialversicherungen bereit. Bei zu wenig Zeit lasse ich von Aufgabe 37.2. nur a) und b) lösen. Das Tafelbild bereite ich schon in der Pause vor. So denke ich, das Zeitmanagement in Griff zu haben.