Arbeitsblatt: Erntedank
Material-Details
Familiengottesdienst zum Erntedank
Thema: Säen, Wachsen, Reifen, Ernten
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
klassenübergreifend
10 Seiten
Statistik
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26.09.2012
Autor/in
Jrene Huber
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Thema: ‚Durch Gottes Gaben leben wir (Spiel zum ‚Wachsen u. ‚Reifen) Lieder: aus KG mit Orgelbegleitung Materialien: braunes Tuch /Stäbe m. blauen und gelben KreppPapierstreifen /Papier Apfel /PapierTraube /PapierSalat/ 5 Sonnenblumen od. andere Blumen u. Vase 1. Zum Einzug Kurzes, volkstümliches Orgelspiel 2. Liturg. Eröffnung (Pfarrer) 3. Begrüssung /Hinführung (Lektor/in) Liebi Chind, liebi Erwachseni! Ganz herzlich begrüesset mir alli zu üserem fiirliche Ernte dankgottesdienst. Au däm Johr händ Fraue zum Uusdruck vr Dankbarkeit üsere Altorruum wieder inne wunderschöns, chliises Ernteparadies vewandlet. Obschon dMensche mit dr Ernti viel ztue händ, chönnd sie nüd alls selber mache: dass Rege uf dFelder fallt, dass dSunne schiient oder dass Wind goht, das alls ‚macht‘ Gott. Drum händ dMensche scho immer em ‚LiebGott‘ noch dr Erntezyt ‚Danke‘ gseit und en 2 Teil vo dä Erträg zum Altor treit. Über dFrücht vo dr Erde, über sSäie, sWachse, sErnte und über sDanke wänd mir hüt noodenke. Därzue verzehlet üs dChind au es paar Sache. Vor em Buessakt spielet üs drüü Chind sSäie, sWachse, sRiife und sErnte. (1 Kind geht zum Ambo, zwei andere Kinder breiten sorgfältig ein braunes Tuch (als Erde) auf dem Boden aus. Diese beiden Kinder gehen wieder an ihre Plätze und das Kind am Ambo spricht laut und nicht zu schnell) Kind: DErde bedeckt dä Same. Sie hät ihn uufgnoh. Sie schützt ihn und schenkt ihm Geborgeheit. Dä Same wartet und rueht im Erdriich. (Kind am Ambo macht einen Schritt zurück . die beiden anderen Kinder kommen mit je einem Steckchen mit blauen KreppPapierstreifen zum braunen Tuch, laufen zwei, dreimal um das Tuch herum und bewegen dabei die Steckchen auf und ab (Symbol f. fallenden Regen). Dann tritt das andere Kind wieder ans Ambo und spricht) Kind: Dr Same bruucht Wasser. Rege fallt uf dErde. Er dringt in dErde ii. Dr Same quillt uuf. Sini Wurzle suechet Halt und Nährstoff in dr Erde. Und bald scho spriesset dKeime. (Kind am Ambo macht wieder einen Schritt zurück . die beiden anderen Kinder kommen mit je einem Steckchen mit gelben KreppPapierstreifen zum braunen Tuch, laufen wieder zwei, dreimal um das Tuch herum und bewegen dabei die Steckchen auf und ab (Symbol f. wärmende Sonnenstrahlen). Und während das andere Kind wieder ans Ambo tritt, legt Lektor/in PapierSalat, PapierTraube und PapierApfel auf das braune Tuch) Kind: 3 DPflanze bruuchet Wärmi und Liecht. DSunne schiient uf dErde. Mit ihrne Strahle erwärmt sie dErde. DPflanze wachset. Sie wachset em Liecht entgege. Sie blüehet und bringet Frücht. dä Erde und dä menschliche Arbet. Lied KG 70 ‚Kyrie eleison ‘ 2. Kind: (Schmetterling hochhalten und dazu lesen!) 3. Kind: (Schmetterling hochhalten und dazu lesen!) (Kinder gehen zurück an ihre Plätze, während Lektor/in am Ambo spricht LektorIn: Ganz es schöns Biispiel vom ‚FrüchtBringe‘ sind dInsekte wie biespielswiis dSchmetterling. Wenn dWiese, dFelder, dBäum und dGärte im Früeh lig jewils ihres buntfarbigi Gwand träget, ziehnds so dInsekte aa, wo dur sBestäube vo dä Blüete en wichtige Dienst tüend und so au gueti ‚Frücht‘ bringet. Im übertragne Sinn chönnd au mir enand im Zämmeläbe Frücht bringe. Drüü Chind tüend üs bim Noodenke helfe und leget denn bunti, farbigi Schmetterling zu dä Erntegabe hii. 1. Kind: (Schmetterling hochhalten und dazu lesen!) Schmetterling sind uusduurend bi ihrer Arbet. Es schient, dass sie au dankbar sind für dNahrig, wo sie findet. – Lieb Gott, verzeih‘ üs, wenn mir mengisch zwenig dankbar sind für dFrücht vo 4 Es git au dTierli, wo me nüd so gärn hät im Gar te; dä Schmetterling ghört nüd därzue aber bispielswiis dSchnecke oder anders Ungeziiefer. Au mir sind mengisch wie ‚Ungeziiefer‘ und hinderet enand bi dr Entfaltig im Läbe. Lied KG 70 ‚Kyrie eleison ‘ Dr Schmetterling macht wunderbari Verwand lig dürre. DRaupe suecht nämlich dStilli und dDunkelheit bis dur dVerwandlig wunder bare Schmetterling schlüpft. – Lieb Gott, schenk au üs Muet, dStilli zsueche, üsers Inneri ver wandle zloh, um so mit neue Chräft an diner Schöpfig mitzwürke. Lied KG 70 ‚Kyrie eleison ‘ 4. Vergebungsbitte (Priester) Dr güetigi Gott erbarm sich üüs er verzeih‘ üs Fehler und Schuld und er helf üüs, liebevolli und sorgfältigi Gärtner vo siner Schöpfig zsii im Name vom Vater, vom Sohn und vom heilige Geist Amen. 5. Glorialied KG 582 (1. 2. Str.) ‚Die Sonne hoch am Himmelszelt ‘ 5 6. Tagesgebet Guete Gott, du häsch dWelt erschaffe und losch dPflanze wachse, damit dTier und au mir dävuu esse chönnd. Mir wänd DIR ‚Danke‘ säge für dGabe in dä Schöpfig, für dini Liebi und Güeti. Hilf üs, dass mir zur Natur Sorg träget und dass mir enand im Alltag viel gueti Frücht bringet. Drum bittet mir, dur Christus, dr lebendig Wiistock. Amen. 7. Überleitung zur Lesung (Lektor/in) Wie dSchöpfig für üs alli ä ganz wichtigi Quell vom Läbe isch, so söll üs au dr Glaube helfe, dass mir enand im Alltag lebendigi Quell sind. Loset mir därzue dLesig usem Jakobusbrief: 8. Lesung aus dem Jakobusbrief (Jak 2,14 17) Liebe Schwestern und Brüder! Was hat es für einen Wert, wenn jemand behauptet: „Ich glaube!, und seine Taten beweisen das Gegenteil? Kann ihn dann der Glaube retten? Angenommen, es gibt Schwestern und Brüder bei euch, die nichts anzuziehen oder nichts zu Essen und zu Trinken haben, was sagt ihr zu ihnen? Sagt einer dann von euch zu ihnen: „Lasst es euch gutgehen; zieht euch warm an, esst und trinkt! Und er gibt ihnen trotzdem nicht, was sie zum Leben brauchen was nützt das? So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Taten hervorbringt, dann ist er tot. Wort des lebendigen Gottes 6 9. Musikalische Einlage durch Kapelle Berti Böni (Instrumental, evtl. mit Gesang) 10. Aus dem hl. Evangelium n/Markus (Mk 4, 1 9) Einmal lehrte Jesus wieder am Ufer des Sees, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg des halb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Form von Gleichnissen. Er sagte: „Hört! Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo das Erdreich nicht tief war und als die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dor nen wuchsen und erstickten die Saat, und sie brachte keine Frucht. 4. Kind: Ein anderer Teil schliesslich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreissigfach, ja sechzigfach und hundertfach. Üseri Schuel isch guete Bode. Mir lernet dört Huufe Sache für sLäbe und natürli au für dr Bruef, wo mir spöter emol wählet. 5. Kind: Und au üseri Verein sind guete Bode. Sie bietet üs Möglichkeite, üseri Talent zentfalte und dass mirs in dr Freizyt lässig händ. mir spiele und viel anderi tolli Sache mache. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre! Frohbotschaft unseres Herrn Jesus Christus 7– 11. Kurze Predigt (Pfarrer) 12. Überleitung zu ‚Guter Boden (Lektor/in) Mir händs vorher ghört, wie grossartig dErnte uusfallt, wenn dr Same uf guete Bode fallt. Därbii gohts jo nüd nu um Frücht, um Gmües, Getreide, Chrütter und Blueme. Jesus vergliicht dr gueti Bode und diä riiche Frücht au mit üs Men sche. Au Mensche chönnd enand ‚guete Bode sii und ‚gueti Frücht bringe. Was das heisst, säget üs jetzt es paar Chind: 1. Kind: 2. Kind: 3. Kind: Üseri Familie isch guete Bode, wil mir zämme hebet und enand helfet. Üseri Eltere sind guete Bode, wil sie üs bi dr Entfaltig vom Läbe helfet, wil sie für üs sorget und lueget, dass mirs guet händ. Üseri Fründe sind guete Bode. Mit ihne chönnd 8 13. Überleitung zu ‚Guten Früchten (Lektor/in) Was sind denn aber jetzt diä riiche Frücht, wo mir bringet chönnd, wenn mir guete Bode händ? Au dodäzue säget üs dChind es paar Biispiel. Zum Zeiche däfür steckets immer Blueme in dVase: 1. Kind: gueti Frucht in üserem Läbe isch, wenn mir emol ganz freiwillig üsers Zimmer uufruumet. (Blume in Vase stellen!!!) 2. Kind: gueti Frucht in üserem Läbe isch, wenn mir fründlich sind und enand au emol lobet. 3. Kind: gueti Frucht in üserem Läbe isch, wenn mir mitenand teilet, au mitenand dZyt teilet. (Blume in Vase stellen!!!) (Blume in Vase stellen!!!) 4. Kind: gueti Frucht in üserem Läbe isch, wenn mir nüd vergesset, dass Gott üs alli gern hät und wenn mir mit ihm redet, wenn mir betet. (Blume in Vase stellen!!!) 5. Kind: gueti Frucht in üserem Läbe isch, wenn mir zu dä Fründschafte Sorg träget und wenn mir in dä Schuel guet uufpasset und mitmachet. (Blume in Vase stellen!!!) 14. Überleitung z. Glaubenslied (Lektor/in) Dr Glaube an drüüfaltige Gott hilft üs au, im Läbe gueti Frücht zbringe. So wänd mir üsere Glaube im Lied Nr. 98 bezüüge. 9 15. Glaubenslied KG 98 ‚Wir glauben, Gott, dass du es bist ‘ 16. Fürbitten (einleitend durch Pfarrer) Vater im Himmel und uf Erde, Nochdem mir dir für all diä Gabe und diä ganz Schöpfig ‚Danke gseit händ, wänd mir dir jetzt au ans Herz lege, was üs mengisch ploget, Angst und Sorge macht. So bittet mir dich: 1. Hilf üs allne, dass mir zur Schöpfig Sorg träget und dass mir üs, wos möglich isch, au iisetzet, dass dWelt schön bliiebt. 2. Au alli Tier sind en Teil vo dä Schöpfig. Nüd allne gohts guet. Schenk üs es wachs Herz, dass mir üs für dTierli iisetzet, wenn mir gsiehnd, dass sie ploget werdet. 3. Öppis ganz kostbars isch sWasser. Lueg, dass mir mit em Wasser en sorgsame Umgang pfleget und dass mir sWasser nüd vergüüdet. 4. Schenk üs allne offni Auge, offni Ohre, es offnigs Herz, dass mir diä viele chliine und grosse Wun der in dr Schöpfig gsiehnd und dankbar sind däfür. Guete Gott, üseri Erntegabe sind es Zeiche vo diner Liebi zu üs Mensche. Los au üs enand gueti ‚Frücht bringe. Drum bittet mir, dur Christus, diä lebendig Quell vom Läbe. Amen. 10 17. Ansage Kollekte (evtl. gleiche Kollekte wie Erntegabenverkauf) 18. Gabenbereitung Musikkapelle Berti Böni (Instrumental evtl. mit Gesang) 19. Gabengebet Herr, üsere Gott, Mir danket dir für Brot und Wii uf em Altor, dGabe vo diner Schöpfig, wo Mensche mit ihrne Händ gerntet und zuebe reitet händ. Mir bittet dich: Schenk sie üs verwandlet zrugg, damit sie üs helfet uf em Weg zu DIR und zunere grechtere Welt. Drum bittet mir, dur Christus, dr Erlöser und Heiland. Amen. 20. Präfation In Wahrheit ist es würdig und recht, dir himmlischer Vater zu danken. Du hast uns zu diesem Mahl eingeladen. Wir sind hier und wollen dich loben und deinem heiligen Namen Ehre erweisen. Gross bist du und wunderbar hast du alles geschaffen. Sei gepriesen für alle Spuren in der Schöpfung, für die Sonne und die Sterne, für alle Tiere und Pflanzen, für die Berge und die Seen, für die Wälder und die Felder. Sei gepriesen für Jesus Christus, die grosse Liebesspur in unserem Leben. Voll Dankbarkeit über all die Spuren seines Lebens und seiner Auferstehung stimmen wir ein in das grosse Lob der Engel und singen voll Freude: 21. Sanctus KG 175 (1. 2. Str.) ‘Grosser Gott, wir loben dich 22. Kanon 23. Vater unser 11 – 24. Friedensbitte /gruss 25. Agnus Dei KG 218 (1. 2. Str.) ‚Aus vielen Körnern gibt es Brot ‘ 26. Kommunion Musikkapelle Berti Böni (Instrumental, evtl. mit Gesang) 27. Meditation nach der Kommunion ( Kind liest langsam, laut und deutlich) Liebi Gott, Für Vieles wett ganz fest ‚Danke säge, und dine Sege jetzt in dWelt usseträge. Fürs frischi Brot, wo immer so guet duftet, und für alli, wo uf dä Felder und dinne schuftet. Für dFrücht und dNüss und alli Beere, do chann ich mine Gluscht meistens nümm verberge. Für sGmües, wo wachst diähei im Garte, ich weiss: es bruucht Geduld, me muess au chönne warte. Au dSunnestrahle und dRegetröpfli wett nüd vergesse, Dank ihne händ mir so viel zEsse. Jo, liebe Gott, für alls wett ganz fest ‚Danke säge, und dine Sege drum jetzt in dWelt usseträge. 12 28. Schlussgebet Herr, üsere Gott, mir danket dir für üsers schöni Land . und bsunders danket mir dir für alli Erntegabe vo däm Johr. Du schenksch üs Nahrig für üseren Liib. Und dur dis Wort und dä Empfang vom Heilige Brot händ mir au üseri Seel dörfe stärke. Begleit du üs mit dim Sege bi allem, was mir denket und tüend. Stärch üs im Glaube, in dr Hoffnig und in dr Liebi. Drum bittet mir, dur Christus, üseren Brüeder und Heiland. Amen. 29. Ein paar Dankesworte (in Mols anders!) Frauen d. früheren FG Quarten /Pfarreirat Kinder, die Texte vorgetragen haben Kapelle Berti Böni, spielt auch beim Apéro Pfarreirat f. Apéro allen, die Erntegaben zur Verfügung stellten Hinweis: Gabenverkauf z. G. von 30. Schlusslied KG 236 (1. – 3. Str.) ‚Nun danket alle Gott ‘ 31. Segen /Sendung 32. Bäuerliches, volkstümliches Orgelspiel zum Auszug Quarten, 28. August 2012 wh