Arbeitsblatt: Auge
Material-Details
Fotoapperat und Brille
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
105015
1318
3
10.10.2012
Autor/in
Dieter Zimmermann
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Fotoapparat und Brille Das Auge ist ähnlich aufgebaut wie ein Fotoapparat: Zuerst muss das Licht durch die Iris und den Augapfel (in etwa: das Objektiv), dann trifft es auf die Netzhaut, eine lichtempfindliche Schicht [in etwa: (Farb)Film]. Beim Fotoapparat müssen die Einstellungen am Objektiv verändert werden, wenn unterschiedlich weit entfernte Dinge scharf eingestellt werden sollen. Beim Auge geht das automatisch. Wenn diese Automatik nicht gut funktioniert, hat man eine „Fehlsichtigkeit und braucht eine Brille. Brillen – historisch gesehen Wir können die ersten Sehhilfen auf das 13. Jahrhundert datieren, genau er: um 1270. Man schliff Bergkristalle so, dass sie den Text vergrösserten, und nannte das Lesestein. Manchmal verwendete man auch einen Schmuckstein namens Beryll, der in reinem Zustand glasklar und farblos ist. Daher kommt unser Wort „Brille. Um 1300 wurden in Venedig zunächst Linsen auf Stielen hergestellt; später verband man zwei dieser Linsen. Sie wurden auf die Nase geklemmt. Das zwickte ganz schön – man trug einen „Zwicker. Schliesslich kam das im Prinzip heute noch verwendete Modell auf: Bügel brillen mit der Halterung am Ohr. Die Gläser für Brillen sind – je nach Fehlsichtigkeit – Sammel oder Streulinsen. Sammellinsen sind Wölb oder Konvexlinsen. Sie führen die Lichtstrahlen hinter der Linse zusammen. Bei Streulinsen (Hohllinsen), auch Konkavlinsen genannt, gehen die Lichtstrahlen auseinander.