Arbeitsblatt: Rechtschreibung
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In einem Text 16 Rechtschreibefehler suchen
Deutsch
Rechtschreibung
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
105585
973
5
24.10.2012
Autor/in
Paola (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Deutsch Rechtschreibung Name: Punkte: 16 Note: . Finde, unterstreiche und korrigiere die 16 Rechtschreibefehler. Der junge Mann hatte es eilig. Er trat aus dem Patrizierhaus in die gespenstisch leere Kramgasse. Der Wind pfiff ihm um die Ohren, und der Regen wurde stärcker. Als er die von Gaslaternen beleuchtete Strasse verliess und in die dunkle Kreuzgasse einbog, bemerkte er die beiden Schatten nicht, die neben ihm glitten. Ein Schlag gegen die Stirne liess in die Besinnung verlieren. Dann ging alles sehr schnell. Die beiden Männer trugen den Bewusstlosen zu einer Kutsche, luden ihn auf den Siz und fuhren über die Untertorbrücke aus der Statt. Als der Regen gegen den Wagen peitschte und Blitz und Donner immer schneller aufeinander folgten, hielt der Kutscher an. Einer der Männer zog dem Bewusstlosen den Überrock aus. Der andere schlug das Revers seines Capes zurück, nahm eine Pistole hervor und veuerte sie ab. Der Knall des Schusses wetteiferte mit dem krachen des Donners. Der Mann war auf der Stelle tot. Minuten später kehrte die Kutsche in die Stadt Bern zurück und hielt in der Kreuzgasse an. Die Männer hülten den Toten in eine Deke und trugen ihn zur nahen Junkerngasse. Dort schlossen sie ein Portal auf, schleppten ihre Bürde geräuschlos in den dritten Stock und öffneten mit dem gleichen Schlüssel eine Wohnungstüre. Sie sahen sich kurz um, endeckten einen Schrank und versorgten darin den Mantel, denn sie aus der Kutsche mitgenommen hatten. Dann wurde die Laiche im Studierzimmer neben dem Lehnstuhl auf den Fussboden gelegt, die Pistole auf dem Schreibtisch vor ihm fallen gelassen. Am nächsten Tag würde man ihn finden, ein Unfall beim kontrollieren der Pistole, nichts weiter. In Bern war Schnee gefallen an jenem Januarmorgen. Niggeler ging am Gerechtigkeitsbrunnen vorbei, bog in die Kreuzgasse ein und sah dass märchenhaft eingeschneite Münster vor sich. Nach wenigen Schritten war er bei einem Steinhaus an der Junkerngasse angelangt. Wie abgemacht erwartete ihn jener höhere Polizeibeamte, der zuerst am Unfallort erschienen wahr. „Ich habe noch gar nichts unternommen, sagte dieser Entschuldigend, nachdem er sich Niggeler vorgestellt hatte und fügte sofort bei: „Mein Vorgesetzter möchte, dass nicht wir Polizeibeamten Nachforschungen anstellen. Niggeler sah sich in Hublers Wohnung um und liess sich vom Beamten ins Studierzimmer des Verstorbenen führen. Er sah den umgeworfenen Lehnstuhl, neben welchem Hubler am Samstagmorgen gefunden worden war. Die Pistole lag noch immer auf dem mit Briefen, Büchern, einem Tintenfass und Federn überhäuften Schreibtisch. Den Toten hate man allerdings weggebracht. Da Niggeler einiges von Pistolen verstand, untersuchte er zuerst die Waffe. Dann wandte er sich an den Beamten. „Haben Sie den Leichnam untersucht, nachdem der Arzt den Tod festgestellt hatte? (Aus: „Berner Lauffeuer, von Monika Dettwiler Rustici)