Arbeitsblatt: Warum der Herbst ein Farbenzauberer ist

Material-Details

Informationstext für die Grunschule, warum sich im Herbst die Blätter verfärben und warum sie abfallen.
Biologie
Pflanzen / Botanik
3. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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742
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25.10.2012

Autor/in

Regina Gnadl
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Warum der Herbst ein Farbenzauberer ist Im Sommer haben die Laubbäume viele grüne Blätter. Das Grüne in den Blättern nennt man Chlorophyll (Blattgrün). Mit Hilfe der Sonne stellt das Chlorophyll einen wichtigen Teil der Nahrung für den Baum her. Wenn im Herbst die Tage kürzer und die Nächte länger und kühler werden, bekommen die Bäume immer weniger Sonnenlicht. Sie können sich deshalb nicht mehr richtig ernähren und bereiten sich auf den Winter vor. Um die kalte Jahreszeit zu überleben, sammeln sie in ihren Stämmen und Wurzeln so viel Feuchtigkeit, wie möglich. Diese Feuchtigkeit holen sie sich aus der Erde und aus den Blättern. Deshalb trocknen die Blätter langsam aus. Sie können kein Blattgrün (Chlorophyll) mehr herstellen und sterben ab. Die Blätter färben sich gelb und rot. Das Gelbe in den Blättern ist die ganze Zeit da gewesen. Es wurde nur von dem grünen Chlorophyll überdeckt. Ein Laubbaum braucht im Winter seine Blätter nicht. Es ist wichtiger, dass Wurzeln, Stamm und Äste überleben. Wenn der Baum sich aus seinen Blättern versorgt hat, lösen sich die Blattstiele von den Zweigen und eines Tages schwebt das erste Herbstblatt zur Erde. Da, wo es am Zweig gesessen hat, ist nur noch eine kleine Narbe. Aber hinter der Narbe liegt schon jetzt ein klitzekleines Blatt und wartet auf den nächsten Frühling.