Arbeitsblatt: Schlacht am Morgarten

Material-Details

Arbeitsblatt mit Feldern für Zeichnungen
Geschichte
Schweizer Geschichte
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

106612
1104
18
12.11.2012

Autor/in

Stefanie Kober
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Schlacht am Morgarten Der Streit auf der Alp: Die schwyzer Bauern gingen mit ihren Kühen wie jedes Jahr auf die Alp. Die Kinder freuten sich schon, dass sie auf der Alp im Stroh übernachten durften. Plötzlich wurden sie von Wachen des Klosters Einsiedeln aufgehalten. Das Kloster stand zu jener Zeit unter dem Schutz der Habsburger. Die Schwyzer hatten jedoch keine Angst und drohten mit Prügeln, falls man sie nicht passieren lassen würde. Die Mönche erzählten den Habsburgern von dem Vorfall, was schlimme Folgen haben würde Die Strafe: Zur Strafe liessen die Mönche des Klosters die Kirche von Schwyz schliessen. Auch die Glocken läuteten nicht mehr. Die mit den Schwyzern verbündeten Nidwaldner und Urner bekamen die gleiche Strafe. Die Landsgemeinde: Werner Stauffacher hielt eine Rede vor dem Volk. Er forderte es auf, sich an den Mönchen des Klosters Einsiedeln zu rächen. Ausser einem Bauern, welcher Angst hatte, dass sie von Gott bestraft werden würden für solch eine Tat, stimmten alle einer Rache zu. Der Rachezug gegen das Kloster: Die Schwyzer überfielen in der Dreikönigsnacht des Jahres 1314 das Kloster. Sie brachen die Tore auf, legten Feuer und stahlen wertvolle Gegenstände. Die Mönche, welche sie gefangennahmen, brachten sie nach Schwyz. Dort wurden sie vom Schwyzer Volk beschimpft und ausgelacht. Vorbereitungen für die Schlacht: Die Habsburger wollten sich nun an den Schwyzern rächen und planten, in ihre Region vorzudringen und einen Krieg gegen sie zu führen. Uri, Schwyz und Unterwalden bereiteten sich auf den Kampf vor und bauten riesige Mauern um die Talengen zu abzuriegeln. Man sagt, dass Graf Heinrich von Hünenberg am Abend vor der Schlacht einen Pfeil mit einem Pergament auf die Schwyzer Seite der Mauer schoss, auf dem stand: „Hütet euch auf St. Othmar am Morgarten! und sie damit vorwarnten. Die Österreicher rücken an: Als die Habsburger vom Ägerisee her nach Morgarten einmarschieren wollten, wurden sie von den 50 Verbannten mit Baumstämmen und Steinen beworfen welche zuvor die Schwyzer baten, mit ihnen kämpfen zu dürfen. Da ihre Bitte abgelehnt wurde stellten sie sich heimlich auf der Finsterfluh auf. Das Habsburger Heer wurde von dem Angriff überrascht. Die Pferde bäumten sich auf und versuchten, nach hinten auszuweichen, wo sie im Sumpf ums Leben kamen. Da stürmten die Eidgenossen aus den Wäldern und schlugen und stachen auf die Habsburger mit Hellebarden ein. Auch während der Flucht Richtung Winterthur wurden sie von den Schwyzern gejagt und getötet. Diese gewonnene Schlacht gab den Eidgenossen viel Selbstvertrauen.