Arbeitsblatt: Lernzielkontrolle Adjektive und Zusammenfassung schreiben

Material-Details

Passend zu Sprachland Adjektive Zusammenfassung schreiben
Deutsch
Texte schreiben
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

106875
923
2
29.12.2012

Autor/in

Melanie Gosswiler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lernzielkontrolle Adjektive Name: Unterschrift der Eltern: 1. Punkte Note: Markiere im Text alle Adjektive gelb (10) Eine kurze Geschichte Margret Rettich Eines Abends war ein Mann ziemlich lange im Wirtshaus. Als er endlich aufbrach, um nach Hause zu gehen, war es draussen stockfinster geworden. Um sich nicht zu verlaufen, borgte er vom Wirt einen Stock. Sein Weg führte ihn nämlich über eine ganz, ganz schmale Brücke. Zu beiden Seiten der Brücke ging es in die Tiefe, tausend Meter oder vielleicht auch nicht ganz so viel. Der Mann tastete bei jedem Schritt mit dem Stock vor sich her. Dabei stolperte er über einen Stein und schlug lange hin. Alle Knochen taten ihm weh. Er kam wieder auf die Beine, doch der Stock war weg. Er musste lange suchen, ehe er den Griff des Stockes in die Hand bekam. Dann ging er weiter. Dabei stiess er mit dem Stock nach links – nichts. Er stiess mit dem Stock nach rechts – auch nichts. Aha, dachte er, ich bin schon auf der Brücke. Er tastete vorwärts, um die Richtung nicht zu verlieren. Da stiess er mit dem Stock wieder ins Leere. Meine Güte, dachte der Mann, die Brücke muss eingestürzt sein! Er drehte sich schnell um, denn er wollte zurückgehen. Wieder stiess der Stock ins Leere. Wo bin ich? Dachte der Mann. Er stocherte mit dem Stock einmal rings um sich. Nichts, überall nichts. Die Welt ist untergegangen, und ich stehe auf dem letzten Rest Land, dachte der Mann. Regungslos blieb er stehen, bis es hell wurde. Da sah er neben sich das Wirtshaus, vor sich den Weg, dahinter die Brücke und nicht weit davon sein Haus. Er sah auch, dass er in der Hand nur den Griff des Stockes hatte. Denn der Stock war abgebrochen. 2. Schreibe eine Zusammenfassung der sechs Abschnitte. (12) Eines Abends war ein Mann ziemlich lange im Wirtshaus. Als er endlich aufbrach, um nach Hause zu gehen, war es draussen stockfinster geworden. Um sich nicht zu verlaufen, borgte er vom Wirt einen Stock. Sein Weg führte ihn nämlich über eine ganz, ganz schmale Brücke. Zu beiden Seiten der Brücke ging es in die Tiefe, tausend Meter oder vielleicht auch nicht ganz so viel. Der Mann tastete bei jedem Schritt mit dem Stock vor sich her. Dabei stolperte er über einen Stein und schlug lange hin. Alle Knochen taten ihm weh. Er kam wieder auf die Beine, doch der Stock war weg. Er musste lange suchen, ehe er den Griff des Stockes in die Hand bekam. Dann ging er weiter. Dabei stiess er mit dem Stock nach links – nichts. Er stiess mit dem Stock nach rechts – auch nichts. Aha, dachte er, ich bin schon auf der Brücke. Er tastete vorwärts, um die Richtung nicht zu verlieren. Da stiess er mit dem Stock wieder ins Leere. Meine Güte, dachte der Mann, die Brücke muss eingestürzt sein! Er drehte sich schnell um, denn er wollte zurückgehen. Wieder stiess der Stock ins Leere. Wo bin ich? Dachte der Mann. Er stocherte mit dem Stock einmal rings um sich. Nichts, überall nichts. Die Welt ist untergegangen, und ich stehe auf dem letzten Rest Land, dachte der Mann. Regungslos blieb er stehen, bis es hell wurde. Da sah er neben sich das Wirtshaus, vor sich den Weg, dahinter die Brücke und nicht weit davon sein Haus. Er sah auch, dass er in der Hand nur den Griff des Stockes hatte. Denn der Stock war abgebrochen.