Arbeitsblatt: Inka und Azteken

Material-Details

Lesetexte zu Inka und Azteken
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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1159
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22.11.2012

Autor/in

Carine Sunderland-Buehler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Landwirtschaft der Inka Die Inka und Azteken bauten Mais und in höheren Lagen, Kartoffeln und andere Knollengewächse an. Auch Quinoa (fälschlicherweise auch „Bergreis genannt), Bohnen, Kürbisgewächse, sowie Paprika und Peperoni gehörten zu ihren Nahrungsmitteln. Die Kartoffel, von der es heute ca. 300 Arten gibt, stammt vermutlich aus der Region des Titicacasees. Auch heute zählt in den Anden die Trockenkartoffel „Chuno zu den bevorzugten Hauptnahrungsmitteln. Aus dem Mais wurde auch eine Art Bier gebraut, die „Chicha, die man gewöhnlicherweise zum Abschluss der Mahlzeiten trank. Kartoffeln Maiskolben Quinoa Schon seit Urzeiten wurde ausserdem in den feuchten und heissen Regionen Perus die Kokapflanze, „Cuca, angebaut, deren Blätter stimulierende Substanzen enthalten. Kaut man diese Blätter, werden Hunger, Durst und Müdigkeit vertrieben. Aus archäologischen Funden (z. B. von Keramiken) weiss man, dass die Tradition des Kokagenusses anscheinend schon ziemlich alt ist. Lama Alpaka Zu den domestizierten Tieren gehörten das Lama und das Alpaka. Beide Tiere lieferten Wolle, Häute und Fleisch. Ausserdem konnte das Lama noch als Lasttier gebraucht werden. Weil es nur wenige Haustiere gab (Hund, Truthahn, Meerschweinchen, Lama), lebten die Inkas vor allem vom Pflanzenbau. Das wichtigste Nahrungsmittel war der Mais. Daneben wurden Bohnen, Tomaten, Kartoffeln und Kakao angebaut. All diese Pflanzen und Tiere (Ausnahme Hund) waren damals in Europa nicht bekannt. An der Küste, einer sehr wasserarmen Gegend, wurden Bewässerungskanäle gebaut und ausgebaut, um fruchtbares Land zu erhalten. Somit wurde das Werk der Mochica und Chimu (Vorfahren der Inka und Azteken) fortgeführt und vollendet. Im Hochland war es nur mit Hilfe von Terrassen möglich, mehr oder weniger horizontale Flächen und neues Land für den Ackerbau zu gewinnen. So erbauten die Inka in einer Höhe zwischen 3000 und 4300 Zehntausende Kilometer Stützmauern für kultivierbare Terrassen. Diese Terrassen nenne man auch „Andenes. Die „Andenes erlaubten nicht nur, Felder an Steinhängen von oft mehr als 60 Grad Neigung zu bauen sondern verhinderten auch die Auswaschung durch Erosion. Das Wasser wurde mit Leitungen, die oft mehrere Kilometer lang waren, herbeigeführt. Das Lama lieferte den Mist zur Düngung. Terrassen für Landwirtschaft Diese riesige Umgestaltung der Landschaft war nur durch die Fronarbeit, die „Mita, zu realisieren. Bei seiner Heirat erhielt jeder männliche Erwachsene ein Stück Land, ein „Topo. Die Grösse des Landes hing unter anderem von der Fruchtbarkeit des Bodens ab und wurde bei der Geburt eines oder mehrerer Söhne jeweils erweitert. Zwar durfte ein Teil der Ernte behalten werden, um davon die Familie zu ernähren, doch das Feld selber ging nie in seinen Besitz über. Die Felder wurden mit einer Art Hand- Fusspflug, „Tacila genannt, bewirtschaftet. Überall im Land gab es Vorratsbunker, um die eventuellen Missernten ausgleichen zu können. Azteken: Das Becken von Mexiko bot eine Vielzahl von natürlichen Ressourcen. Mehrere Seen versorgten die Bewohner des Tals mit Fisch und über ihre Zuflüsse mit Trinkwasser. Der grösste Teil der produzierten Nahrungsmittel kam aus der Landwirtschaft. Im tropischen Klima Mexikos konnten die Azteken Mais, Bohnen, Kürbisse, Amarant (eine getreideähnliche Pflanze), Chia (ein Kraut aus der Gattung der Salbei mit fettreichen Samen), Agaven und Kakteen anbauen; daneben wurden insbesondere Heilkräuter kultiviert. Viehzucht in großem Stil fand nicht statt, lediglich Truthühner und Hunde wurden gehalten. Chia Chinampas Mexiko war so dicht besiedelt, dass es bald an Land mangelte. Daher bauten die Azteken Flösse, die sie mit Erde bedeckten. Auf der Seite hielten Weidenzäune die Erde fest. Das Floss wurde nun ins Wasser gelassen und darauf wurde Gemüse angebaut. Solche schwimmenden Gärten, „Chinampas, gibt es in Mexiko heute noch. Landwirtschaft der Inka Aufgaben Was bauten die Inkas und Azteken • hauptsächlich an? • • • • • Was für ein Getränk stellten sie • her? Welche spezielle Pflanze, die auch • heute sehr gesucht ist, wurde ebenfalls angebaut? Was musste im Hochland aufgrund • des Geländes angelegt werden? Was wurde in den trockeneren • Gegenden im Flachland erstellt? Wie konnte die Umgestaltung der • Landschaft in Landwirtschaft erreicht werden? Was gab es für Haustiere? • • • • Was mussten die Azteken bauen, weil sie keinen Platz mehr hatten? •