Arbeitsblatt: Aufsatzgliederung

Material-Details

Von der Gliederung zum guten Aufsatz
Deutsch
Texte schreiben
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

107509
1190
8
28.11.2012

Autor/in

Theres Regenscheit
Hutweg 2
8573 Alterswilen
071/699 13 48
Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Von der Gliederung zum guten Aufsatz Grundsätzlich gilt: Bei allen Formen von erzählenden Texten kannst du dich an folgender Gliederung orientieren: Einleitung kurzer Überblick über die Ausgangsituation: Wer handelt? Wann und wo spielt die Geschichte? Worum geht es? Hauptteil Entfaltung der Handlung: In mehreren Schritten wird die Spannung langsam gesteigert und zum Höhepunkt geführt. Schlussteil Lösung des Problems und Auflösung der Spannung: An das Ende der Geschichte kann ein witziger, unterhaltsamer Schlusspunkt (Pointe) gesetzt werden. Kurze Einleitung Eine Geschichte wird spannender, wenn in der Einleitung noch nicht all zu viel verraten wird. Beschränke dich also auf die wesentlichen Informationen zur Ausgangssituation. Beispiel: Schon morgens als ich aufwachte, war ich aufgeregt. Ich war schon um 7 Uhr aufgestanden und lief nach unten. Sofort gratulierten mir meine Eltern herzlich, als sie mich sahen. Auch mein kleiner Bruder gratulierte mir herzlich. Besser: Als ich aufwachte, war ich aufgeregt. Ich lief sofort nach untern. Meine Eltern gratulierten mir herzlich, mein kleiner Bruder auch. Hauptteil: Spannung aufbauen Gestalte den Höhepunkt der Geschichte mit sehr vielen Einzelheiten aus, um die Spannung möglichst lange aufrecht zu erhalten. Ordne die einzelnen Ideen so, dass du die Spannung Schritt für Schritt steigerst. Komische oder merkwürdige Situationen und Handlungen: Das gibt es doch gar nicht! So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Das kam mir etwas merkwürdig vor. Spannende oder dramatische Situationen und Handlungen: Ich dachte: „ Jetzt ist es aus! Es kam bedrohlich nahe. Es sah etwas gefährlich aus. Unterhaltsamer Schluss Hier geht es – wie bei der Einleitung – nicht darum, möglichst viel und in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern das Ende der Handlung kurz und prägnant zu formulieren. Der Schluss kann auch eine Schlussbemerkung beinhalten, die zum Weiterdenken über die Geschichte oder zum Schmunzeln anregt. Fantasie- oder Traumgeschichte: Nach dem Unterricht ärgerte ich mich, dass ich mit dem Zauberhandy aus meinem Traum nicht gleich die anderen Aufgaben gelöst hatte. Aber vielleicht träume ich ja noch einmal. Erlebnis- oder Abenteuergeschichte: Jetzt hatte ich erst einmal genug von Abenteuern! Nie wieder würde ich so etwas riskieren. Wenn aber meine Freunde in den nächsten Ferien nach Afrika.