Arbeitsblatt: Hann und Gulpenheh

Material-Details

Erklärung zur Geschichte Hann und Gulpenheh, Handout
Deutsch
Leseförderung / Literatur
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

1091
1166
3
09.05.2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wieland Hann und Gulpenheh (1778) Wieland 1733-1813 Wieland, ein Zeitgenosse Bodmers, ist der grosse vorklassische Erzähler. Er hat sich der französisch bestimmten Gesellschaftskultur des Rokoko zugewendet. (Vgl. franz. Vorlage für Hann und Gulpenheh) Thema: Leeres Versprechen oder der betrogene Ehemann Form: • freie Verse (leicht) • viele Zeilensprünge • (Vorbild: La Fontaine) Quelle: Handlung stammt aus einer französischen Märchen- und Erzählungssammlung (die ihrerseits eine Übersetzung des persischen Originals ist). Dies entspricht ganz dem Zeitgeschmack; Interesse für fremde Länder und Sitten ( EXOTISMUS), vor allem für den Orient. Auffallendes an diesem Werk: • Humor • Leichtsinnigkeit der Frau • Erotik • Wieland will keine Moralpredigt halten • Märchenmotive Vergleich mit der Quelle • Der Ablauf der Handlung ist gleich. • Wieland stellt Einzelheiten breit dar, besonders verfängliche Situationen (z.B. das Verschlucken des Knochens, Szene auf dem Friedhof). • Der Schluss der Geschichte ist viel knapper wiedergegeben. • Die ganze Geschichte ist in einem ironischen Ton geschrieben.