Arbeitsblatt: Satzglieder bestimmen
Material-Details
Zwei Texte mit einem Auftrag, alle Satzglieder abzutrennen und zu bestimmen. Ohne Attribute.
Deutsch
Grammatik
8. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
109615
1123
5
09.01.2013
Autor/in
Wanda (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Übungen zu den Satzgliedern Auftrag: Grenze in den beiden Texten die einzelnen Satzglieder durch senkrechte Striche ab. Übermale die Prädikate blau, unterstreiche das Subjekt doppelt und bestimme alle Objekte (DO, AkkO, GenO, PräpO) und die Adverbiale (AdO, AAW, AG, AZ) und den Gleichsetzungsnominativ. Eine junge Frau aus Oltigen brachte ihrer Mutter, die allein ihr Haus bewohnte und sich nicht mehr der besten Gesundheit erfreute, jeden Tag etwas zum Essen. Die Mutter war sehr froh, dass sie sich immer ihrer annahm und sie gemütlich eine Stunde in der Stube zusammensitzen konnten. Wegen des heftigen Schneefalls dieser Nacht war die Tochter nun nicht in der Lage, ihre Mutter mit Essen zu versorgen. Sie hatte ihr Nahrungsmittel eingekauft, damit sie nicht Hunger haben musste. Draussen war es sehr glitschig und die Mutter getraute sich aus Angst umzufallen nicht vor die Haustüre. Der Schneefall dauerte nun schon vier Tage an. Sie sehnte sich langsam nach ihrer Tochter. Auch diese dachte aus der Ferne oft an ihre Mutter und machte sich grosse Sorgen, weil sie sich nicht um sie kümmern konnte. Zu ihrer Beruhigung griff sie jeweils am Abend zum Telefon auf ihrem Schreibtisch und erkundigte sich besorgt nach dem Befinden ihrer Mutter. Diese sprach trotz der Abwesenheit ihrer Tochter immer fröhlich zu ihr, sie solle sich ihretwegen keine Sorgen machen und geduldig daheim auf besseres Wetter warten. Die Mutter war eine geduldige, rücksichtsvolle Frau und sprach nicht über ihr Alleinsein. Ein junger, sportlicher Mann aus einer angesehenen Familie begab sich während seiner Ferien in einen noblen Kurort zur Erholung. Zusammen mit seiner Freundin belegte dieser in einem Hotel ein schönes Zimmer mit Aussicht auf die tief verschneiten Berge. Schon beim Eintritt ins Hotel gab er dem Portier ein ansehnliches Trinkgeld. Dann holten sie ihre Skis, betraten den Platz vor dem Bahnhof des Ortes und warteten auf den Bus, der sie gleich ins Skigebiet bringen sollte. Es war aber keiner dort. Sie war eine sehr geduldige Frau und so harrten beide der Dinge, die da kommen sollten. Wegen der leicht vereisten Strasse steuerte der Chauffeur, ein kräftig gebauter Mann, den Wagen vorsichtig vor das Hotel. Ein fantastisch blauer Himmel verlieh dem bald erreichten Skigebiet einen herrlichen Glanz von eigenartiger Intensität. Nach kurzer Zeit hatten die beiden die steile Piste hinunter ins Dorf erreicht und schwangen sich elegant talwärts. Das wurde dank des herrlichen Pulverschnees das schönste Vergnügen ihrer Ferien in dieser Saison.