Arbeitsblatt: Mathematik
Material-Details
Schätzen Überschlagen
Mathematik
Anderes Thema
3. Schuljahr
5 Seiten
Statistik
109885
933
4
13.01.2013
Autor/in
Antonio Russo
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Detaillierte Unterrichtsplanung Studierende/r: Anzahl Kinder: 20 Kinder Stufe Klasse: US 3. Klasse. Vorhaben Fach: Schätzen und überschlagen Datum Zeit: 04.10.2012, 08:00-09:40. Kontextanalyse Situation, Rahmenbedingungen, Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen • • • Über welche inhaltsbezogenen Vorerfahrungen, Vorkenntnisse und Fertigkeiten verfügen die Kinder bereits? Welche sozialen und emotionalen Voraussetzungen der Kinder müssen bei der Planung dieser Unterrichtssequenz berücksichtigt werden? Welches sind die zentralen Rahmenbedingungen, welche bei der Planung berücksichtigt werden müssen? Aspekte • Einstieg ins Thema Schätzen und Überschlagen • Es ist die erste Lektion am Morgen • Alle 20 Kinder sind anwesend Konsequenzen • Den Aufbau des Themas logisch und nachvollziehbar aufbauen. • Kinder müssen zuerst „ankommen • Die Kinder in das Thema einbeziehen, jedoch darauf achten, dass die Kinder dem Thema folgen können und aufmerksam sind. Inhalts- Zielanalyse Inhaltsanalyse: Was steckt im Inhalt? Welche Begriffe, Elemente, Zusammenhänge sind für das Verständnis des Inhalts zentral? Zielanalyse: Welche Teilfertigkeiten müssen bei den Kindern vorhanden sein müssen die Kinder beherrschen, damit sie das Ziel erreichen? Inhaltsanalyse: Begriff „Schätzen thematisieren und klären. Strategien, was ist eine Strategie? Die Verhältnisse zwischen Schätzungen und Wirklichkeiten klären, Unterschiede berechnen. Anhand von handelnden Übungssequenzen (Posten) das Thema Schätzen vertiefen und anwenden. Verknüpfungen zwischen verschiedenen Schätzaufgaben- und Materialien schaffen. Bildungsgehaltsanalyse Welche der möglichen Inhalte werden für die Unterrichtssequenz ausgewählt? Begründung der Auswahl der Inhalte (Kindgemässheit, Gegenwartsbedeutung, Zukunftsbedeutung, exemplarische und elementare Bedeutung)? Exemplarische Bedeutung: Anhand von verschiedenen Postenaufgaben rund ums Thema Schätzen, wird so die Exemplarizität zum Schätzen hergestellt Kindgemässheit: Die Kichererbsen schätzen ist ein spielerisches Beispiel, bei dem die Kinder ihr Vorstellungsvermögen testen können und praktisch handeln können (wägen) Zukunftsbedeutung, elementare Bedeutung: Wichtig für den späteren Alltag, Schätzen und (Ein)Schätzen sind von wichtiger Bedeutung. Lernziele nach Lehrplan Erziehungsplan Welche Zielvorgaben des Lehrplans Erziehungsplans werden angesprochen angestrebt? Zahlvorstellungen entwickeln Die SuS können anhand ihres Vorwissen Mengen schätzen und aufschreiben. Die SuS berechnen anhand geeigneter Strategien die Wirklichkeitswerte ihrer Schätzungen und notieren die Unterschiede Die SuS arbeiten in den Gruppen in positiver Zusammenarbeit. Haltungen Fertigkeiten Kenntnisse An folgenden Zielen wird im Unterricht intensiv gearbeitet: Selbstkompetenz Lernziele (Feinziele) Sozialkompetenz Sachkompetenz Mit Grössen die Umwelt erfassen x Form der Ermittlung des Lernerfolgs Die Lernziele werden im Unterricht folgendermassen überprüft: Die Tabellen dienen zur Überprüfung der geschätzten und berechneten Mengen. Persönliche Lernziele der Lehrperson Worauf möchte ich bei meinem Unterrichtshandeln besonders achten? Ich möchte darauf achten, dass ich den Unterricht und das Thema logisch und nachvollziehbar aufbaue. Ich möchte darauf eingehen, wenn ich merke, dass noch zu viel Unsicherheit besteht. Die Ausrechnungen und Erkenntnisse möchte ich nachvollziehbar erläutern und mit den Kindern gemeinsam erarbeiten. Planung der Lernprozesse, Unterrichtsverlauf Zeit Lernprozessphasen oder Phasen der Halbtagesgestaltung 08:00 Annäherung Methoden Sozialform Organisation Was Wie? Sus sind im Kreis. LP hält einen durchsichtigen Behälter. LP fragt: „Was meint ihr, wie viele Murmeln hat es hier drin SuS geben Ideen, LP notiert Schätzungen an WT. LP:Was haben wir jetzt gemacht? Kinder geben Ideen. LP klärt mit den Kindern was „Schätzen bedeutet. 08:15 Aufbau LP teilt SuS in 2er Gruppen ein. Gruppen erhalten alle einen Behälter mit Murmeln. SuS sollen OHNE ZÄHLEN Strategien erfinden, wie sie herausfinden können, wie viele Murmeln es im Behälter hat. SuS arbeiten zu zweit am Platz. Zeit: 20 Minuten. 08:35 Durcharbeiten SuS kommen wieder in den Kreis. Jede Gruppe erklärt, welche Strategien sie herausgefunden haben. Gruppen geben ihr Resultat bekannt. LP hat an der Wandtafel eine Tabelle vorbereitet mit „Schätzung, Wirklichkeit, Unterschied LP notiert Resultate bei Wirklichkeit. LP erklärt, wie man Unterschied berechnet. 08:45 Abschluss SuS gibt Gruppen ein durchsichtiges Blatt mit dem Raster drauf. Anhand dessen kann eine gewisse Fläche gezählt werden und dann der gesamte Inhalt berechnet werden. SuS machen dies anhand ihres Behälters. Mittel Womit? Medien Materialien Behälter, Murmeln Wandtafel Gruppeneinteilung 08:50 Annäherung In der zweiten Lektion wird ein Postenlauf durchgeführt, welcher zur Vertiefung der ersten Lektion dient. Die Klasse trifft sich im Kreis. Zuerst werden die wichtigsten Begriffe repetiert: Schätzung, Wirklichkeit. Auch schaut die LP nochmals mit den Kindern die Berechnung des Unterschieds an. 09:00 Aufbau Die LP erklärt den Kindern die fünf verschiedenen Postenstationen. Somit können Fragen direkt geklärt werden. Die SuS erhalten zusätzlich eine Tabelle versehen mit Schätzung, Wirklichkeit und Unterschied. Es muss deutlich erwähnt sein, dass zuerst immer geschätzt und erst dann mit einer Strategie gezählt wird, weil sonst der Sinn der Schätzung verloren geht. Die LP teilt die SuS in 4er-Gruppen ein, dazu wird möglichst darauf geachtet, dass immer sicher ein eher starkes Kind in einer Gruppe ist. 09:10 Durcharbeiten Die Kinder arbeiten jeweils ca. sechs Minuten an einem Posten, danach ertönt der „Gong und sie gehen an den nächsten Posten (der Reihe nach: 1, 2, .5). Posten: 1. Ein Eimer, der 10 Liter fasst, zwei leere Flaschen à 1 Liter und einen weiteren leeren Eimer. Wie viel mal kann man die Flaschen füllen und in den anderen Eimer leeren? 2. Kiste mit Bauklötzen. 3. Kiste mit Kichererbsen (hat es gleich viele wie bei den Bauklötzen, um den Vergleich zu geben, dass grössere Gegenstände nicht automatisch bedeuten, dass es mehr sind) Differenzierung: Küchenwage. Wie könnte man so überschlagen? 4. Ein laminiertes Bild mit Menschen. Dazu darf man auch die Strategie draufmalen (z.B. ein Raster). 09:40 Abschluss 5. Schritte zu einer Distanz schätzen und zählen.