Arbeitsblatt: Lernjournal

Material-Details

In diesem Dossier können die SuS mit Hilfe von Büchern zum Thema und der Lehrperson die grundlegenden Informationen zum Thema Islam, Christentum und Judentum notieren.
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
5. Schuljahr
33 Seiten

Statistik

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16.01.2013

Autor/in

Melanie Kälin
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Religionen Heft von: Lernziele Lernziel Selbsteinschätzung Ich kenne die 5 Weltreligionen und die Bezeichnung für deren Anhänger. Ich weiss, wer Abraham war und kann etwas zu ihm erzählen. Ich kann den Stammbaum Abrahams zeichnen. Ich weiss, wer Mose, Jesus und Mohammed waren und kann etwas zu ihnen erzählen. Ich weiss, wie die Heiligen Schriften des Islams, des Christentums und des Judentums heissen. Ich kenne die wichtigsten Gegenstände des Islams, des Judentums und des Christentums und weiss, wozu sie benützt werden. Ich kenne die verschiedenen Arten des Betens der Religionen Islam, Christentum und Judentum. Ich weiss, wieso Religionen früher wichtig waren. Ich weiss, was die Zehngebote für eine Rolle gespielt haben. Ich kann dem Judentum, dem Christentum und dem Islam das zugehörige Symbol zuteilen. Ich weiss grundlegende Informationen zur Kirche, der Moschee und der Synagoge. Ich weiss, welches Fest der Juden, der Christen und der Muslime das Wichtigste im Jahr ist und kann erklären, was gefeiert wird. MK 2012 M&U: Thema Religionen 2 Weltreligionen Es gibt Weltreligionen: • • • • • So sehe ich die Religionen: MK 2012 M&U: Thema Religionen 3 Abrahamsreligionen Wer ist Abraham? Zeichne den Stammbaum Abrahams. Markiere die 3 Religionsstifter. MK 2012 M&U: Thema Religionen 4 Gott hat viele Namen Judentum Name: Gott soll Mose auch seinen Namen verraten haben. Es wird erzählt, dass Mose einmal einen Busch brennen sah. Plötzlich hörte er eine Stimme, die zu ihm sagte: „Ich bin Jahwe, der Gott Abrahams. Der Name Jahwe bedeutet so viel wie: „Ich bin für euch da. Er wird von Juden niemals ausgesprochen, weil er so heilig ist. Stattdessen sagen sie „der Ewige. Religionsstifter: Zeichne die Beziehung zu Gott: MK 2012 M&U: Thema Religionen 5 Christentum Name: Christen werden Christen genannt, weil sie der Lehre von Jesus Christus folgen. Christus ist ein Ehrenname, den Jesus nach seinem Tod von seinen Anhängern bekommen hat. Er bedeutet, dass Gott selbst Jesus auserwählt hat. Wir nennen Gott auch unseren Heiligen Vater, da er alles erschaffen hat und immer über uns wacht. Religionsstifter: Zeichne die Beziehung zu Gott: Islam MK 2012 M&U: Thema Religionen 6 Name: Muslime sind Menschen, die Gott gehorchen. Bei uns heisst Gott „Allah. Es ist derselbe Gott, an den auch die Juden und Christen glauben. Wir glauben, dass Allah Propheten ausgeschickt hat. Darunter auch Mose und Jesus, um uns seine Gesetze zu lehren. Der letzte und wichtigste Prophet war Mohammed. Religionsstifter: Zeichne die Beziehung zu Gott: MK 2012 M&U: Thema Religionen 7 Gebetshäuser Die Kirche Woran erkennt man eine Kirche schon von weitem? Wie werden Christen zum Gebet gerufen? Von wo aus hat früher der Pfarrer gepredigt? Wo predigt er heute? Früher: Heute: Wie heisst der vordere Teil der Kirche und wie der Hintere? Vorne: Hinten: Welches Instrument ist in fast jeder Kirche vorhanden? Wie nennt man den Leiter einer Gemeinde? MK 2012 M&U: Thema Religionen 8 Die Moschee An was erkennt man eine Moschee schon von weitem? (2 Merkmale) Was steht in der Mitte des Hofes vor der Moschee? Wozu wird es gebraucht? Was: Wozu: Das Waschen dient der äusseren Säuberung, wozu dient das Gebet? Was ist ein Muezzin und was macht er? Wie kleidet man sich in einer Moschee? (2 Merkmale) Wie nennt man den Leiter einer Gemeinde? MK 2012 M&U: Thema Religionen 9 Die Synagoge Wie nennen die Juden ihren Ruhetag von Freitagabend bis Samstagabend? Was bedeutet das Wort Synagoge? Warum sind Synagogen unauffällig? An was erkenne ich eine Synagoge? Welcher Teil der Synagoge ist der heiligste und was wird dort aufbewahrt? Wo: Was: Wie nennt man den Leiter einer Gemeinde? Islam: Beten MK 2012 M&U: Thema Religionen 10 Wie heisst die Heilige Schrift? Wie häufig und wann wird gebetet? Was müssen Muslime vor dem Gebet machen? (4 Merkmale) Erkläre, was die verschiedenen Gebetshaltungen bedeuten: A_ B C F Judentum: Beten Was ist das Schma Jisrael und was bedeutet es? MK 2012 M&U: Thema Religionen 11 Was: Bedeutung: Wie heisst die Heilige Schrift und in welcher Sprache ist sie geschrieben? Wie kleidet man sich zum Beten? (3 Merkmale) Was ist das? In welcher Sprache wird gebetet? MK 2012 M&U: Thema Religionen 12 Christentum: Beten Welche Haltung nehmen Christen beim Beten ein? (1 Merkmal) Was ist das? Wie heisst das meist gebetete Gebet? Wie heisst die Heilige Schrift? Wann wird gebetet? (2) Für wen wird gebetet? (2) MK 2012 M&U: Thema Religionen 13 Die Religionsstifter Wer War Jesus? Jesus war ein Jude und lebte vor 2000 Jahren in Israel. Damals hatten die Römer mit ihren Soldaten das Land besetzt. Viele Juden wollten die Römer wieder loswerden und glaubten, dass Jesus der von Gott gesandte Retter ist, der Israel von den Römern befreien würde. Der König, der Messias. Doch Jesus wollte kein Blut vergiessen. Er nannte den Gott Abrahams „Abba, lieber Vater. Und ihm waren die Menschen wichtig, mit denen sonst niemand etwas zu tun haben wollte, zum Beispiel Obdachlose. Die Römer hielten ihn jedoch für einen gefährlichen Aufrührer. Und Aufständische und Verbrecher bestraften sie, indem sie sie mit Nägeln an Holzkreuze schlagen liessen. Das passierte auch Jesus. Für die Römer war das Kreuz ein Zeichen des Todes. Wer einmal daran hing, dem war nicht mehr zu helfen. Für Christen ist das Kreuz aber ein Symbol für das Leben geworden. Denn nach drei Tagen, so wird die Geschichte von Jesus weitererzählt, ist er von Gott auferweckt worden. Aus Freude darüber feiern die Christen zu Ostern das Fest der Auferstehung. Und deshalb ist das Kreuz auch zum Erkennungszeichen für die Christen geworden. MK 2012 M&U: Thema Religionen 14 Welcher Religion gehörte Jesus an? Warum wurde er gekreuzigt? Was bedeutet das Kreuz für die Christen? MK 2012 M&U: Thema Religionen 15 Wer War Mohammed? Mohammed lebte vor ungefähr 1300 Jahren in der Stadt Mekka im heutigen Saudi. Arabien. Eines Abends, so wird erzählt, wurde Mohammed von dem Engel Gabriel geweckt, der im Islam den Namen Dschibril trägt. Dschibril überbrachte Mohammed die Botschaft von Gott, dass er noch in derselben Nacht nach Jerusalem reisen sollte. Als Reittier gab er ihm ein Flügelwesen, den Burak. Es war so schnell wie der Blitz. So konnte der Burak Mohammed in einer einzigen Nacht von Mekka nach Jerusalem und zurück bringen. Das sind immerhin gut 2600 Kilometer. Die Begegnung mit Dschibril und dem Flügelwesen war nicht das einzig Wundersame in dieser Nacht: In Jerusalem angekommen, soll Mohammed Abraham, Mose und Jesus begegnet sein. Diese drei wichtigen heiligen Männer der Juden und Christen warteten auf einem Berg, um mit Mohamed zu beten. Dann ist Mohammed auf dem Jerusalemer auf einer Leiter in den Himmel gestiegen und dort mit Gott selbst gesprochen, der im Islam Allah genannt wird. Von Allah hat Mohammed dabei gelernt, wie ein Muslim richtig betet. Tempelberg hat Später haben Muslime auf dem Berg ein prächtiges Gotteshaus gebaut: die Al-Aksa-Moschee. Dort, wo Mohammed mit der Leiter in den Himmel gestiegen sein soll, steht heute ein Kuppelbau, der Felsendom. MK 2012 M&U: Thema Religionen 16 Wohin reiste Mohammed mit dem Burak? Wen traf Mohammed dort? Was hat Mohammed von Gott gelernt? MK 2012 M&U: Thema Religionen 17 Wer war Mose? Mose ist der wichtigste Prophet der Juden. Er wurde von Gott auserwählt und er hatte den Auftrag, das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei zu führen. Die Juden waren in Ägypten ohne Rechte. Sie mussten in den Steinbrüchen und auf den Baustellen der riesigen Städte und Pyramiden arbeiten. Das Leben war hart, voller Entbehrungen und gefährlich, denn sie waren den Launen des Pharaos ausgeliefert. Als Mose den Pharao bat, das Volk Israel ziehen zu lassen, weigerte sich der ägyptische Herrscher. Schließlich benötigte er die Juden als kostenlose Arbeitskräfte. Erst nachdem Gott den Ägyptern zehn Plagen geschickt hatte, durfte sein Volk das Land verlassen. Mose war der Anführer der Juden. Er stieg auf den Berg Sinai und kehrte nach vielen Tagen mit zwei Steintafeln zurück, auf denen die Gebote eingeritzt waren. Da die Gebote sehr kostbar waren, wurden sie in einer Truhe aufbewahrt. Diese Truhe wird in der Bibel „Bundeslade genannt, weil Gott mit den Juden einen festen Bund geschlossen hat: Gott verpflichtet sich, den Juden beizustehen. Dafür verehrten sie ihn allein und halten sich an seine Gebote. MK 2012 M&U: Thema Religionen 18 Für wen mussten die Juden arbeiten? Warum liess der Pharao die Juden ziehen? Was brachte Mose vom Berg Sinai mit? MK 2012 M&U: Thema Religionen 19 Die 10 Gebote Erkläre in einem Satz, was die 10 Gebote besagen. Erkläre, für was man früher die Religionen und die 10 Gebote gebraucht hat. MK 2012 M&U: Thema Religionen 20 Das Jahr Weihnachten Zeichne Weihnachten auf dem Jahreskreis ein. Was feiern die Christen an Weihnachten? Was ist typisch für Weihnachten? MK 2012 M&U: Thema Religionen 21 Zuckerfest MK 2012 M&U: Thema Religionen 22 MK 2012 M&U: Thema Religionen 23 MK 2012 M&U: Thema Religionen 24 Was ist der Ramadan? Was wird beim Zuckerfest gefeiert? Was ist typisch für das Zuckerfest? Chanukka MK 2012 M&U: Thema Religionen 25 Zeichne Chanukka auf dem Jahreskreis ein. Was wird an Chanukka gefeiert? Was ist typisch für Chanukka? Buddhismus Mandala Immer dann wenn etwas einen Mittelpunkt hat, um den herum ein Muster im Kreis angeordnet ist, kann es als Mandala bezeichnet werden. Wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr überall in der Natur Mandalas entdecken: Schneekristalle und viele wunderschöne Blüten, zum Beispiel die von Rosen oder Gänseblümchen. Das Wort „Mandala heisst übersetzt „Kreis und kommt aus einer alten indischen Sprache, dem Sanskrit. Weil Mandalas kreisförmig sind, also weder einen Anfang noch ein Ende haben, erinnern sie die Buddhisten an die Unendlichkeit des Weltalls. Denn Buddhisten glauben nicht, dass es einen Anfang und ein Ende gibt. In ihrer Vorstellung wiederholt sich alles MK 2012 M&U: Thema Religionen 26 in ewigen Kreisläufen. Das gilt auch für unser Leben. Es gibt Mandalas in der Natur und solche, die von Menschen aus Sand oder Ton oder auch mit Papier und Stiften gestaltet werden. Sicher habt ihr auch schon einmal ein Mandala gemalt. Mandalas sehen sich sehr ähnlich, weil sie alle von innen nach aussen entstehen. Besonders schön sind die grossen Mandalas, die die Mönche aus Tibet machen. Früher bauten sie die Mandalas aus verschiedenfarbigen Steinen. Heute streuen sie sie aus farbigem Sand. Sie beginnen immer in der Mitte des Bildes. Um die Mitte herum ziehen sie unterschiedlich grosse Kreise und füllen die Ringe mit Mustern aus. Dafür benutzen sie kleine Metallröhren, in die sie den farbigen Sand füllen. So ein Mandala herzustellen, dauert oft mehrere Tage. Wenn das kleine Kunstwerk fertig ist, es nach einer Zeit wieder von aussen nach innen zusammengefegt. Der Sand wird dann in einen Fluss gestreut. Das fliessende Wasser trägt den Sand mit sich. Für die Mönche ist das ein Zeichen, dass alles einmal vergeht. wird Den Mönchen hilft das Streuen eines Mandala bei ihrer Meditation. Wenn sie ein Mandala streuen, dann vergessen sie alles um sich herum. Sie versuchen, mit dem Bild zu verschmelzen, und werden dabei ganz ruhig. Male ein eigenes Mandala aus, oder zeichne ein eigenes auf ein leeres Blatt Papier. MK 2012 M&U: Thema Religionen 27 Konzentriere dich dabei nur auf das Mandala. Versuch die Welt um dich herum zu vergessen. Beginne in der Mitte und arbeite dich nach aussen vor. MK 2012 M&U: Thema Religionen 28 Dein eigenes Mandala MK 2012 M&U: Thema Religionen 29 MK 2012 M&U: Thema Religionen 30 MK 2012 M&U: Thema Religionen 31 Hinduismus An welche Götter glaubt man in Indien? Habt ihr schon einmal einen Gott mit einem Elefantenkopf gesehen? In Indien glauben die Menschen an eine göttliche Kraft, die in der Gestalt vieler verschiedener Götter erscheinen kann. Die höchsten Götter heissen Brahma, Vishnu und Shiva (die sprechen sich so aus: Wischnu und Schiwa ). Zu ihnen beten alle Hindus. Ausserdem hat jeder Hindu auch noch seinen Lieblingsgott. Der dickbäuchige Gott mit dem Kopf eines Elefanten heisst Ganesh (sprich: Ganesch). Er ist sehr klug und wird deshalb auch als Gott der Weisheit verehrt. Der wichtigste Gott der Hindus ist Brahma: Er hat die Welt erschaffen. Das Wort „Brahman steht für die göttliche Kraft, aus der alles hervorgegangen ist. Sie wirkt auch in allen Lebewesen und in der Natur. Vishnu hat die Aufgabe, den Frieden auf der Welt zu erhalten. Dafür kann er sich in einen Menschen oder in ein Tier verwandeln, um gegen das Böse zu kämpfen. Seine Frau Lakshmi bringt Reichtum. Sie deshalb sehr beliebt. ist Ganesh besitzt alle guten Eigenschaften eines Elefanten: Er ist klug, mutig und stark. Wenn Hindus eine lange Reise vorhaben, bitten sie Ganesh um Beistand. So wie ein Elefant durch den Dschungel läuft und nichts ihn aufhalten kann, räumt Ganesh alle Hindernisse, die die Reise gefährden können, aus dem Weg. Wie kam Ganesh zu seinem Elefantenkopf? Ganesh ist der Sohn des wilden Shiva. Eine Geschichte erzählt, dass Shiva MK 2012 M&U: Thema Religionen 32 seinem Sohn den Kopf abschlug. Da seine Frau darüber sehr traurig war, befahl er seinem Dienern, den ersten Kopf zu bringen, den sie finden würden und das war der eines Elefanten. Shiva setzte seinem Sohn den Elefantenkopf auf und erweckte ihn so wieder zum Leben. Löse das Kreuzworträtsel: 1 2 3 4 5 6 1) Gegen was kämpft Vishnu? 2) In was kann sich Vishnu verwandeln (Mensch oder)? 3) Welchem Gott wurde der Kopf abgeschlagen? 4) Wer hat die Aufgabe, den Frieden auf der Welt aufrecht zu erhalten? 5) Wie heisst die Frau von Vishnu? 6) Ganesh hat den Kopf eines? Gemeinsamkeiten Islam Judentum Christentum MK 2012 M&U: Thema Religionen 33 MK 2012 M&U: Thema Religionen 34 Unterschiede Islam Judentum Christentum MK 2012 M&U: Thema Religionen 35 Plakat Vortrag Kriterien Plakat Selbsteinschätzung Das Plakat hat einen Titel. Das Plakat ist übersichtlich gestaltet. Alle Fragen im Dossier zu meinem Thema werden beantwortet. Ich habe mindestens 2 Zusatzinformationen auf meinem Plakat. Ich habe in ganzen Sätzen geschrieben. Ich habe mindestens 2 Bilder auf meinem Plakat. Was ich auf meinem Plakat geschrieben habe ist inhaltlich richtig. Kriterien Vortrag Selbsteinschätzung Ich habe laut und deutlich gesprochen. Ich habe ganze Sätze gemacht. Ich habe in einem angenehmen Sprechtempo gesprochen. Ich habe während dem Vortrag einen Gegenstand gezeigt und erklärt, für was er gebraucht wird. Hier findest du zusätzliche Informationen: www.blindekuh.de MK 2012 M&U: Thema Religionen 36 www.helles-koepfchen.ch Benütze auch Sachbücher zum Thema Religionen. MK 2012 M&U: Thema Religionen 37