Arbeitsblatt: CrissCross
Material-Details
UE zu CrissCross
Bewegung / Sport
Spiel
klassenübergreifend
9 Seiten
Statistik
110132
1061
3
16.01.2013
Autor/in
Christian Nyffeler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Unterrichtseinheit Basketball: Criss Cross mit Korbabschluss Analyse Pädagogische Analyse (Alter, Geschlechtsspezifität, Entwicklung): Die Unterrichtseinheit richtet sich an eine 7. Klasse, Knaben und Mädchen gemischt, ca. 20 SCH. Ich kenne die Klasse noch nicht, kann deshalb über Kompetenzen nicht viel sagen. Aus der Primarschule sollten jedoch alle ein Spielverständnis und Prellen zumindest in der Grobform mitbringen. Laut der Klassenlehrerin sind keine grosse soziale Konflikte zu erwarten, die Klasse benehme sich ausserdem ganz motiviert. Motorische Analyse (KB, Formfamilien, Formvarianten): Der Criss-Cross-Transition-Drill ist an und für sich eine Übungsform (engl. drill Übung) für taktisches Verhalten beim Angreifen im Basketballspiel. Um im Spiel dieser Ballwechsel durchzuführen erfordert es viel Konzentration der Spieler und Routine im Ablauf der Angriffsform. Deshalb kann dies nur erreich werden, wenn die SCH die einzelnen Technikelemente beherrschen. Der Drill setzt sich aus folgenden drei Kernelementen zusammen: • Sprungwurf: Absprung und Wurf korrekt aufeinander folgend, korrekte Wurftechnik (eine Hand führt die Wurfbewegung aus, die andere führt den Ball seitlich) • Passen Fangen: Druckpass, Bodenpass, Sprungstopp, Ballannahme im Laufen • Dribbeln: Prellend laufen Didaktische Analyse (Angewandte Modelle und Begründungen) • EAG eignet sich für den gezielten Aufbau einzelner Techniken. Criss Cross mit Korbabschluss beinhaltet viele technische Aspekte. Weiter ist es eine Gestaltung/Ergänzung des Basketballspielens, also der obersten Stufe dieses Modells entsprechend. • GAG ist für den Lektionsaufbau gut, da sich besonders Spielsportarten eignen, weil die SCH das Spiel normalerweise kennen, und (irgendwie) spielen können. Dadurch öffnen sich die Motivation und Aufnahmekanäle für die Vermittlung im analytischen Teil. Rahmenbedingungen: Normative Rahmenbedingungen: Grobziele zu Basketball im Lehrplan1 • 7. Klasse (S.25): Handwechsel, Stoppen, Sternschritt und Korbleger im Spiel anwenden Inhalte: 2.1 Technische Grundelemente verbessern 2.3 Vom Standwurf zum Sprungwurf • 8. Klasse (S.28): Geschicktes Verteidigen mit dem Rücken zum Korb, Fairplay ohne Schiedsrichter Inhalte: 2.6 Verteidigen lernen 2.10 Streetball spielen (3:3) Die Form „Criss Cross mit Korbabschluss, was das Ziel meiner UE ist, ist kein Grobziel oder Inhalt des Lehrplans. Ich sehe es deshalb, wie oben erwähnt, als Erweiterung an. Die hier 1 bzw. „Orientierungshilfe zum Lehrmittel Sporterziehung 1 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) aufgeführten Grobziele zeigen aber den Rahmen, in welchem das Sportspiel Basketball eingebettet ist. Situative Rahmenbedingungen: (Semester, Ort, Stunden (ES,DS), Material) Personale Rahmenbedingungen: Diese Unterrichtseinheit ist eine „Trockenübung. Sie wird also nicht nächstens so durchgeführt werden, sondern dient in erster Linie der Übung zur Erarbeitung von Unterrichtseinheiten. Ich plane deshalb nicht für einen bestimmten Jahrgang oder Niveauklasse (ausser den oben erwähnten Voraussetzungen) Lernziel (LZ) Lernverfahren (LV) Die Lernenden können zu dritt im Criss Cross angreifen und mit einem Korbleger abschliessen. Trifft der erste Spieler (der in diesem Moment von der Grundlinie aus gesehen, der Mittlere ist ), nicht, fängt einer der Seitenspieler den Rebound und probiert erneut, den Korb zu treffen. Trifft er auch nicht, versucht es ebenso der dritte Spieler. Abwechslung und Kombination von GAG und EAG. In der ersten Doppellektion kommen induktive Lernaufgaben vor. Bei den folgenden, teilweise relativ komplexen Technik- oder Taktikelementen, werden wahrscheinlich fremdbestimmtere, deduktivere Methoden häufiger sein. Jede Lektion enthält Spielsequenzen, welche im Verlauf der UE von den SCH selbstständiger durchgeführt werden können. Zeitliche Gliederung 1. Doppelstunde: Ballkontrolle, -Handling, Dribbeln; Standwurf; Sternschritt Feinzielformulierung FZ 1 SCH können mit der starken Hand prellend beliebig lang dribbeln. SCH können an Ort mind. 10 Mal mit der schwachen Hand prellen. SCH können den Ball hoch und tief prellen, kurz und lang. SCH können den Sternschritt erklären und ausführen. SCH können 3 Passarten nennen und korrekt ausführen. SCH können die Grobform des Sprungwurfes korrekt ausführen. 2. Doppelstunde: Sternschritt; Standwurf repetieren, Neu: Passen mit Sprungstopp kombinieren, Doppelfehler, Verteidigen, Sprungwurf, ev. Korbleger FZ 2 SCH können den Sternschritt im Spiel anwenden SCH können den Sprungwurf korrekt durchführen SCH können einen korrekten Sprungstopp machen, wenn sie von jemandem einen Pass erhalten SCH können erklären, was ein „Doppelfehler ist SCH können erklären wie durch die Armstellung und Körperposition im Bezug zum Korb und Gegner verteidigt werden kann und können es in der Trockenübung korrekt ausführen. 3. Doppelstunde: Das Erlernte getrennt oder kombiniert in Drills und Spielformen anwenden und üben. 2 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Neu: einfache Körpertäuschung mit Handwechsel; Korbleger FZ 3 SCH können den Ablauf des Korblegers erklären. SCH können den Korbleger in seiner Grobform (mit Pause zwischen Anlauf und Wurf) beidseitig durchführen. SCH können die einfache Körpertäuschung mit Handwechsel in der Grobform durchführen. 4. Doppelstunde: Viel Spielen, um das Erlernte zu routinieren und im Spiel anzuwenden! Dribbeln, Sternschritt, stoppen, Sprungwurf, Verteidigung, Täuschen. Korbleger routinieren. Neu: Angreifen, Criss Cross – Vorform FZ 4 SCH können den Korbleger mit ihrer stärkeren Seite korrekt durchführen. Mit der schwächeren Seite können sie die Grobform. SCH können im Spiel durch die Armstellung und Körperposition im Bezug zum Korb und Gegner verteidigen. Keine weiteren Lernziele, da es vor allem ums Festigen geht. 5. Doppelstunde: Thema Angreifen, Korbleger, Criss Cross-Vorform u.a. in Drills repetieren/üben. Neu: die Zielform „Criss Cross Transition Drill FZ 5 SCH können zu dritt mehrere Phasen Criss Cross durchlaufen und mit einem Korbleger abschliessen. Trifft der erste Spieler nicht, fängt einer der beiden Seitenläufer den Rebound und probiert noch einmal, ggf. ebenso der dritte Spieler. 3 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Situation: Schule/Halle: Klasse/Anzahl: Lehrer/in: Übungslektion Mädchen Knaben Schulhaus Furren, Einsiedeln 1B, 20 SCH Margrit Jnglin Lernstufe Erwerben/Festigen Anwenden/Variieren Gestalten/Ergänzen Prüfungslektion Gemischt Thema: Basketball In dieser Doppellektion geht es um Repetition, Korrektur, Auffrischung von Kernelementen des Basketballs. Vor allem jenen, die für die Zieform – Criss Cross zu dritt mit Korbabschluss – relevant sind. Voraussetzungen: Es handelt sich um eine 1. Sekundarklasse, bestehend aus ca. 20 SCH. Ich kenne die Klasse noch nicht, kann deshalb über Kompetenzen nicht viel sagen. Aus der Primarschule sollten jedoch alle ein Spielverständnis und Prellen zumindest in der Grobform mitbringen. Lernziele derLektion: Basis: SCH können mit der starken Hand prellend beliebig lang dribbeln. SCH können an Ort mind. 10 Mal mit der schwachen Hand prellen. SCH können den Ball hoch und tief prellen, kurz und lang. SCH können den Sternschritt erklären und ausführen. SCH können 3 Passarten nennen und korrekt ausführen. SCH können die Grobform des Sprungwurfes korrekt ausführen. Erweitert: SCH können auf und um Geräte dribbeln, mit beiden Händen. (siehe Übungsliste) SCH können blind und mit Augen geraudeaus gerichtet dribbeln. SCH können im Lauf die prellende Hand wechseln. (indem sie den Ball zwischen den Beinen durch spielen.) SCH können die Grobform des Korblegers korrekt ausführen und die 3 wichtigsten Merkmale dessen aufzählen. Grundsatzüberlegung zur Lektion Begründung wozu-wohin Lernziele LZ warum werden gerade diese LZ ausgewählt): Wie in der Analyse oben erklärt, ist es für das Fernziel – dem Criss-Cross-Transition-Drill – notwendig, dass die darin enthaltenen Technikelemente gut beherrscht werden. Deshalb beziehen sich die Lernziele dieser ersten Lektion v.a. auf die technischen Grobformen, der Grundlagenelemente, auf denen weiter aufgebaut wird. Deshalb sind es auch nicht unbedingt hoch gesteckte Ziele, denn es geht darum, eine einheitliche Basis zu erreichen. Es sind ziemlich viele Lernziele, weil ich davon ausgehen kann, dass die SCH mind. die Hälfte dieser Ziele bereits erfüllt. Da es aber die erste Lektion in dieser Klasse sein wird, geht es sowohl für die LP, als auch für die SCH darum, deren Fertigkeiten und Fähigkeiten abschätzen zu können. Die SCH erfüllen wahrscheinlich unterschiedliche Lernziele, schliesslich haben sie ja – aus unterschiedlichen Primarklassen kommend – nicht zwingend dieselben Vorkenntnisse. Lerninhalte LI warum diese Inhalte zu den obigen LZ): Da es eben viele verschiedene Lernziele sind, braucht es folglich vielseitige Inhalte. Ich habe für die Lernziele einzelne Übungen, Teilschritte, Lernhilfen etc. herausgesucht. Also zu: 4 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Prellen und Dribbling (Ballhandling) Wurftechnik Passen und Fangen Stopp- und Sternschritt Lenrverfahren LV (warum diese LV zu den gewählten LI) Ich habe eine offene Lernform gewählt, da es, wie erwähnt darum geht, allfällige heterogene Voraussetzungen zu ermittlen und den SCH die Möglichkeit geben, individuelle Fortschritte zu machen, damit mehr oder weniger die ganze Klasse eine bestimmte Grundlage hat, um mit dem Unterricht zielgerecht fortfahren zu können. In dieser Form kann die LP von SCH zu SCH gehen und helfen, zeigen, beraten, wo es notwendig ist. Dabei kann ich mir das pädamotorische Handlungsmodell zu Nutzen machen, in dem ich mir der Wechselwirkungen bewusst bin und beim beobachten-beurteilen-beraten bedenke. Material: • 20 Bälle (1 Ball pro SCH) • Reifen, Schwedenkasten, Veloreifen • Anleitungen für die Lernstationen • Pfeife • ev. Klebeband, um für Wurftechnikübungen ein Kreuz an die Wand machen zu können, falls es zu wenig Körbe in der Halle hat. Lerninhalte was Lernverfahren wie Aufwärmen (ca. 15‘): Prellen: Zuerst prellend 2 Runden laufen, zum angewöhnen Alle bleiben stehen, richten sich zur LP: LP zeigt ein paar Prell-Varianten vor: li-re, hoch, tief, seitl. Nachstellschritt, rund um den Körper mit Handwechsel usw. Knie-Spiel: Freies Dribbeln. Auf ein Signal hin versuchen die Schüler mit der freien Hand das Knie der am nächsten stehenden Spielerin zu berühren, ohne mit Dribbeln aufzuhören. Beim nächsten Signal auseinander gehen und wieder frei dribbeln, auch mit der «schwachen» Hand. Grüezi-Spiel: Jeder Schüler hat einen Ball. Mit der linken Hand wird kreuz und quer durch die Halle gedribbelt. Die SchülerInnen geben jedem Dribbler, dem sie begegnen, die rechte Hand und begrüßen sich (Namen, Hobbys etc. erzählen). im Köcher: Prellend auf einer Bodenmarkierung „balancieren, auf Kommando der LP vorwärts, rückwärts, seitwärts, mit links und rechts. LP gibt 1-4 SCH einen Bändel, diese sind Fänger. Diese müssen, auf den Linien dribbelnd, andere zu fangen, welche, ebenfalls entlang der Linien dribbelnd, zu flüchten versuchen. Mobilisation und Kraft: SCH stellen sich in der Halle auf, sodass alle die LP sehen und genügend Platz um sich herum haben. Den Ball zwischen den Beinen halten, eine Hand vor den Beinen, die andere Hand hinter den Beinen: Griffwechsel, ohne dass der Ball auf den Boden fällt. Ein Knie auf den Boden aufsetzen und den Ball unter dem anderen Knie hindurchdribbeln, links und rechts. Dasselbe stehend: zehnmal an Ort, dann im Vorwärtsgehen. Brett: Nur auf einem Arm abstützen, mit dem andern den Ball um den Stützarm rollen, dann Arme wechseln Rumpfbeugen: Ball li und re der angewinkelten Beine vorbei „reichen Brett/Liegestütz: Hände auf Ball stützen Wandsitz 5 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Lektionsüberblick: (5‘) Lernziele zeigen (an der Wand aufgehängt) und ggf. erklären. Erklären: SCH sollen an Lernstationen üben, wo sie noch üben müssen, um diese Lernziele zu erreichen. Die SCH sollen den LZ von oben nach unten folgen. Sie sollen als Lernpartnerschaft üben – selbstverständl. mit einem etwa gleichstarken Partner. Die SCH können während 30‘ selbstständig üben. Wer schon alles kann, muss (trotzdem) mind. 10‘ Dribbel-Training machen, dann sich an die erweiternden LZ machen. Wer hingegen wenige oder keine der LZ erfüllt, oder allgemein Mühe hat, kann sich als grundsätzliche Vereinfachung einen kleineren Ball nehmen. Aufbau der Lernstationen: (10‘) LP teilt den Zweiergrüppchen je eine Station zum Aufstellen zu. Die Stationen sind simpel; zu jeder gibt es eine Beschreibung des Übungsablaufs, eine Erklärung worauf geachtet werden muss (ev. Reihenbilder), und welches Ziel die Übung anstrebt. Wer fertig aufgebaut hat, soll zum Materialtor kommen. Dort geht die LP mit den SCH die Stationen durch, und erklärt sie kurz. Die Lernstationen 30‘ Sternschritt: dribbelt, stoppt in einem Reifen, macht Stern-schritte bis ein genauer Pass zu (der läuft umher) möglich ist. versucht, den Ball im Sprungstopp zu fangen, macht Sternschritte, dribbelt und stoppt in einem Reifen, usw. Standwurf: Schwedenkasten: SCH stehen drauf, damit sie den Korb eher treffen. Konzentrieren sich nur auf den korrekten Wurf. LP zeigt die Technik vor. Ausserdem ist sie auf Reihenbildern abgebildet. Sprungwurf aus dem Stand: 1. Rhythmusübung „Timing Abwurf 2. 3. 4. 5. Der Spieler hält den Ball in der Überkopfposition und springt mehrfach hoch ohne zu werfen. Nach einigen Versuchen wirft er dann den Ball auf den Korb. Rhythmusübung mit Rebound Der Spieler wirft den Ball gegen das Brett und fängt ihn anschließend in der Überkopfposition. Anschließend führt der Spieler einen Sprungwurf durch. Rhythmusübung „Dribbling am Ort Der Spieler hüpft am Ort und dribbelt den Ball rhythmisch zum Sprung. Nach drei Sprüngen führt er einen Sprungwurf durch. Ready – shoot (Fertig – Werfen) Der Spieler steht in der Grundstellung (ready) und führt nach Passerhalt durch den Partner einen Sprungwurf durch. Sprungwurf aus der Bewegung Der Spieler läuft dem Pass seines Partners entgegen, kurz vor Ballerhalt erfolgt ein flacher „EinkontaktStoppschritt. Der Ball wird nach einem senkrechten, entspannten Sprung vor dem „toten Punkt geworfen. Die weiche Landung erfolgt auf der Absprungstelle. Korbleger: 1. Standwurf 1m und 45 vom Brett entfernt. Parallele Fußstellung, Ball vor der Brust. Aufgabe: Aus der Beugung der Knie Streckung und Hochführen des Balles. Streckung des rechten Armes nach oben und Wurf an die obere Ecke des Zielvierecks. Nachklappen des Handgelenks, Arm gestreckt lassen. 6 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) 2. 3. 4. Ein-Kontakt-Wurf 2m und 45 vom Brett ent-fernt: Stemmschritt mit dem linken Bein zum Korb, Hochziehen des rechten Knies, Wurf wie oben, Landung auf beiden Beinen. Zwei-Kontakt-Wurf Start 4m vom Korb enfernt: Schrittsprung vom linken Bein über ein kleines Hindernis (z.B. Fahradreifen) -Ballaufnahme (vom Partner) in der Luft im Sprung Landung rechts ein Schritt links mit Absprung und Wurf Landung beidbeinig. Drei-Kontakt-Korbleger aus dem Dribbling über einen Fahrradreifen (o.ä.): Start eine Schrittlänge hinter dem Reifen. Mit dem Schritt des linken Beines wird einmal rechts gedribbelt flacher Schrittsprung über den Reifen Zweikontakt (rechts-links), Korbleger. Unterstützung der Rhythmisierung durch Rufen (links-rechts-links) oder Klatschen. Dribbeln 1: Dribbeln 2: LS 2 Dribbeln mit Ball schützen: und dribbeln und versuchen, sich gegenseitig den Ball zu stehlen (heraustippen), ohne den Körper des Gegenübers zu berühren. Wer hat zuerst 5-mal korrekt herausgetippt? Rechts und links dribbeln; viele Handwechsel! Passen: Kombination Passen, Sternschritt, Stoppen: Spieler 2 hat den Ball. Spieler 1 läuft zur Mittellinie, bekommt den Ball von Spieler 2 zugepasst und stoppt sofort ab. Danach dribbelt er auf Höhe der Freiwurflinie, stoppt wieder und macht einen Sternschritt. Von dort passt er dann zu Spieler 2, der währenddessen schon über die Mittellinie gelaufen ist. Prellen: Liste von kleinen Übungen zum automatisieren des Prellen und allgmeinem Ballhandling. Allein: • Mit gegrätschten und leicht gebeugten Beinen den Ball mit beiden Händen vor den Knien halten. Loslassen und den Ball mit den Händen hinter den Knien wieder auffangen. • Gleiche Ausgangsposition. Der Ball wird mit einer Hand vor und einer Hand hinter den Knien gehalten. Position der Hände tauschen, ohne den Ball zu verlieren. • Den Ball mit gestreckten Armen oberhalb des Kopfs halten. Den Ball hinter dem Rücken hinunterfallen lassen, sofort in die Hocke gehen, die Arme zwischen den Beinen halten und den Ball auffangen. Einfacher: den im Nacken gehaltenen Ball loslassen und ihn mit den Händen im Rücken wieder auffangen. • Dribbeln abwechslungsweise mit der linken und der rechten Hand, Blick nach vorn. Dasselbe mit geschlossenen Augen. Zunächst an Ort, dann in Bewegung. • Ein Knie auf den Boden aufsetzen und den Ball unter dem anderen Knie hindurchdribbeln, links und rechts. Dasselbe stehend: zehnmal an Ort, dann im Vorwärtsgehen. • Mit gegrätschten und leicht gebeugten Beinen eine Acht dribbeln (linke Hand um linkes Bein, rechte Hand um rechtes Bein). In beiden Richtungen. • Walzer: dieselbe Position wie bei der vorhergehenden Übung. Zweimal vorne dribbeln (einmal mit der linken Hand, einmal mit der rechten), dann von hinten durch die gegrätschten Beine prellen. Ohne Unterbruch! • Stehend, ein Bein vor dem andern: zwischen den Beinen dribbeln und dazwischen die Schrittstellung wechseln. Schwierig! 7 PHZ Luzern Regelstudium im Fachbereich Bewegung und Sport (BS) Zu zweit: • steht hinter und hält ihm den Ball in den Nacken. lässt den Ball unvermittelt los, muss ihn im Rücken auffangen. • und stehen sich gegenüber, hält den Ball unter das Kinn von A. lässt den Ball fallen und versucht ihn wieder aufzufangen, nachdem er hinter dem Rücken in die Hände geklatscht hat. • und stehen sich mit je einem Ball gegenüber. gibt einen Pass auf Brusthöhe, einen Bodenpass. • Dieselbe Position. wirft den Ball in die Luft. Gleichzeitig spielt einen Pass auf Brusthöhe zu. nimmt den Pass von an und spielt ihn zurück, bevor er seinen eigenen Ball wieder auffängt. Variante: Jeder Spieler hat einen Volleyball, der in der Vertikale gespielt wird, der Basketballball zirkuliert in der Horizontalen. • steht drei Meter hinter B. spielt einen Bodenpass. dreht sich um, sobald er den Aufprall hört, und nimmt den Ball in Empfang. Jedes Mal Rollen tauschen. • und stehen in etwa zwei Metern Abstand nebeneinander. Pässe im Rücken, ohne den Oberkörper zu bewegen. Aufräumen: (ca. 10‘) Die LP pfeift nach 30‘ ab Aufräumen Spiel: (15‘-20‘) „Keine Spielsportstunde ohne Spiel 3 Zufallsteams (Durchnummerieren) bilden 2 Teams spielen gegeneinander, Auftrag: Sternschritt anwenden und wenn immer möglich, Sprungstopp und nicht Lauf- oder Dribbelstopp. das dritte schaut zu. Auftrag: 1. zählen, wie oft der Sternschritt angewendet wird, 2. wo er vorteilhafterweise hätte angewendet werden sollen! Und dasselbe für den Sprungstopp. Zwar ist es eigentlich besser, alle SCH spielen zu lassen, keine Zuschauer zu haben. Aber da ich die Klasse nicht kenne, kann ich nicht einschätzen, wie gut es klappen würde, wenn ich nur ein Spiel leiten kann und das andere selbstständig geführt würde. Abschluss: (5‘) Besprechung der Beobachtungsaufträge, Ziel herauszufinden, weshalb der Sternschritt so nützlich ist und wieso der Sprungstopp besser als der Laufstopp ist. daran kann nächstes Mal angeknüpft werden. Während der Besprechung zeigt die LP 3 Strech-Übungen, die die SCH nachmachen: breitbeinig stehen, rechte Hand in die Höhe strecken, linke in die Hüfte Stützen und den Oberkörper nach links biegen. – Seite wechseln Quadrizeps Hüftbeuger klassisch Hamstring und Wade: Linke Ferse etwas vorstellen, Bein strecken, mit dem Oberkörper 8