Arbeitsblatt: Aggregatzustände

Material-Details

Zum Thema Wetter/Wasserkreislauf
Chemie
Aggregatzustände
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

11040
3309
77
24.10.2007

Autor/in

Petra Stalder


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Aggregatzustände Wie du vielleicht schon bemerkt hast, kann sich die Form des Wassers verändern. Diese Formen nennt man die Aggregatzustände. Davon gibt es drei und zwar fest, flüssig und gasförmig. Wenn wir vom Wasser reden, meinen wir das Wasser in der flüssigen Form. Stellen wir das Wasser aber in den Gefrierschrank oder im Winter nach draussen, wird das Wasser plötzlich hart und es ist nicht mehr flüssig. Das Wasser wird fest und gefriert. Wir nennen dieses ‚Wasser dann Eis. Damit es Eis wird, muss die Temperatur unter 0 Grad Celsius sein. Der Gefrierpunkt liegt also bei 0 Grad Celsius. Nehmen wir nun das Eis wieder aus dem Gefrierschrank und lassen es auf dem Küchentisch stehen, schmilzt das Eis wieder und das Wasser bekommt wieder seine flüssige Form. 0 Grad Celsius ist somit auch der Schmelzpunkt. Wenn wir das Wasser kochen, können wir weissen ‚Nebel aus der Pfanne aufsteigen sehen. Dies ist Wasserdampf. Damit das Wasser verdampft und gasförmig wird, muss es eine Temperatur von 100 Grad Celsius erreichen. 100 Grad Celsius ist also der Verdampfungspunkt. Deckt man nun diese Pfanne mit einem Deckel zu, sammeln sich Wassertröpfchen aus dem Wasserdampf am Deckel an. Nun ist das Wasser wieder in flüssiger Form vorhanden. Diesen Vorgang nennt man kondensieren. Es gibt aber auch einen Vorgang in dem etwas Festes gleich zum Gasförmigen hinüber geht ohne einmal flüssig zu sein. Diesen Vorgang nennt man Sublimation (sublimieren). Die Sublimation ist verantwortlich dafür, dass es auch im Winter bei starkem Frost und der damit verbundenen trockener Luft möglich ist, im Freien Wäsche zu trocknen. Die Feuchtigkeit im Wäschestück gefriert zuerst, dann sublimiert sie zu Wasserdampf. Als Resublimieren bezeichnet man das Übergehen eines Stoffes vom gasförmigen in den festen Aggregatzustand, wobei der flüssige Aggregatzustand übersprungen wird. Dieser Vorgang lässt sich beispielsweise im Gefrierfach eines Kühlschranks beobachten. Das als Gas in der Luft gelöste Wasser wird im Kontakt mit den kalten Wänden unmittelbar fest, ohne dass sich zuvor flüssiges Wasser ausbildete. Das Resultat ist ein vereistes Kühlfach, das von Zeit zu Zeit abgetaut werden muss.