Arbeitsblatt: Der Anwalt

Material-Details

Erlkönig Werkstatt
Deutsch
Leseförderung / Literatur
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

112955
428
1
01.10.2014

Autor/in

Rudi Ruppen
Unnerdorf 10
3940 Steg

Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Deutsch Gedicht Der Anwalts Erlkönig Name: Arbeit 10 Quelle unbekannt Datum: Wer schreitet so stolz im schwarzen Gewand? Es ist der Anwalt und sein Mandant; Er hat die Akte wohl im Arm, Er ist sich sicher, der Beklagte wird warm. Mandant, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst Anwalt, du die Richter denn nicht? Die Richter mit Robe und Schleif? Lieber Mandant, die prozessieren wir weich. Du böser Kläger, komm, her zu mir! Gar üble Erfolgsaussichten mach ich dir; Wir haben Dein Glück in der Hand, Tönt es aus schwarzem Gewand. Mein Anwalt, mein Anwalt, und hörest du nicht, Was die Kammer mir lauthals verspricht? Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Mandant; Die Kammer rede ich an die Wand. Willst Kläger, ohne Kohle nach Hause gehn? drauf verzichten auf Nimmerwiedersehen; Der Anwalt findets böse und gemein Die Kammer schießt sich erst richtig ein. Mein Anwalt, mein Anwalt, und siehst du nicht dort den Rechtsschutz, die Kammer, keiner glaubt mir ein Wort? Mein Mandant, mein Mandant, ich seh es genau: der Rechtsstreit geht baden, sei schlau! Kläger ich warne dich, mich reizt deine gierige Gestalt; Und bist Du nicht willig, so brauchen wir Gewalt. Im Namen des Volkes, nun schließt den Vergleich! Dem Mandanten wird mulmig, er ist windelweich! Dem Kläger grauset, er vergleicht sich geschwind, Die Vergleichsgebühr stimmt den Anwalt recht lind, Die Kammer drückt sich ums Urteil mit Mühe und Not; In ihren Armen die Akte war tot. Übermale im Text die einzelnen Sprecher! Erzähler: rot Anwalt: gelb