Arbeitsblatt: Entstehung von Tag und Nacht

Material-Details

Text mit Bild
Geographie
Anderes Thema
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

113038
743
4
08.03.2013

Autor/in

Silke Baici
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

GEOGRAFIE ZEITZONEN ENTSTEHUNG VON TAG UND NACHT URSACHEN DER ENTSTEHUNG VON TAG UND NACHT TAG UND NACHT Die Entstehung von Tag und Nacht ist auf die Rotation der Erde um ihre eigene Achse zurückzuführen. Die Erde dreht sich in 24 Stunden genau einmal um sich selbst. Auf der sonnenzugewandten Seite ist Tag, auf der sonnenabgewandten Seite Nacht. DÄMMERUNG Wenn die Sonne unter den Horizont sinkt, bleibt es noch eine Zeit lang hell. Man nennt dies Abenddämmerung. Das gleiche passiert am Morgen vor Sonnenaufgang (Morgendämmerung). Der Grund für die Helligkeit ist die diffuse Streuung des Sonnenlichts an Partikeln der Erdatmosphäre. Mit zunehmender Entfernung der Sonne von einem bestimmten Platz der Erde kommt immer weniger Strahlung an. Dies ist dann hauptsächlich langwellige Strahlung, die kurzwellige geht durch Streuung verloren. Die längsten Wellen des für Menschen sichtbaren Lichts erscheinen uns rot. Das erklärt auch die rote Färbung der Sonne bei Sonnenaufgängen und -untergängen. Die Dämmerung ist in verschiedenen Zonen der Erde unterschiedlich lang: In den Tropen, die senkrecht von der Sonne beschienen werden, ist die Dämmerung sehr kurz, weil die Sonne durch die Erdrotation (der Äquator hat eine höhere Drehgeschwindigkeit als die Polarregionen) sehr schnell unter den Horizont sinkt. Die Dämmerung wird je nach Stand der Sonne unter dem Horizont in drei Phasen eingeteilt: GEOGRAFIE ZEITZONEN ZEITZONEN 12 Uhr Mittag ist der Zeitpunkt des höchsten Sonnenstandes. Durch die Drehung der Erde um 360 in 24 Stunden unterscheidet sich die Mittagszeit an allen Orten, die nicht auf dem gleichen Längengrad liegen. Ein Leben nach genauer Ortszeit brachte bis Ende des 19. Jahrhunderts vor allem für die Eisenbahngesellschaften viele Umstände mit sich, z.B. mussten bereits Reisende von München nach Berlin die Uhren um 7 Minuten vorstellen. Da sich in größeren Ländern noch mehr Verwirrung ergab, kam der Kanadier Sandford Flemming 1876 auf die Idee, die Erde in 24 Zeitzonen einzuteilen. Innerhalb der Zeitzonen gilt nur eine Zeit. Selbstverständlich orientieren sich die Zeitzonen nicht genau an den Längengraden, sondern vielmehr an den Staatsgrenzen, was nur bei sehr großen Ländern (z.B. Russland, Kanada, USA) nicht möglich ist. Benachbarte Zonen haben eine Stunde Abweichung. Für die Schweiz gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die sich auf die Ortszeit von 15 östlicher Länge bezieht. Für die Schifffahrt und Astronomie gilt die so genannte Weltzeit am Nullmeridian, der durch Greenwich führt (GMT Greenwich Mean Time). Die Datumsgrenze liegt im Pazifischen Ozean und trennt das Ende eines Tages vom Beginn des nächsten. Bei der Überschreitung der Datumsgrenze muss man also entweder einen Tag doppelt zählen oder einen Tag weglassen. Dabei gilt folgender Merksatz: Von Ost nach West halts Datum fest, Von West nach Ost lass Datum los.