Arbeitsblatt: Nacherzählungen schreiben

Material-Details

Blatt, das erklärt, wie man eine Geschichte/ein Buch nacherzählt
Deutsch
Texte schreiben
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

115167
609
0
19.04.2013

Autor/in

spitznämli (Spitzname)
Land: Österreich
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ü E Ü H R E E N: 3. Nacherzählung Nacherzählungen werden geschrieben, nachdem man eine Geschichte gehört oder gelesen hat. Bei dieser Aufsatzart erzählt man die Geschichte dann nach. Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man einen Stichwortzettel erstellen. Dort notiert man sich alle Episoden aus der Geschichte, die wichtig sind. Man überlegt sich, ob man sie in der richtigen Reihenfolge notiert hat. Man schaut, ob man etwas Wichtiges vergessen hat – jemand, der nur die Nacherzählung liest, soll ja die Geschichte verstehen können. Sind weiters alle wichtigen Personen auf dem Stichwortzettel? Notiere auch einige Wörter, die alle diese Personen beschreiben. Merkmale von Nacherzählungen: Inhalt: Die wichtigsten Dinge werden nacherzählt, unwichtige Einzelheiten werden weggelassen. Vielleicht muss der Leser nicht alles, was auf deinem Stichwortzettel steht wissen, um deine Erzählung zu verstehen. Überlege selbst. Die Geschichte darf nicht verändert werden, es darf nichts hinzuerfunden werden. Die Nacherzählung schreibst du allerdings aus deiner Perspektive. Wenn es also im Buch heißt: „Meine Mutter heißt Anna. Mein Papa wohnt nicht mehr bei uns., dann wird daraus in deinem Text: „Die Eltern des Mädchens wohnen nicht mehr zusammen. Seine Mutter heißt Anna. Aufbau: Der Aufbau der Vorlage bleibt erhalten, die Reihenfolge, in der die Ereignisse passieren, bleibt erhalten! Eine kurze Einleitung gibt Informationen auf vier Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Das muss der Leser deiner Nacherzählung wissen, um die Geschichte verstehen zu können! Beginne also z.B. so: „Die Hauptfigur Lisa lebt in der Schweiz. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt sie eine kleine Wohnung in Basel. Die Geschichte spielt in der Jetztzeit und handelt von Lisas Einstieg in die Baseler Fußballmannschaft. Der Hauptteil enthält die einzelnen Erzählschritte und den Höhepunkt der Geschichte. Der Schluss ist genauso wie im Original es wird nichts hinzuerfunden. Sprache: Die Zeitform der Nacherzählung ist das Präteritum („sie sagte). Wörtliche Rede wird sparsam verwendet und direkt aus der Geschichte übernommen. Mit solchen sogenannten Zitaten kannst du deine Erzählung spannend machen. Der Leser hat dann das Gefühl, die Personen der Geschichte sprechen zu hören! Achtung: Es müssen eigene Formulierungen, eigene Sprache verwendet werden. Wer einfach aus dem Original abschreibt, schreibt noch keine Nacherzählung. Zum Üben: Märchen bieten sich zum Nacherzählen an, da sie relativ kurz sind, man sich aber gut die Handlung merken kann. Vorstellung eines Kinder- und Jugendbuches Mit einer Buchvorstellung macht man Werbung für das Buch. Deshalb soll das Werbeplakat Schüler, die das Buch noch nicht kennen, informieren und sie darauf neugierig machen. Teile einer Buchvorstellung können sein: Autor Titel Allgemeine Informationen Art des Buches (z.B. zum Buch Abenteuergeschichte) (evtl. auch Verlag, ISBN, Preis) Hauptpersonen Ort Zeit Handlung (aber nicht zu viel verraten an einer Inhalt spannenden Stelle mit einem Neugiersatz abbrechen, z.B. Wird die Heldin es rechtzeitig schaffen, das Rätsel zu lösen?) Leseprobe ein besonders spannender, schöner, typischer, . Ausschnitt aus dem Buch Warum ist dieses Buch eigene Meinung lesens- und empfehlenswert? Bild des Buches (Titelbild abmalen) Bilder zum Buch (eigene Bilder, die zum Buch passen, malen) lesbare Handschrift (oder mit dem Computer Gestaltung geschrieben) die einzelnen Teile (allgemeine Informationen, Inhalt, Bilder usw.) auf einem großen Plakat (Karton, Tapete o.ä.) zusammenkleben Ganz wichtig: Es geht nicht darum, wer am besten aus dem Internet kopieren kann! Auch der Klappentext (die Rückseite des Buches) sollte nicht einfach nur abgeschrieben werden. Schließlich geht es um die eigene Meinung zum Buch, und die kann man nicht irgendwo klauen.