Arbeitsblatt: Cybermobbing

Material-Details

Zusammenfassung zum Thema "Cybermobbing" zum Abgeben an die Schüler
Pädagogik und Psychologie
Kommunikation und Konflikte
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

120215
795
9
29.08.2013

Autor/in

Livia Sommer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Cyber-Mobbing Unter Cyber-Mobbing versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Ausgrenzen, Blossstellen oder Belästigen anderer, mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel. Was ist Cyber-Mobbing? Gefälschte Fotos werden ins Internet gestellt. Peinliche Situationen – zum Teil bewusst provoziert – werden gefilmt und im Internet weiter verbreitet. In Chats wird gepöbelt, es werden Geheimnisse ausgeplaudert oder Gerüchte in Umlauf gebracht. Bei Netlog, Facebook oder anderen Netzwerken werden „Hassgruppen gegründet, in denen Opfer blossgestellt werden. Unter dem Namen der Opfer werden Fake-Profile erstellt: bösartige Kommentare und Beleidigungen oder falsche Kontaktinserate geschrieben. „Happy Slapping – bewusstes Anzetteln von Schlägereien, um sie zu filmen und via Handy im Internet zu verbreiten. Mobbende gaukeln dem Opfer eine falsche Identität vor, bauen eine vertrauensvolle Beziehung auf, um diese dann gezielt zu missbrauchen. Unterschiede Mobbing Cyber-Mobbing Mobbing Demütigungen erreichen einen relativ kleinen Personenkreis Cyber-Mobbing Demütigungen lassen sich online schnell und einfach verbreiten Opfer kann sich in Schutz der eigenen Wohnung zurückziehen Orts- und Zeitunabhängigkeit Opfer kann immer und überall verfolgt werden Aussagen/Handlungen verblassen schnell (keine Beweise) Es kann und muss schnelles Beweismaterial sichergestellt werden Täter&Opfer haben pers. Kontakt Face-to-Face-Konfrontation Täter kann anonym handeln (z.B. gefälschtes Profil) Reaktionen des Opfers sind für den Täter direkt sichtbar Reaktionen des Opfers sind für den Täter nicht sichtbar Gemeinsamkeiten Mobbing – Cyber-Mobbing Gemeinsamkeiten Mobbing Cyber-Mobbing die ersten Anzeichen scheinen meistens als „harmlose Differenzen und werden mit der Zeit massiver. entsteht meist aus Missverständnissen oder Konflikten (Opfer und Täter kennen sich). Opfer kann sich oft nicht allein aus der Situation befreienbraucht Hilfe von aussen. Aussenstehende helfen oft nicht, weil sie befürchten, selbst Opfer zu werden, weil sie nicht wissen, wie sie reagieren sollen oder weil sie sich nicht verantwortlich fühlen. Kann gravierende Folgen haben: Verlust von Selbstvertrauen, Schulangst, Depressionen, Schlafstörungen, bis hin zu Suizid. Was kann ich tun, wenn ich von Cybermobbing betroffen bin? Den „Cyber-Mobber sperren: Die meisten Anbieter von sozialen Netzwerken oder anderen Internetdiensten bieten die Möglichkeit an, jemanden zu sperren oder zu melden. Unter kannst du sehen, wie du deine Sicherheitseinstellungen einstellen solltest). Nicht antworten: Reagiere nicht auf beleidigende oder unangenehme Nachrichten, auch wenn es dir schwer fällt. Eine Reaktion von dir ist genau das, was der „Cyber-Mobber will, er fühlt sich so bestätigt. Sollten die Nachrichten nicht aufhören, lösche deinen E-Mail- (oder Facebook)-Account, und eröffne einen neuen. Sichere Beweise: Mache Kopien von unangenehmen Nachrichten, Bildern oder Online-Gesprächen. Sie werden dir helfen, wenn du anderen zeigen möchtest, was passiert ist. Rede darüber: Wenn du, oder jemand den du kennst, im Internet oder über Handy eingeschüchtert oder schikaniert wirst/wird, musst du damit nicht alleine umgehen. Um Hilfe zu bekommen, wende dich an: deine Freunde. einen Erwachsenen, dem du vertraust und der dir dabei helfen kann, den Fall am richtigen Ort zu berichten. deine Schule (ein Vertrauenslehrer kann dich unterstützen und kann die Person, die dich mobbt, zur Rede stellen). eine Anti-Mobbing Gruppe (z.B. auf Facebook oder schülerVZ). die Polizei, wenn das Cyber-Mobbing sehr ernst ist und ein potentiell krimineller Fall vorliegt (z.B. eine Morddrohung). www.cyber-mobbing.ch oder www.147.ch. Telefon oder SMS an 147 (Pro Juventute).