Arbeitsblatt: Uganda und Aids

Material-Details

Kurzbeschreibung Ugandas. Weiterführung zum Thema Aids. Die SuS sollen selber Kampagnen entwerfen, wie man Aids in Uganda stoppen könnte.
Geographie
Afrika
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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27.11.2013

Autor/in

Nadine Laederach
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Uganda – die Perle Afrikas Aus dem Reiseführer: Die Vielfalt und die Einzigartigkeit der ugandischen Natur sind der Hauptanziehungspunkt des Landes. Das Spektrum reicht von den Tierherden der Savanne des Queen Elizabeth National Park über die Seen im Zentralafrikanischen Grabenbruch, die spektakulären Fällees Nils, dichte tropische Wälder mit Schimpansen und zahlreichen anderen Primaten bis hin zu den an Menschen gewöhnten Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park und im Vulkangebiet des Virungas. Wie aus einer verwunschenen Zeit erscheint die Fabelwelt des Ruwenzori-Gebirges, dessen bis zu 5109 hohen Gipfel von bizarren Gletscherund Eisformationen ummantelt wird. Die einst reichen Tierbestände haben durch Krieg und Wilderei stark gelitten. Uganda kann daher nicht mit den grossen Tierherden Tansanias oder Kenias konkurrieren. Doch nirgendwo sonst in Afrika bestehen so gute Möglichkeiten zur Erkundung tropischer Berg- und Waldlandschaften und zur Beobachtung von Primaten wie hier. Es gibt bislang keinen Massentourismus mit all seinen negativen Folgen, und viele ursprüngliche Afrika-Erlebnisse sind sozusagen garantiert. Die Menschen strahlen Optimismus und Hoffnung aus, denn nach fast 20 Jahren Terror, Krieg, Vertreibung hat fast jeder in Uganda die Nase voll davon. Reisende erfahren eine zuvorkommende und freundliche Behandlung. Bevölkerung: Ugandas Bevölkerungswachstum ist immer noch steigend und liegt an vierter Stelle weltweit. Eine Frau kriegt im Durchschnitt 6.7 Kinder. Viele der rund 34 Millionen Ugander kämpfen ums tägliche Überleben. Eine regelmäßig bezahlte Arbeit haben nur wenige. Circa 80 der Bevölkerung lebt von der Subsistenzlandwirtschaft (Selbstversorgung), viele verdienen sich als landwirtschaftliche Helfer oder im Kleinhandel gelegentlich ein Zubrot. Der informelle Sektor entwickelt sich stetig. Ob als Schreiner an der Straße oder Hersteller von Recyclingartikeln, wie z. B. Öllampen aus alten Dosen, lässt sich zuverlässiger Geld verdienen als in der alleinigen Abhängigkeit von der Landwirtschaft. Allerdings sind die Löhne in den meisten Bereichen so gering, dass die Menschen auf die Lebensmittel der eigenen Landwirtschaft angewiesen sind. In der Hauptstadt Kampala gibt es jedoch immer mehr Menschen, die gut leben können. Es herrscht ein wahrer Bauboom, denn mit der Vermietung von Häusern und Wohnungen lässt sich gutes Geld verdienen. Die Straßen sind nicht mehr nur mit Kleinbussen und Projektfahrzeugen verstopft, dazu kommen immer mehr Privatfahrzeuge. Doch, was in Uganda immer noch rar ist, ist die Mittelklasse, Menschen die arbeiten, Geld verdienen und auch Steuern zahlen. HIV/Aids In der öffentlichen Meinung gehören Uganda und AIDS zusammen wie ein Zwilling zum anderen. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Uganda nicht zuletzt durch den Einsatz Präsident Yoweri Musevenis, welcher 1986 an die Macht kam diese Krankheit nicht tabuisiert hat, d.h. dass auch Zahlen über die Verbreitung von Aids nie unter Verschluss gehalten wurden. Durch diese Offenheit, die nicht zuletzt viele namhafte AIDS-Forscher und Hilfsgelder ins Land brachte, konnte Uganda eines der fortschrittlichsten AIDS Bekämpfungsprogramme der Welt aufbauen. Waren nämlich Anfang der 90er-Jahre ca. 15% der Bevölkerung vom HI-Virus infiziert, sind es heute in den meisten Regionen weniger als 10%. Einige Zahlen zu Uganda(die Lücken bitte können mit dem Text ausgefüllt werden): Einwohner total Hauptstadt: Anzahl Fernseher 1 Million 98% Lebenserwartung 54,1 Jahre Einschulungsquote Primarschule Einschulungsquote Sekundarschule oder Gymnasium Zahl der Internetbenutzer: Computerbesitzer Einschulungsquote 78% Religionen 68% Frauen: 57% Männer: 77% HIV-Infizierte Fläche 1.3 Mio. 241139km Mal die Schweiz) Selbsversorgungsquote Alphabetisierungsrate Niedrigste Temperatur 10C Höchste Temperatur 15% 8% 2% 42% Katholiken 36% Protestanten 12% Moslems 5% Naturreligionen Ca. 5-15% (in einer Klasse von 20 also wärenHIV positiv 35C Wieso ist Uganda für Tourist attraktiv und welche Verbindung es gibt zu HIV/Aids. Mach dir einige Notizen dazu: