Arbeitsblatt: Werbung

Material-Details

Ein Medienprojekt zum Thema Werbung verfasst von drei Studentinnen der PHBern Institut Sekundarstufe 1
Deutsch
Gemischte Themen
7. Schuljahr
28 Seiten

Statistik

124165
384
14
23.11.2013

Autor/in

Maria Jenny
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:


 
 
 

 Lehrerbroschüre
zum
Medienprojekt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 Erstellt
von:
Maria
Jenny,
Alessandra
Brunner,

 






 






Evelyne
Schorer



 
 
 
 
 
 
März







 
 Inhaltsverzeichnis
 
 EINLEITUNG
 
 ZIELGRUPPE
 
 PROJEKTZIELE
 
 BEZUG
ZUM
LEHRPLAN
 
 ÜBERSICHT
 
 LEKTIONSPLANUNG
 
 Deutsch
 
 Bildnerisches
GESTALTEN
 
 NMM
 
 LITERATURVERZEICHNIS
 
 ANHANG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Einleitung
 
 Täglich
 werden
 wir
 mit
 verschiedensten
 Arten
 von
 Werbung
 kon‐ frontiert.
Sei
es
am
Fernseher,
in
Zeitungen
oder
auf
Plakaten.
Meist
 wird
 Werbung
 nur
 flüchtig
 wahrgenommen
 und
 es
 wird
 kaum
 län‐ ger
über
sie
nachgedacht.
Dieses
Projekt
gibt
den
Schülerinnen
und
 Schülern
 Zeit,
 sich
 einmal
 ein
 bisschen
 länger
 mit
 Werbung
 zu
 be‐ schäftigen
 und
 deren
 Hintergründe
 zu
 erforschen.
 In
 einem
 prakti‐ schen
Teil
erstellen
die
Schüler
und
Schülerinnen
selbst
ein
Werbe‐ plakat
 für
 ein
 Produkt
 ihrer
 Wahl
 inklusive
 eines
 Slogans.
 Schliess‐ lich
sind
die
Lernenden
dank
eines
theoretischen
Inputs
in
der
Lage,
 Werbeplakate
objektiv
zu
analysieren
und
zu
bewerten.

 Um
 möglichst
 viele
 Aspekte
 des
 Themas
 anzusprechen,
 wird
 das
 Projekt
 in
 mehreren
 Fächern,
 Bildnerisches
 Gestalten,
 Deutsch
 und
 NMM,
 durchgeführt.
 Jedem
 Fach
 sind
 verschiedene
 Bereiche
 zuge‐ teilt:
 Im
 Bildnerischen
 Gestalten
 wird
 das
 Endprodukt,
 das
 Werbe‐ plakat,
 erstellt,
 in
 den
 Deutschlektionen
 wird
 ein
 passender
 Slogan
 erarbeitet
 und
 im
 NMM
 wird
 unter
 anderem
 die
 Geschichte
 der
 Werbung
thematisiert.

 
 Diese
Broschüre
enthält
alle
wichtigen
Informationen,
sowie
Bei‐ spiele
und
Arbeitsblätter
für
die
Durchführung
des
Projekts.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Zielgruppe
 
 Das
Projekt
ist
auf
Klassen
der
Sekundarstufe
I
ausgerichtet.

 Je
 nach
 Klasse
 kann
 der
 Theorieteil
 erweitert
 oder
 vertieft
 und
 die
 Aufgabenstellung
 für
 das
 Erstellen
 des
 Werbeplakats
 angepasst
 werden.
 Da
 das
 Projekt
 viel
 Kreativität
 und
 Freiheit
 zulässt,
 ist
 es
 auch
 für
 leistungsheterogene
Klassen
geeignet.
 
 
 Projektziele
 
 • Die Schülerinnen und Schüler lernen Werbeplakate subjektiv sowie auch „objektiv zu betrachten und zu bewerten. • Die Schülerinnen und Schüler entdecken den spielerischen Umgang mit Sprache indem sie einen Slogan erfinden. 
 • Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig ein freigestaltetes Werbeplakat für ein Produkt ihrer Wahl erstellen und setzen sich damit aktiv mit dem Thema Werbung auseinander. 
 • Die Schülerinnen und Schüler kennen einige Kriterien der Werbung und können anhand dieser ihr eigenes Projekt und das ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen beurteilen. 
 • Die Schülerinnen und Schüler lernen eine grobe Übersicht über die Entstehungsgeschichte der Werbung. 
 
 Bezug
zum
Lehrplan
 
 Das
 Projekt
 knüpft
 an
 folgende
 Grobziele
 des
 Lehrplans
 der
 .
 –
 .
 Klasse
an:
 
 Bildnerisches
Gestalten
 • Wahrnehmung:
 „Objekte,
 Vorgänge,
 Stimmungen
 und
 Bil­ der
differenziert
wahrnehmen
 Um
die
Werbeplakate
subjektiv
sowie
auch
objektiv
zu
betrachten
und
bewer‐ ten
 müssen
 die
 Schüler
 und
 Schülerinnen
 diese
 differenziert
 wahrnehmen
 ler‐ nen.
 • Farbe:
 „Unterschiedliche
 Wirkungen
 von
 Farben
 erfassen,
 vergleichen
und
beim
Gestalten
berücksichtigen
 Zur
Beurteilung
sowie
auch
der
Herstellung
der
Plakate
benötigen
die
Lernen‐ den
 ein
 gewisses
 Wissen
 über
 die
 Wirkung
 der
 Farben,
 welche
 in
 einer
 BG‐ Lektion
eher
zu
Beginn
des
Projekts
thematisiert
wird.
 • Komposition:
 „Die
 Gestaltungselemente
 Form,
 Farbe,
 Be­ wegung
und
Material
untereinander
in
Beziehung
bringen.
 Zur
 Beurteilung
 sowie
 auch
 der
 Herstellung
 der
 Plakate
 machen
 sich
 die
 Ler‐ nenden
Gedanken
über
die
Anordnung
und
Verwendung
der
verschiedenen
Ge‐ staltungselemente.
 • Technologischer
 Aspekt:
 „Verfahren
 aus
 allen
 sieben
 Gruppen
kennenlernen
 Je
 nach
 Verfahrenswahl
 des
 Schülers
 oder
 der
 Schülerin
 kommt
 dieser/diese
 mit
dem
malerischen,
dem
grafischen,
dem
Collage‐,
dem
druckgrafischen
oder
 dem
fototechnischen
Verfahren
in
Berührung.
 • Kultureller
 und
 gesellschaftlicher
 Aspekt:
 „Die
 Gestal­ tungselemente
 an
 Objekten
 aus
 Natur,
 Kunst
 und
 Technik
 auf
ihre
Wirkung
befragen
und
zum
eigenen
Fühlen,
Denken
 und
Handeln
in
Beziehung
setzen.
 Beim
 subjektiven
 Betrachten
 der
 Werbeplakate
 setzen
 sich
 die
 Schüler
 und
 Schülerinnen
auch
mit
dem
Aspekt
der
Wirkung
der
Werbung
auf
die
Menschen
 auseinander.
 
 
 
 
 
 
 • Kultureller
 und
 gesellschaftlicher
 Aspekt:
 „Die
 Wir­ kung,
Aussage
und
Bedeutung
von
Zeichen,
Bildern
und
Ob­ jekten
 vor
 ihrem
 historischen
 Hintergrund
 erkennen
 und
 analysieren;
nach
Interpretationen
suchen.
 Die
Schüler
und
Schülerinnen
setzten
sich
unter
anderem
mit
dem
Thema
Logo
 auseinander.
 
 Deutsch
 • Gestaltungsmöglichkeiten:
 „Sprachgestaltende
 Elemente
 erkennen
und
produktiv
anwenden
 Beim
Betrachten
und
Erstellen
der
Slogans
beschäftigen
sich
die
Lernenden
mit
 dem
Reim,
Rhythmus
und
Klang
von
Wörtern.
 • Gestaltungsmöglichkeiten:
 „Wörter,
 Sätze
 und
 Texte
 spielerisch
verändern
 Beim
 Erstellen
 ihres
 eigenen
 Slogans
 lernen
 die
 Schüler
 und
 Schülerinnen
 mit
 der
Sprache
spielerisch
umzugehen.
 
 NMM
 • Konsum:
„Sich
über
Werbung
und
Verkaufstrategien
orien­ tieren
 Im
Theorieblock
befassen
sich
die
Lernenden
intensiv
mit
Werbung
und
deren
 Hintergründe.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Übersicht
 Anzahl
Lektionen

 und

 zeitlicher
Ablauf
 Da
 dies
 ein
 fächerübergreifendes
 Projekt
 ist
 erfordert
 dies
 eine
 gute
 Koordination
 zwischen
 den
 verschiedenen
 Lehrpersonen
 der
 Fächer:
 
 Deutsch:

 
Lektionen
 NMM:

 
Lektionen
 Bildnerisches
Gestalten:

 
Lektionen
 
 Deutsch
 NMM
 BG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Lektionsplanung

 (Alle
Zeitangaben
sind
lediglich
ein
Schätzungswert)
 
 Deutsch
 
 Lektion
:
 
 Die
Schülerinnen
und
Schüler
teilen
sich
in
er‐Gruppen
 auf.
Jede
Gruppe
bekommt
eine
Digitalkamera
(ev.
brin‐ gen
die
Lernenden
diese
selbst
mit)
und
hat

Minuten
 Zeit
fünf
Werbeplakate
in
der
Umgebung
fotografieren
 zu
gehen
und
sie
auf
den
Computer
zu
laden.

(Anhang
)
 
min
 
 
 
 Material:
Digitalkameras,
Verbindungskabel,
Computer,
Kopien
Auftrag
 „Fotografieren
 
 
 Lektion
:
 
 Die
Gruppen
schauen
ihre
zuvor
fotografierten
Werbe‐ plakate
an
und
sich
für
eines
entscheiden,
das
sie
näher
 analysieren
werden.
Wenn
sie
sich
entschieden
haben,
 drucken
sie
das
Werbeplakat
aus.

 
 In
den
Gruppen
analysieren
die
Schülerinnen
und
Schü‐ ler
ihre
Plakate.
An
der
Wandtafel
stehen
die
Fragen,
 die
zu
diskutieren
sind.
(Anhang
)
 Die
Schüler
und
Schülerinnen
halten
ihre
Überlegungen
 fest
und
bereiten
sich
auf
eine
kleine
Präsentation
vor.
 Die
ersten
Gruppen
präsentieren
ihre
Analyse.
Die
Klas‐ se
kommentiert.
 min
 
 
 
 
 min
 
 
 
 
 
 min
 
 Material:
Computer
mit
den
Fotos,
Farbdrucker,
Wandtafel
und
Fragen
 
 
 
 
 .
Lektion:
 
 Restliche
Präsentationen
 
 Die
Plakate
werden
alle
an
der
Wandtafel
befestigt.
Nun
 entscheidet
die
Klasse
gemeinsam,
welches
ihnen
am
 besten
gefällt.
In
einer
Diskussion
im
Plenum
werden
 Gründe
dafür
genannt.
Diese
werden
festgehalten.
 
 Die
Lehrperson
erläutert,
wie
das
Projekt
weitergehen
 wird.
 min
 
 min
 
 
 
 
 min
 
 Material:
Plakate
der
vorderen
Lektion
 
 
 .
Lektion:
 
 Die
fotografierten
Werbeplakate
werden
nochmals
an
 die
Wandtafel
gehängt.
Diesmal
werden
die
Slogans
 besprochen.
Zuerst
besprechen
die
Lernenden
die
an
 der
Wandtafel
stehenden
Fragen
mit
ihrem
Partner,
 dann
wird
im
Plenum
zusammengetragen.
(Anhang
)
 
 Die
Schülerinnen
und
Schüler
lösen
in
Partnerarbeit
das
 Arbeitsblatt
„Bekannte
Slogans.

(Anhang
)
 
 Anschliessend
wird
das
Arbeitsblatt
in
der
Klasse
be‐ sprochen
und
gemeinsam
nach
den
Lösungen
gesucht.
 
 Die
Lehrperson
erklärt
in
einem
kurzen
Input
was
ge‐ nau
ein
Slogan
ist
und
wozu
er
dient.
(Anhang
)
 
 Die
Schüler
halten
das
Gelernte
schriftlich
fest.
 min
 
 
 
 
 
 min
 
 
 min
 
 
 min
 
 
 min
 
 Material:
Plakate
der
vorderen
Lektionen,
Wandtafel
und
Fragen,
Kopien
 AB
„Bekannte
Slogans
und
Lösungen,
Input
Slogan
 
 
 
 .
Lektion:
 
 Die
Schülerinnen
und
Schüler
versuchen
nun
einen
eige‐ 
min
 nen
Slogan
zu
ihrem
Produkt
zu
erfinden.
In
einer
ersten
 
 Phase
sammeln
sie
Ideen
und
versuchen
dann
diese
mit
 
 Hilfe
des
Gelernten
auszuarbeiten.

(Anhang
)
 
 Material:
Kopien
Auftrag
„Slogan
 
 
 .
Lektion
 
 Eventuell
wird
noch
mehr
Zeit
für
das
Erarbeiten
benö‐ tigt.
 
 
 
 
 Bildnerisches
Gestalten
 
 .
Lektion
 
 Es
wird
die
Farbenlehre
vorgestellt
und
welche
Wir‐ kung
die
Farben
auf
Menschen
haben.
(Anhang
)
 
 Die
Schüler
und
Schülerinnen
betrachten
einige
Wer‐ bungen
und
versuchen
zu
Begründen,
weshalb
welche
 Farben
gewählt
worden
sein
könnten
 
 Die
Lehrperson
erklärt
den
Auftrag:
Werbeplakat
er‐ stellen.
Ziel
für
diese
Lektion:
Idee
festlegen.
(Anhang
)
 min
 
 
 min
 
 
 
 (...)
 
 Material:
 Input
 Farbenlehre,
 Aktuelle
 Werbeplakate,
 Kopien
 Auftrag
 „Werbeplakate,
Beispiele
 
 In
den
folgenden
Lektionen
arbeiten
die
Schüler
und
Schülerinnen
 an
ihrem
Werbeplakat.
Die
Lehrperson
berät,
hilft
und
unterstützt.
 (Ev.
Einführung
Photoshop
nötig)
 
 
 NMM
 
 .
Lektion
 
 Input
Lehrperson:
Definition
Werbung
(Anhang
)
 
 Input
Lehrperson:
Definition
Logo
(Anhang
)
 
 Die
Schülerinnen
und
Schüler
suchen

zu
zweit
Logos
 aus
selbstmitgebrachten
Zeitschriften
aus
und

ordnen
 sie
verschiedenen
Branchen
zu.
(Anhang
)
 
 Die
Lernenden
diskutieren
zu
zweit
darüber,
was
ein
 gutes
Logo
auszeichnet.
 
 Ergebnissicherung
im
Plenum
 
 
 Die
eine
Hälfte
der
Klasse
stellt
einen
Kriterienkatalog
 für
„gute
Werbung
zusammen,
die
andere
einen
für
 „schlechte
Werbung
(Anhang
)
 
 Austausch
der
Ergebnisse
im
Plenum
 min
 
 min
 
 min
 
 
 
 min
 
 
 min
 
 min
 
 
 
 min
 
 Material:
Input
„Definition
Werbung,
Input
„Definition
„Logo,
Kopien
 Auftrag
„Logo,
Kopien
Auftrag
„gute
und
schlechte
Werbung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 .
Lektion
 
 Die
 Schüler
 schätzen
 die
 Jahrzahl
 verschiedener
 Wer‐ beplakate
und
diskutieren
die
Unterschiede

 (Anhang
)
 
 Auflösung
und
Festhalten
der
Resultate
 
 Input
Lehrperson:
Geschichte
der
Werbung

 (Anhang
)
 
 Es
werden
aktuelle
Werbeplakate
gezeigt
(z.B.
aus
dem
 Internet
entnehmen)
und
darüber
diskutiert,
was
heute
 anders
ist
an
der
Werbung.
(Zuerst
zu
zweit,
dann
in
 der
Klasse)
 min
 
 
 
 min
 
 min
 
 
 min
 
 Material:
Kopien
Auftrag
Alte
Werbung,
Alte
Werbeplakate,
Input
 Geschichte
der
Werbung,
Aktuelle
Werbeplakate
 
 
 .
Lektion
 
 Die
Schüler
und
Schülerinnen
versuchen
herauszufin‐ den,
was
die
Namen
verschiedener
Methoden
bedeuten
 (Anhang
)
 
 Ergebnissicherung:
Hefteintrag
(Anhang
)
 
 Diskussion
über
die
Methoden.

(Anhang
)
 
 Input
Lehrperson:
AIDA
(Anhang
)
 
 Die
Schülerinnen
und
Schüler
erhalten
Zeit
ihre
Plakat‐ idee
(im
BG‐Unterricht)
auf
das
in
dieser
Lektion
ge‐ lernte
zu
prüfen
und
eventuell
anzupassen
 min
 
 
 
 min
 
 min
 
 min
 
 min
 
 Material:
Kopien
Auftrag
„Werbemethoden,
Hefteintrag,
Diskussionsfra‐ gen
,
Input
„AIDA
 
 
 .
&
.
Lektion
 
 Diskussion
im
Plenum:
Vorstellen
der
Werbeplakate
 
 
 
 
 Literaturverzeichnis
 
 • Edeler,
Carsten
():
Wie
man
Werbung
macht.
In­ fos,
Materialien
und
Unterrichtsprojekte:
Arbeitsmate­ rialien
für
die
Sekundarstufe.
Mülheim
a.
d.
Ruhr:
Ver‐ lag
an
der
Ruhr
 • URL:
 Februar
]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Anhang
 
 
 
 Fotografieren
von
Werbeplakaten
 
 Auftrag:
 Fotografiert
möglichst
viele
verschiedene
Werbeplakate,
die
ihr
in
 der
Umgebung
des
Schulhauses
finden
könnt.
Es
müssen
nicht
zwin‐ gend
Plakate
sein,
die
euch
gefallen.
 Anschliessend
ladet
ihr
die
gemachten
Fotos
auf
den
Computer
in
 der
Schule
hoch.
 
 Sozialform:
er
Gruppen
 
 Zeit:
min
 
 
 
 
 
 mögliche
Diskussionsfragen:
 
 • Was
fällt
euch
als
erstes
an
eurem
Plakat
auf?
 • Steht
auch
etwas
geschrieben?
Was?
 • Ist
es
farbig?
Welche
Farben
sind
vertreten?
 • An
was
müsst
ihr
denken,
wenn
ihr
das
Plakat
be‐ trachtet?
 • Was
gefällt
auch
gut,
was
weniger
gut?
 • Wieso
habt
ihr
dieses
Plakat
gewählt?
 • (...)
 
 
 
 
 mögliche
Diskussionsfragen:
 
 • Was
bedeuten
sie?
 • Warum
braucht
es
einen
Slogan?
 • Was
fällt
sprachlich
auf?
(Reim,
etc.)
 • (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 „Input
Slogan
 
 Grober
Inhalt:
 
 „Zu
jeder
Werbung
gehört
ein
Slogan,
das
ist
ein
gut
einprägsamer
 Spruch.
Ein
Slogan
muss
nicht
unbedingt
informativ
sein,
es
ist
vor
 allem
wichtig,
dass
ein
Bezug
zwischen
dem
Produkt
und
dem
Kunden
 hergestellt
werden
kann.

 
 
 
 
 Slogan
erfinden
 
 Auftrag:
 Erfinde
einen
Slogan,
der
zu
deinem
Produkt
und
deinem
Werbepla‐ kat
passt.
Versuche
dabei
das,
was
du
über
die
Eigenschaften
eines
 Slogans
gelernt
hast,
anzuwenden.
 
 Sozialform:
Einzelarbeit
 
 Zeit:
min
(ev.
mehr)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Input
„Die
Wirkung
der
Farben
 
 Grober
Inhalt:
 
 „Jede
Farbe
kann
unterschiedliche
Wirkungen
auf
Menschen
auslösen.
 Dennoch
gibt
es
Eigenschaften
die
jeder
Farbe
zugeordnet
werden
 kann,
da
sie
für
die
meisten
Menschen
gelten.
Jede
Farbe
kann
positive
 sowie
auch
negative
Wirkungen
erzeugen.
Diese
Wirkungen
können
 dann
bei
Gestaltungen
eingesetzt
werden
um
Zielgruppen
anzuspre­ chen
oder
Botschaften
zu
vermitteln.
 
 Rot
 • • • • • • Feuer
 Erregt,
Aufmerksamkeit
 Steht
für
Energie
und
Vitalität,
Liebe
und
Leidenschaft
 Kann
eine
aggressive
Wirkung
erzeugen
 Kann
aufwühlend
wirken
 Kann
Wut,
Brutalität
und
Zorn
verkörpern
 • • • • Farbe
der
Sonne
 Steht
für
Licht,
Freude
und
Heiterkeit
 Steht
für
Wissen,
Logik,
Vernunft
und
Weisheit
 Schmutzige
 Gelbtöne
 stehen
 für
 negative
 Assoziationen
 wie
 Täu­ schung,
Pessimismus,
Rachesuche,
Geiz,
Neid
und
Egoismus
 Gelb
 Grün
 • Farbe
der
Wälder
und
Wiesen
 • Wirkt
beruhigend
 • Sie
 steht
 für
 Sicherheit,
 Hoffnung,
 Harmonie,
 Grosszügigkeit
 und
 Erneuerung
des
Lebens
 • Grün
 kann
 auch
 für
 Neid,
 Stagnation,
 Müdigkeit
 oder
 Gleichgül­ tigkeit
stehen
 
 
 Blau
 • • • • Himmel
 Wirkt
kühl
 Steht
für
Ruhe,
Vertrauen,
Schönheit,
Sehnsucht,
Pflichttreue
 Andererseits
 vermittelt
 sie
 Melancholie,
 Nachlässigkeit
 oder
 Traumtänzerei
 Violett
 • • • • • Würdevoll
 Farbe
der
Mystik,
Magie,
Inspiration
und
Kunst
 Extravagante,
aussergewöhnliche
Farbe
 Verbindbar
mit
Frömmigkeit,
Busse
und
Opferbereitschaft
 Kann
auch
stolz,
arrogant,
unmoralisch
wirken
 Weiss
 • Eis,
Schnee
 • Symbol
für
Unschuld,
Reinheit,
Klarheit
und
Erhabenheit
 • Kann
 aber
 auch
 als
 Unnahbarkeit,
 Reserviertheit
 und
 Empfind­ samkeit
gelten
 Schwarz
 • Dunkelheit,
Lichtlosigkeit
 • Steht
für
Trauer,
Untergründlichkeit
und
Unabänderlichkeit
 • Drückt
 ebenfalls
 das
 Furchterregende
 und
 Geheimnisumwitterte
 aus
 • Andererseits
kann
es
auch
Würde
und
Ansehen
ausdrücken
 • Hat
einen
feierlichen
Charakter
 
 
 
 
 
 
 Erstellen
eines
Werbeplakats
 Auftrag:
 Erstelle
 selbst
 ein
 Werbeplakat
 für
 ein
 Produkt
 deiner
 Wahl.
 Lasse
 deiner
Phantasie
freien
Lauf.
 Bedingungen:
 • Ein
Werbeplakat
(Grösse
frei
wählbar,
mind.
A)
für
ein
 bereits
existierendes
Produkt
deiner
Wahl
 • Art/Methode:
frei
wählbar
(z.B.
Collage,
Photoshop
und
 Zeichnung)
 • Das
 Plakat
 wird
 zum
 Schluss
 im
 NMM‐Unterricht
 präsen‐ tiert.
 Sozialform:
Einzelarbeit
 Zeit:
‐
Lektionen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Definition
Werbung
 
 Grober
Inhalt:
 
 „Gemäss
einem
Zitat
aus
Wikipedia
()
wird
mit
Werbung
die
teils
 unbewusste
und
indirekte
wie
auch
die
direkte
und
gezielte
Beeinflus­ sung
uns
Menschen
verstanden,
welche
zu
meist
kommerziellen
Zwec­ ken
 dient.
 Somit
 werden
 teils
 bewusste
 und
 unbewusste
 Bedürfnisse
 durch
 emotionale,
 teils
 informierende
 Werbebotschaften
 zum
 Zweck
 der
Handlungsmotivation
angesprochen.
 
 Input
Logo
 
 Grober
Inhalt:
 
 „Das
Logo
(engl.:
gekürzt
aus
logotype)
oder
Markenzeichen
dient
als
 grafisches
 Zeichen,
 das
 einen
 hohen
 Wiedererkennungswert
 und
 Unverwechselbarkeit
 sichern
 soll.
 Um
 zu
 einem
 einprägsamen
 Logo
 zu
 kommen,
 muss
 man
 das
 „Thema,
 für
 das
 ein
 Logo
 steht,
 radikal
 vereinfachen.
Ein
gutes
Logo
weckt
bei
der
Käuferin/
dem
Käufer
be­ stimmte
Assoziationen,
welche
ihr/ihm
ermöglichen,
das
richtige
Pro­ dukt
in
Erinnerung
zu
rufen.
 Gute
Beispiele
dafür
sind
die
fliegenden
Fenster
von
Microsoft
oder
der
 angebissene
 Apfel
 mit
 dem
 Bezug
 zu
 dem
 Namen
 der
 Computerfirma
 Apple.
 Diese
beiden
Beispiele
bestätigen
die
Einfachheit
eines
Logos:
 
 
 Microsoft
 Apple
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 Logo
 
 Auftrag:
 Schneide
aus
den
mitgebrachten
Zeitschriften
verschiedene
Logos
 aus
und
ordne
sie
den
folgenden
Branchen
zu:
 • Finanzdienstleister
 • Automobilhersteller
 • Mode
 • Körperpflege
 • Unterhaltungselektronik
 • Telekommunikation
 
 Sozialform:
Partnerarbeit
 
 Zeit:
min
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Eine
hälfte
der
Klasse:
 
 
 „gute
und
„schlechte
Werbung
 
 Auftrag;
 Notiert
euch
mögliche
Kriterien
für
„gute
Werbung.
Achtet
dabei
 darauf
möglichst
klare
Kriterien
aufzuschreiben.
(nicht:
„gute
Wer‐ bung
sieht
gut
aus)
 
 Sozialform:
er‐
oder
er‐Gruppen
 
 Zeit:
min
 
 
 
 Andere
hälfte
der
Klasse:
 
 „gute
und
„schlechte
Werbung
 
 Auftrag;
 Notiert
euch
mögliche
Kriterien
für
schlechte
Werbung.
Achtet
dabei
 darauf
möglichst
klare
Kriterien
aufzuschreiben.
(nicht:
„schlechte
 Werbung
sieht
schlecht
aus)
 
 Sozialform:
er‐
oder
er‐Gruppen
 
 Zeit:
min
 
 
 
 
 
 
 
 
 Entsprechende
Werbeplakate
können
bei
verschiedenen
Firmen
 (z.B.
Coca
Cola)
bezogen
werden.
 
 
 
 Alte
Werbung
 
 Auftrag:
 • Betrachte
die
Werbeplakate
und
schätze,
wann
diese
ent‐ standen
sind.
Begründe
deine
Schätzung.
 • Vergleiche
die
verschiedenen
Plakate.
(z.B.
Wie
ist
die
 Darstellung,
wer
ist
auf
dem
Plakat
zu
sehen.
 
 Sozialform:
Partnerarbeit
 
 Zeit:
min
 
 
 
 
 Input
Geschichte
der
Werbung
 
 Grober
Inhalt:
 
 „Entstehungsgeschichte
der
Werbung:
 Der
 Ursprung
 der
 Werbung
 bezieht
 sich
 aufs
 Mittelalter.
 In
 Pompeji
 schrieben
 die
 sog.
 Marktschreier
 ihre
 Produkte
 auf
 Werbetafeln
 und
 zogen
damit
von
Ort
zu
Ort.
Ddes
Handelns
stand
im
Zentrum,
d.h.
die
 Marktstände
waren
damals
von
hoher
Bedeutung.

 Mit
dem
Eintreten
der
industriellen
Revolution
kam
ebenfalls
die
Ver­ wendung
anderer
Werbemittel
bzw.
–formen
auf.
Resultat
waren
Mas­ senproduktionen,
 welche
 den
 existenznotwendigen
 Bedarf
 der
 Bevöl­ 
 
 kerung
 überstiegen.
 Folglich
 waren
 solche
 Produkte
 nicht
 mehr
 bloss
 Notwendigkeit,
sondern
stillten
sie
ebenfalls
psychologische
und
emo­ tionale
Aspekte.
Dies
führte
dazu,
dass
Markenprodukte
immer
wichti­ ger
 wurden
 und
 schliesslich
 kamen
 erste
 Luxusgüter
 auf
 den
 Markt.
 Bis
zum
ersten
Weltkrieg
war
Werbung
unter
dem
Wort
Reklame
aus
 dem
Französischen
bekannt.
 
 Ein
Bild
sagt
mehr
als
tausend
Worte
 Dieser
Slogan
entstand
in
den
er­Jahren,
als
graphische
Darstellun­ gen
an
Bedeutung
gewannen
und
erste
Lichtreklamen
aufkamen.

 Ein
 gutes
 Jahrzehnt
 später
 erfolgte
 ein
 Umwälzungsprozess,
 welcher
 sich
 dadurch
 auszeichnete,
 dass
 der
 Kunde
 dank
 vielfältigen
 Angebo­ ten
 zwischen
 konkurrierenden
 Markenprodukten
 entscheiden
 konnte.
 Dies
führte
dazu,
dass
Markenprodukte
immer
wichtiger
wurden.

 Eine
 der
 ersten
 europäischen
 Verkaufsstrategien
 zeigten
 sich
 mit
 der
 Linie
von
Doktor
Oetker,
welche
für
das
Backpulver
warb.
 
 
 
 Werbemethoden
 
 Auftrag:
 Versucht
zu
erklären,
was
mit
den
verschiedenen
Werbemethoden
 gemeint
sein
könnte
und
notiert
euch
eure
Definition:
 
 • Wiederholung
 • Konditionierung
 • Lernen
am
Modell
 
 Sozialform:
er‐Gruppen
 
 Zeit
min
 
 
 
 möglicher
Hefteintrag
„Werbemethoden
 

 Der
Sinn
der
Werbung
ist,
dass
sie
wahrgenommen
wird
und
in
Erin­ nerung
bleibt.
Um
dies
zu
erreichen
werden
verschiedene
Methoden
 angewendet:
 
 Wiederholung
 Die
einfachste
Möglichkeit,
etwas
im
Gedächtnis
festzuhalten
ist
die
 Wiederholung.
Das
heisst,
Werbeplakate
werden
an
vielen
Orten
auf­ gehängt,
damit
es
von
den
Personen
möglichst
oft
gesehen
wird.
 Das
Problem
bei
dieser
Methode
ist,
dass
es
sehr
teuer
ist
viele
Plakate
 aufzuhängen.
 
 Konditionierung
 Werbungen
versprechen
oft
eine
Belohnung,
wenn
man
das
Produkt
 kauft
(z.B.
schönere
Haare,
sauberere
Wäsche
etc.).
Wichtig
bei
dieser
 Methode
ist,
dass
der
Käufer
auch
die
versprochene
Belohnung
erhält,
 wenn
er
das
Produkt
kauft,
ansonsten
wird
er
es
kein
zweites
Mal
kau­ fen.
 
 Lernen
am
Modell

 Für
Werbungen
werden
oft
bekannte
Personen
verwendet.
Dies
ver­ mittelt
den
Kunden
das
Bild,
dass
die
berühmte
Person
dieses
Produkt
 gut
findet
und
deshalb
gut
sein
muss.
 Dies
ist
eigentlich
eine
Täuschung,
denn
Berühmtheiten
machen
solche
 Werbungen
meist
des
Geldes
wegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 mögliche
Diskussionsfragen
 
 • Findet
ihr
es
in
Ordnung
mit
solchen
Tricks
und
Methoden
 zu
werben?
 • Habt
ihr
auch
schon
einmal
ein
Produkt
gekauft,
weil
eine
 berühmte
Person
dafür
Werbung
gemacht
hat?
 • Wurdet
ihr
schon
einmal
enttäuscht,
indem
das
in
der
 Werbung
Versprochene
nicht
eintraf?
 • Gibt
es
im
Moment
eine
Werbung
die
an
allen
Orten
 hängt?
 • (...)
 
 
 
 Input
„AIDA

 
 Grober
Inhalt:
 
 „AIDA
=
(attention,
interest,
desire,
action)
 
 Um
eine
erfolgreiche
Werbung
ausstrahlen
zu
können,
müssen
folgen­ de
Schritte
unternommen
werden:
 .)
Die
Aufmerksamkeit
des
potenziellen
Kunden
muss
gewonnen
 werden.
 .)
Das
Interesse
an
dem
Produkt
muss
geweckt
werden.
 .)
Der
Kunde
sollte
einen
Kaufwunsch
verspüren.
 .)
Der
Kunde
sollte
„in
Aktion
kommen
und
das
beworbene
Produkt
 auch
tatsächlich
kaufen.