Arbeitsblatt: Halloween - Gruselgeschichte

Material-Details

Eine Gruselgeschichte zum Vorlesen an Halloween. Die Geschichte kann auch weitergeschrieben werden.
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
6. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

124211
643
15
27.11.2013

Autor/in

Chiceria (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Besuch im Moor Es ist ein sonniger Donnerstagabend am 31. Oktober. Lisa und Tom machen sich auf den Weg zu ihren Eltern. Wie jedes Jahr trifft sich die ganze Familie zum Allerheiligen im Moor. Seit ihrer Studienzeit lebt das Zwillingspaar in der nächst grösseren Stadt. Über drei Stunden beansprucht ein Weg mit dem Auto. Das Moorgebiet, in dem die Eltern wohnen, ist einfach zu abgelegen um täglich an die Uni zu kommen. Wenn wir ehrlich sind, ist dieses Moorgebiet auch ziemlich ruhig, langweilig und uncool für die beiden 18jährigen. Tom durfte den Wagen seines besten Kumpels ausleihen. Es ist ein alter Wagen der Marke Honda. Die Lackierung ist rot matt. Eine Tür ist blau lackiert. „Da hat wohl die Farbe nicht mehr gereicht!! sagt Lisa höhnisch. Tom antwortet etwas genervt darauf: „Sei froh, dass wir einen Wagen haben und nicht mit dem Bus fahren müssen. So können wir einige Stunden sparen! „Ist ja gut. Ich meine es nicht so. Ich bin ja froh, dass uns Mike den Wagen gegeben hat. Und ich bin dir auch dankbar, dass du ihn fährst Ich meine ja nur Ich traue diesem Wagen einfach nicht so ganz. Hörst du denn nicht wie es rumpelt? Lisa versucht wieder etwas zu schlichten. Natürlich ist Tom das Rumpeln auch aufgefallen. Es ist ein wenig unheimlich, denn es wird ziemlich schnell dunkel am Abend zu dieser Jahreszeit. Etwas besser gestimmt erwidert Tom: „Keine Panik Schwesterlein, wir sind gleich da. Siehst du dort die alte Eiche? Von hier aus sind es nur noch etwa fünfzehn Minuten. Kaum hat Tom das letzte Wort ausgesprochen, beginnt der Motor zu stocken. Das Tempo verlangsamt sich, die Lichter gehen aus, der Wagen hält an. Stille. Dunkel. Lisa atmet tief ein. Tom bleibt ruhig. „Shit, was machen wir jetzt?!? Lisa kreischt panisch. Ihr Herz klopft wie wild. Tom versucht das Auto zu starten. Die Lichter blinken auf, der Motor blubbert und kommt zum Stillstand wie zuvor. Lisa wird kreidebleich. „Muss das ausgerechnet in diesem Waldstück sein? Ausgerechnet hiiiiiier? Ich habe die Stelle als Kind schon nicht gemocht. Es ist soooo unheimlich hier. Lisas Herz klopft noch wilder. Ihre Augen füllen sich mit Tränen. Ihre Stimme überschlägt sich. „Tom, nun mach doch was!!! Du bist hier der Fahrer!!! „Ja, jetzt bleib mal locker Lisa. Tom versucht die Fassung nicht zu verlieren und guckt seiner hysterischen Schwester tief in die Augen. „Ich steig mal aus und öffne den Kotflügel. Vielleicht finde ich ja was. Benzin hat es ja noch genug im Tank. Tom steigt aus dem Auto und knallt die Tür zu. Etwas ungeschickt öffnet er den Kotflügel. Er hantiert mit den Kabeln herum und kratzt sich dabei am Kopf. Lisa wird ganz ungeduldig. Sie öffnet die Autoscheibe einen Spalt weit und brüllt raus: Na, können wir bald weiter? Ich habe kalt und Hunger habe ich auch!!! Tom biegt sich noch tiefer über den Motor, so dass Lisa ihn nicht mehr sehen kann hinter dem Kotflügel. Stille. „Tom??? Hast du was gefunden??? Lisa wird ungeduldig. „Tom??? Warum sagst du nichts? Noch immer tut sich nichts da draussen. Lisa öffnet langsam die Beifahrertür. Sie hat Angst in die Dunkelheit rauszutreten. Irgendwas stimmt nicht. Warum antwortet Tom nicht? Als Lisa raustrat, sah sie keinen Tom mehr. Er war wie verschwunden. „Tom, mach keinen Scheiss. Ich hab jetzt überhaupt keine Lust auf dieses Versteckspiel. Du weisst genau, dass ich diese Gegend nicht mag und Angst habe. Also los! Steig ins Auto. Wir gehen!!! Jetzt!!! Lisa weiss nicht mehr recht, ob Tom ihr wirklich einen Streich spielen wollte oder ob es einen Ernstfall war. Hinter dem Auto hört sie ein Rascheln. Hektisch dreht sie sich um. Dabei erhascht sie einen kurzen Blick auf das Autodach. Dort liegt Toms Kopf. „Tooooooooooooooom!!!!!