Arbeitsblatt: Zwischenkriegszeit

Material-Details

-Arbeitsaufträge zum Geschichtsbuch "durch Geschichte zur Gegenwart 3" - Nachkriegszeit, Weltwirtschaftskrise, Faschismus, Hitlers Aufstieg - Lösung inkl.
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
7 Seiten

Statistik

124533
868
25
02.12.2013

Autor/in

Jerry Duss (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichte 3. Sek Grosswangen, 2013 Die Situation nach dem ersten Weltkrieg Schau die Europakarte im DGZG S. 19 (Situation Beamer) an. Was hat sich in Europa verändert? Notiere wichtige Erkenntnisse! Vom Frieden in die Krise Lies im DGZG die Seiten 16 und 17! a) Was fordern die Siegermächte von den Besiegten? b) Nenne die Ziele der Siegermächte laut den Pariser Friedensverträgen! c) Diskutiert kurz zu zweit: Was haltet ihr von den Friedensverträgen? (Fairness, Probleme, Völker, Interessen, ) Die Unzufriedenheit der Deutschen Lies im DGZG S. 21 und 22! Warum war Deutschland mit dem Friedensvertrag unzufrieden? Die Weltwirtschaftskrise 1929 Schau die Bildergeschichte im DGZG S. 46 und 47 an! Geschichte 3. Sek Grosswangen, 2013 Erklärt euch in einer Kleingruppe, wie diese Kettenreaktion der Weltwirtschaftskrise zustande kam. Notiere die wesentlichen Merkmale der Weltwirtschaftskrise! (vergleiche S. 48) Was heisst Faschismus? Lies im DGZG die Seiten 49 bis 51 und beantworte anschliessend folgende Fragen: a) Wie hiessen die beiden wichtigsten faschistischen Bewegungen in Europa? In welchen Nationen und unter welchem Führer agierten sie? 1. 2. b) Woher kommt die Bezeichnung Faschismus und welche Symbolik steckt dahinter? c) Nenne fünf Merkmale einer faschistischen Organisation! 1. 2. 3. 4. 5. d) Welche Menschen erhofften sich deiner Meinung nach eine Verbesserung der Lebensumstände durch faschistische Organisationen? e) Erkläre das Wort Antisemitismus! Geschichte 3. Sek Grosswangen, 2013 f) Schaut euch in der Gruppe die Seiten 52 und 53 an! Diskutiert die Probleme in Deutschland und was man sich erhoffte von der Nationalsozialistischen Partei! Die Propaganda – Theorie und Praxis (Kurzfilm) Die Bedeutung des politischen Kampfmittels Propaganda wurde von Hitler frühzeitig erkannt. Der Film zeigt, wie jedes Mittel der Massenbeeinflussung zielbewusst in den Dienst der nationalsozialistischen Politik genommen wurde. a) Suche eine Definition des Worts Propaganda und schreibe sie hier auf! b) Welche Versprechungen machte Hitler der Deutschen Bevölkerung? c) Welcher Symbole bediente sich NS-Propaganda? Deutschland – Judentum – d) Welcher Arten von Propaganda (Mittel und Medien) bediente sich Hitler? Deutschland 1933: die Nationalsozialisten ergreifen die Macht Lies im DGZG die Seiten 59 bis 67! Wenn du willst, darfst du die zitierten Passagen auslassen. Repetiert zu zweit den Aufstieg Hitlers und seiner Partei in Deutschland mündlich! Diskutiert: Wäre so etwas in der heutigen Zeit möglich? Wie beeinflussbar sind wir? Für Folie: (nicht im Skript) Europa vor dem 1. Weltkrieg Geschichte Europa nach dem 1. Weltkrieg Lösungen: Die Situation nach dem ersten Weltkrieg Schau die Europakarte im DGZG S. 19 (Situation Beamer) an. Was hat sich in Europa verändert? Notiere wichtige Erkenntnisse! mehr Länder grosse Länder (Verliererländer) aufgespaltet Länder, die nicht in den Krieg involviert waren, haben sich kaum verändert. viele neue Länder in Osteuropa Länder eher nach Völkern und Sprache getrennt als vor dem Krieg. Vom Frieden in die Krise 3. Sek Grosswangen, 2013 Geschichte 3. Sek Grosswangen, 2013 Lies im DGZG die Seiten 16 und 17! d) Was fordern die Siegermächte von den Besiegten? Wiedergutmachung (grosse Geldsummen, um Kriegsauslagen zu begleichen) Land-, Einwohnerverlust stark verkleinerte Armee (keine Panzer, keine Flotte, keine Flugzeuge, nur 100‘000 Soldaten e) Nenne die Ziele der Siegermächte laut den Pariser Friedensverträgen! Zusammenschluss aller Staaten im Völkerbund soll Frieden sichern. Kriegsgeschädigte Siegerstaaten erhalten Geld der besiegten Mächte (vor allem Deutschland) Schwächung des Deutschen Reiches, aber nicht zu harte Bedingungen für das deutsche Volk. Verhinderung der Ausbreitung der kommunistischen Revolution neue osteuropäische Staaten zwischen Russland und dem restlichen Europa. f) Diskutiert kurz zu zweit: Was haltet ihr von den Friedensverträgen? (Fairness, Probleme, Völker, Interessen, ) Die Unzufriedenheit der Deutschen Lies im DGZG S. 21 und 22! Warum war Deutschland mit dem Friedensvertrag unzufrieden? kein „gerechter Frieden, ungerechte Behandlung durch die Siegerstaaten, Sündenbockrolle in der Kriegs-Schuld-Frage massive Zahlungen an die Siegerstaaten Gebietsverluste waren gross (Deutsche unter polnischer Herrschaft) kein Mitspracherecht – Bedingungen sind aufdiktiert (auch kein Mitspracherecht im Völkerbund) lange wurde die Wirtschaftsblockade gegen Deutschland aufrecht erhalten. (schlimme Zustände) Influenz (Geldentwertung): zu viel Geld gedruckt, Deutsche Mark verliert enorm an Wert. Unfähigkeit, etwas zu ändern (militärische Machtlosigkeit und keine Verbündeten) Die Weltwirtschaftskrise 1929 Schau die Bildergeschichte im DGZG S. 46 und 47 an! Erklärt euch in einer Kleingruppe, wie diese Kettenreaktion der Weltwirtschaftskrise zustande kam. Notiere die wesentlichen Merkmale der Weltwirtschaftskrise! (vergleiche S. 48) Sinkende Aktienkurse – Konkurse und zahlungsunfähige Banken – kurzfristige Kreditrückforderungen – Entlassungen – Rückgang der Produktion – Sparmassnahmen überall (wenig Investitionen) – grosse Arbeitslosigkeit – zahlungsunfähige Bevölkerung – Unzufriedenheit und Unruhen Was heisst Faschismus? Lies im DGZG die Seiten 49 bis 51 und beantworte anschliessend folgende Fragen: g) Wie hiessen die beiden wichtigsten faschistischen Bewegungen in Europa? In welchen Nationen und unter welchem Führer agierten sie? Geschichte 3. Sek Grosswangen, 2013 1. Deutschland, Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Adolf Hitler 2. Italien, faschistische Partei, Benito Mussolini h) Woher kommt die Bezeichnung Faschismus und welche Symbolik steckt dahinter? Lateinisch: fasces, italienisch fasci – Rutenbündel, welches die Wächter der altrömischen hohen trugen Symbolik: starker Zusammenhalt, gemeinsames Bekämpfen der Feinde i) Nenne fünf Merkmale einer faschistischen Organisation! 1. allmächtiger Führer (omnipotente Macht, keine Gleichwertigkeit der Menschen) 2. Ein- und Unterordnung (fremde Ansichten und politische Richtungen werden bekämpft) 3. Kampf der Nationen (stetiger Wettbewerb gegen andere Staaten – Ziel: Weltmacht) 4. Krieg als Mittel zum Zweck ist nicht nur erlaubt, sondern unumgänglich. Tod fürs Vaterland ist eine grosse Ehre. 5. Grösse und Macht der eigenen Nation ist unbestritten. Alles, was diese in Frage stellt, wird bekämpft. j) Welche Menschen erhofften sich deiner Meinung nach eine Verbesserung der Lebensumstände durch faschistische Organisationen? Fast alle erhofften eine Verbesserung: Arbeitslose hofften auf Arbeit; ältere Menschen wünschten sich mehr Ordnung und vermehrt alte Normen und Werte; jüngere Menschen wollten mehr Führung und Ziele; Kommunisten-Feinde wollten dessen Bekämpfung; Hilfe für den einfachen Mann und Kleinunternehmen; Patrioten wollten alles undeutsche weg und die eigene Nation wieder etabliert sehen. k) Erkläre das Wort Antisemitismus! Starke Judenfeindlichkeit – Judenhass; Juden stehen in Hitlers Rassenlehre zuunterst, werden als Schmarotzer und unwürdige Menschen betrachtet. l) Schaut euch in der Gruppe die Seiten 52 und 53 an! Diskutiert die Probleme in Deutschland und was man sich erhoffte von der Nationalsozialistischen Partei! Die Propaganda – Theorie und Praxis (Kurzfilm) Die Bedeutung des politischen Kampfmittels Propaganda wurde von Hitler frühzeitig erkannt. Der Film zeigt, wie jedes Mittel der Massenbeeinflussung zielbewusst in den Dienst der nationalsozialistischen Politik genommen wurde. e) Suche eine Definition des Worts Propaganda und schreibe sie hier auf! (Lexikon, Internet, Befragung einer Fachperson, ) f) Welche Versprechungen machte Hitler der Deutschen Bevölkerung? Er versprach allen alles (sogar widersprüchliche Dinge), den Arbeitslosen Arbeit, der Bevölkerung günstige Grundnahrungsmittel, den Unternehmern bessere Preise für ihre Produkte, er versprach Sicherheit, Einheit und versprach das deutsche Volk zurück zur Macht und zu Stärke zu bringen. g) Welcher Symbole bediente sich NS-Propaganda? Deutschland – Reichs-Adler (altes Symbol-Tier des deutschen Reiches) Hakenkreuz Geschichte Judentum – 3. Sek Grosswangen, 2013 David-Stern h) Welcher Arten von Propaganda (Mittel und Medien) bediente sich Hitler? Plakate, Flugblätter, Zeitungen und Zeitschriften, Paraden, Ansprachen und Reden (oft übertragen im Radio), sein Buch „mein Kampf, Deutschland 1933: die Nationalsozialisten ergreifen die Macht Lies im DGZG die Seiten 59 bis 67! Wenn du willst, darfst du die zitierten Passagen auslassen. Repetiert zu zweit den Aufstieg Hitlers und seiner Partei in Deutschland mündlich! Diskutiert: Wäre so etwas in der heutigen Zeit möglich? Wie beeinflussbar sind wir?