Arbeitsblatt: Majorz und Proporz

Material-Details

AB zu Politik Schweiz
Geschichte
Politik
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

124607
716
16
27.11.2013

Autor/in

Angela Gralak


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Majorzwahlsystem contra Proporzwahlsystem Mit welchem Wahlsystem eine gerechte Verteilung der Sitze gewährleistet wird, ist schwierig zu beantworten. Es gibt zwei Wahlsysteme, die beide sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Das Majorzwahlsystem (Das Mehrheitswahlrecht) Das Majorzwahlrecht wird angewendet, wenn nur ein Sitz zu vergeben ist. Beispiele: BundespräsidentIn Präsident der Vereinigten Staaten Beim Majorzwahlverfahren darf ein Kandidat nur einmal auf den Wahlzettel geschrieben werden. Gewählt ist, wenn eine Person mehr als die Hälfte aller Stimmen ( absolutes Mehr) bekommen hat. Erreicht niemand mehr als die Hälfte aller Stimmen, gibt es einen zweiten Wahlgang. Gewählt ist in diesem Wahlgang die Person, die am meisten Stimmen erhält (relatives Mehr). Vorteile: Es ist ein einfaches Wahlverfahren Es haben auch Personen eine Chance, die keiner Partei angehören. Nachteile: Starke Parteien werden bevorzugt, Minderheiten gehen leer aus. Wenig bekannte Leute haben kaum Chancen auf eine Wahl. Das Proporzwahlsystem (Das Verhältniswahlrecht) Das Proporzwahlverfahren kommt dann zur Anwendung, wenn es mehrere Sitze zu vergeben hat. Dies ist in unseren Parlamenten der Fall. Beispiele: Nationalrat Grosser Rat Gemeinderat Damit eine Person gewählt ist, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. 1. Die Partei muss genügend Stimmen erhalten haben, um einen Sitz zu erobern. 2. Innerhalb der Partei erhält die Person den Sitz, mit den meisten Stimmen. Vorteile: Das Volk kann besser mitbestimmen Auch kleine Parteien haben Aussicht auf einen Sitz. Nachteile: Es ist ein kompliziertes Wahlverfahren. Für die Wählenden ist es nicht möglich, alle Kandidaten zu kennen.