Arbeitsblatt: Geschichte des Fernsehens

Material-Details

Geschichte des Fernsehens
Geschichte
Gemischte Themen
8. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

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662
7
23.02.2014

Autor/in

davide (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichte des Fernsehens Das Fernsehen gehört in der heutigen Zeit zu den alltäglichen Dingen, die unter keinen Umständen mehr wegzudenken sind. Die meisten Haushalte besitzen sogar mehrere Fernsehgeräte, damit auch im Schlaf- oder Kinderzimmer nicht auf die Lieblingsserie oder auf einen spannenden Film verzichtet werden muss. Der Ursprung des Fernsehens Schon 1883 erfand Paul Nipkow ein elektrisches Teleskop, das aus einer rotierenden Scheibe mit spiralförmig angeordneten Löchern bestand und somit Bilder zerlegen und wieder zusammensetzen konnte. 1897 wurde schließlich die Braunsche Röhre durch Karl Ferdinand Braun entwickelt, mit der sich aufeinander folgende Bildpunkte auf eine Glasscheibe projizieren, die mit Leuchtstoff beschichtet war. Noch heute wird die Braunsche Röhre als Ursprung und als Grundlage angesehen, um Bilder für das Fernsehen darzustellen. Die Kathodenstrahlröhre auch Braunsche Röhre genannt, ist eine Elektronenröhre, die einen gebündelten Elektronenstrahl erzeugt. Dieser kann (elektro-) magnetisch oder elektrostatisch abgelenkt bzw. moduliert werden, so dass ein sichtbares Bild erzeugt wird, wenn der Elektronenstrahl beim Auftreffen auf eine an der Innenseite der Röhre angebrachte Leuchtstoff-Schicht trifft. Die bekannteste Anwendung ist die Bildröhre in Fernsehgeräten, wo sie inzwischen weitgehend durch Plasma- und LCD-Bildschirme abgelöst worden ist. Das erste Fernsehgerät Das Fernsehen wurde erstmals 1928 auf der Funkausstellung in Berlin vorgestellt. Zu dieser Zeit war das Bild, das noch mit Nipkows Scheibe entstand, vier mal vier cm groß und hatte 30 Zeilen bei 12,5 Bildern pro Sekunde. Erst als die Braunsche Röhre auch für das Fernsehen verwendet werden konnte, stieg auch die Zahl der Bildzeilen deutlich an. Ab 1935 wurde dank des deutschen Fernsehrundfunks regelmäßig ein Programm gesendet. Zu diesem Zeitpunkt waren es schon 180 Zeilen mit 25 Bildwechseln, kurze Zeit später stieg die Zahl der Bildzeilen auf 441 Zeilen. Startschwierigkeiten des Fernsehens Die anfänglichen Probleme des Fernsehens bestanden vor allem darin, dass ganz einfach das Publikum fehlte. Zwar gab es zu dieser Zeit einige sogenannte Fernsehstuben und auch genug interessierte Leute, allerdings konnten sich nur die wenigsten ein eigenes Fernsehgerät leisten. Erst als 1953 die Krönung der englischen Königin übertragen wird und ein Jahr später dann auch die Weltmeisterschaft live verfolgt werden konnte, wurde das Fernsehen immer beliebter und fand schließlich auch in bürgerlichen Haushalten einen Platz. Dadurch veränderten sich auch die Lebensgewohnheiten. Nicht nur, dass es weniger Besucher in Wirtshäusern und Kinos gab, man verbrachte auch viel mehr Zeit zuhause, obwohl es zu dieser Zeit nur ein Programm gab. Weiterentwicklung des Fernsehens Während man bis zu diesem Zeitpunkt alle Programme nur in schwarz-weiß sehen konnte, konnte man ab 1967 schließlich auch Farbfernsehen empfangen, auch wenn diese damals noch wesentlich teurer waren. 1980 kamen die privaten Programmanbieter auf, die eine Vielzahl weiterer Programme zur Verfügung stellten. Das Satellitenfernsehen setzte sich erst in den 90er Jahren durch.