Arbeitsblatt: Völkerbund Hefteintrag

Material-Details

Hefteintrag zu Völkerbund
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

125718
1342
11
24.12.2013

Autor/in

Tobias Blatter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Völkerbund Nach dem ersten Weltkrieg war der Schrecken in der Bevölkerung so tief, dass man den Völkerbund gründete, der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Staaten friedlich lösen sollte. Präsident Wilson war derjenige, der die Idee zum Völkerbund hatte. Seine Idee war, dass jede Nation der Welt Vertreter nach Genf entsendet, um dort Konflikte zu besprechen und sie friedlich zu lösen. Die erste Versammlung fand am 15. November 1920 im Reformationssaal in Genf statt. Insgesamt nahmen an dieser Versammlung Vertreter aus 31 Nationen teil. Wie man den Krieg verhindern wollte, zeigen die Statuten: Alle Mitglieder verpflichten sich, das Staatsgebiet und die Selbständigkeit der anderen Mitglieder zu achten. Entsteht zwischen einzelnen Mitgliedern ein Streit, der zum Krieg führen könnte, wird er einem Schiedsgericht unterbreitet. Die Mitglieder verpflichten sich, das Urteil des Schiedsgerichts nach Treu und Glauben auszuführen. Fängt ein Staat Krieg an, wird er so behandelt, als hätte er Krieg gegen alle anderen Mitglieder des Völkerbundes begonnen. Aber der Völkerbund hatte auch Schwächen: Er konnte wichtige Beschlüsse nur fassen, wenn alle zustimmten. Zwischen kleinen Staaten konnte der Völkerbund Konflikte friedlich lösen. Aber die grossen und mächtigen Staaten hielten sich nicht an die Anweisungen. So kam es, dass der Völkerbund den Ausbruch des zweiten Weltkrieges nicht verhindern konnte. Wichtige Staaten wie die USA, die UdSSR, Deutschland und China traten aus verschiedenen Gründen nicht in den Völkerbund ein.