Arbeitsblatt: Schweizer Flüchtlingspolitik im 2. Weltkrieg

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Kleines Webquest mit einem Text und Info Links zu Filmteilen im Internet
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
1 Seiten

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580
6
05.01.2014

Autor/in

Jos (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Geschichte Flüchtlingspolitik der Schweiz „Das Boot ist voll Die Schweiz hatte schon seit jeher den Ruf einer Friedensinsel. So war es nicht erstaunlich, dass viele Flüchtlinge und politisch verfolgte Personen versuchten, in der Schweiz Schutz zu finden. Auch während des zweiten Weltkrieges handelte die Schweiz ihrer humanitären Tradition gemäss. Rund 300‘000 Kriegsflüchtlinge nahm sie damals auf. Doch wurden auch Tausende an der Grenze wieder abgewiesen. Viele von ihnen waren Juden. Für sie bedeutete dies den Tod in Konzentrationslagern der Nazis. Die Schweiz als volles Rettungsboot, das niemanden mehr aufnehmen kann – dieses Bild war zugleich Symbol und Legitimation einer restriktiven Asylpolitik während des Zweiten Weltkriegs. Über 24‘000 Flüchtlinge – vor allem Juden – wurden in den Kriegsjahren gleich an der Grenze wieder abgeschoben. 10‘000 Menschen erhielten von Schweizer Konsulaten kein Visum. Viele von ihnen starben in deutschen Konzentrationslagern. Aufgaben: 1. Geh auf folgende Internetseite und mach dir ein Bild über die Flüchtlingspolitik im Zeiten Weltkrieg: 2. Schau dir nun eine kurze Filmsequenz von SRF an und schreib dazu 23 Sätze zu deiner Meinung in dein Geschichtsheft und überlege dir wieso so etwas passiert ist. Weitere Filme: 3. Heinrich Rothmund war Chef der Eidgenössischen Fremdenpolizei von 1919 bis 1954. 1938 gab er folgende Erklärung ab: „Wir haben seit Bestehen der Fremdenpolizei eine klare Stellung eingehalten. Die Juden galten im Verein mit anderen Ausländern als Überfremdungsfaktor. Es ist uns bis heute gelungen, durch systematische und vorsichtige Arbeit die Verjudung der Schweiz zu verhindern. Nimm dazu in 34 Sätzen Stellung in deinem Geschichtsheft.