Arbeitsblatt: Glühbirne/Energiesparlampe

Material-Details

Infoblatt
Physik
Elektrizität / Magnetismus
4. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

125926
1911
19
05.01.2014

Autor/in

Corinne Mühlemann
Bündtlistr.1
5707 Seengen
062 777 11 08
079 281 90 65
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Glühbirne 2B Eine grossartige Erfindung Noch vor 150 Jahren konnten die Menschen nur mit Petroleumlampen oder Kerzen die Dunkelheit erhellen. In den Häusern der Wohlhabenden leuchteten Glasflammen. Das offene Feuer der Beleuchtungsquellen war jedoch gefährlich, es konnte leicht zu Bränden kommen. Ausserdem verpesteten Gas und Petroleum die Luft. 1879 erfand Thomas Alva Edison die Glühbirne. Beschrifte die Glühbirne! Damit der Strom durch die Drähte einer Glühlampe fliessen kann, hat sie zwei Kontakte (Berührungspunkte), mit denen sie man sie an die Stromquelle (zum Beispiele eine Flachbatterie) anschliesst. Die Kontakte der Glühlampe sind an ihrem Schraubsockel und an ihrem Kontaktplättchen. Lies den Text und besprich ihn anschliessend mit deinem/deiner BanknachbarIn. Erkläre ihm/ihr: 1. Wieso glüht der Glühdraht? 2. Weshalb darf keine Luft in der Glühlampe sein? Du hast nun eine Glühbirne genau angesehen und sicher auch entdeckt, dass allein der dünne Glühdraht Licht spendet. Aber wieso leuchtet nur er? Der Strom fliesst doch auch durch den Zuleitungsdraht, der jedoch nicht leuchtet. Stelle es dir so vor: Wenn Strom fliesst, wandern Teilchen (Elektronen) durch den Draht. In der Glühbirne bewegen sie sich zuerst durch den Zuleitungsdraht. Dieser ist recht dick und die Elektronen passen bequem hindurch. Schwierig wird es erst, wenn die Elektronen am Glühdraht ankommen. Dieser ist viel dünner, aber auch hier wollen alle Teilchen schnell hindurch. Du kannst es dir so wie nach der Pause in der Schule vorstellen. Alle Kinder können noch recht bequem ins Treppenhaus hineingehen. Wenn aber eine enge Tür kommt, quetschen sich alle Kinder hindurch. So ist es mit den Elektronen auch. Sie quetschen sich durch den Glühdraht und reiben sich aneinander. Durch das Reiben entsteht Hitze, der dünne Faden beginnt zu glühen und spendet Licht. Sind die Teilchen am Ende des Glühfadens angelangt, wandern sie erneut in den dickeren Zuleitungsdraht. Hier haben sie wieder genug Platz. Im Gegensatz zum Bild unten ist in Wirklichkeit der Glühdraht in Glühlampen zu einer Spirale gewickelt. Man sagt, er ist gewendelt. Dadurch kann man einen langen Glühdraht in einer kleinen Glühlmape unterbringen und die Leuchtkraft der Glühlampe wird verstärkt. In der Glühbirne ist keine Luft enthalten. Die Luft wird aus dem Glaskolben herausgesaugt, denn in der Luft ist Sauerstoff enthalten. Der Sauerstoff würde bewirken, dass der dünne Glühfaden schnell durchglüht und verbrennt. Anstelle des Sauerstoffs wird ein Gas in die Glühbirne geleitet. Mit diesem Gas brennt der Glühfaden nun nicht so leicht durch. Die Energiesparlampe Die Energiesparlampe ist eine Leuchtstoffröhre in der Grösse einer Glühlampe. Sie ist zumindest äusserlich ähnlich gebaut wie eine Glühlampe sie wird ebenso mit dem Gewinde in die Lampenfassung geschraubt. Im Sockel hat es ein elektronisches Vorschaltgerät. Auch bei der Energiessparlampe gibt es einen Fusspunkt. Der Lötpunkt fehlt allerdings. Sie haben keinen Glühdraht wie die Glühlampen, sondern beinhalten ein Gas, das durch den angelegten Strom zu leuchten beginnt Was wir allerdings sehen, ist nicht das Licht, das von dem Gas ausgesendet wird. Das Gas selbst leuchtet nämlich in einem Farbbereich, den wir Menschen nicht sehen können und zwar im UVBereich. (Der für uns sichtbare Farbbereich reicht von Rot über Gelb nach Blau und der UV-Bereich liegt jenseits des blauen Lichts.) Zwar können wir Menschen das UV-Licht nicht sehen, aber das UV-Licht kann andere Materialien dazu anregen, selbst wieder Licht auszusenden. Diesen Effekt hast Du vielleicht auch schon gesehen und zwar leuchten alle weissen Gegenstände unter UV-Licht hell auf. Genauso funktioniert nun auch die Energiesparlampe, denn an der Innenseite der Röhre befindet sich eine dünne Schicht eines Materials, das sehr helles Licht aussendet, wenn es mit UV-Licht bestrahlt wird. Dies ist der Leuchtstoff, daher auch der Name Leuchtstoffröhre. Trage die vier fettgedruckten Wörter richtig ein: Vorteile: Sie brauchen weniger Strom als Glühlampen. Sie leben länger als Glühlampen. Eine Energiesparlampe kann bis zu zehn Glühlampen sparen. Wichtig: Energiesparlampen gehören nicht in den Abfall. Wenn Energiesparlampen getrennt gesammelt werden, können fast alle Teile wieder verwendet werden. Diese verschiedenen Stoffe erhält man: Glasscherben, Metall, Plastik, Quecksilber und Leuchtstoff. Einige Stoffe siehst du auf dem Bild. Die Glühbirne 2B Lösung Eine grossartige Erfindung Noch vor 150 Jahren konnten die Menschen nur mit Petroleumlampen oder Kerzen die Dunkelheit erhellen. In den Häusern der reichen Menschen leuchteten Glasflammen. Das offene Feuer der Beleuchtungsquellen war jedoch gefährlich, es konnte leicht zu Bränden kommen. Ausserdem verpesteten Gas und Petroleum die Luft. 1879 erfand Thomas Alva Edison die Glühbirne. Beschrifte die Glühbirne! Glaskolben Glühdraht Zuleitungsdrähte Lötstelle am Schraubsockel Schraubsockel Isolierplättchen Kontaktplättchen Damit der Strom durch die Drähte einer Glühlampe fliessen kann, hat sie zwei Kontakte (Berührungspunkte), mit denen sie man sie an die Stromquelle (zum Beispiele eine Flachbatterie) anschliesst. Die Kontakte der Glühlampe sind an ihrem Schraubsockel und an ihrem Kontaktplättchen. Die Energiesparlampe Lösung Die Energiesparlampe ist eine Leuchtstoffröhre in der Grösse einer Glühlampe. Sie ist zumindest äusserlich ähnlich gebaut wie eine Glühlampe sie wird ebenso mit dem Gewinde in die Lampenfassung geschraubt. Im Sockel hat es ein elektronisches Vorschaltgerät. Auch bei der Energiesparlampe gibt es einen Fusspunkt. Der Lötpunkt fehlt allerdings. Sie haben keinen Glühdraht wie die Glühlampen, sondern beinhalten ein Gas, das durch den angelegten Strom zu leuchten beginnt Was wir allerdings sehen, ist nicht das Licht, das von dem Gas ausgesendet wird. Das Gas selbst leuchtet nämlich in einem Farbbereich, den wir Menschen nicht sehen können und zwar im UVBereich. (Der für uns sichtbare Farbbereich reicht von Rot über Gelb nach Blau und der UV-Bereich liegt jenseits des blauen Lichts.) Zwar können wir Menschen das UV-Licht nicht sehen, aber das UV-Licht kann andere Materialien dazu anregen, selbst wieder Licht auszusenden. Diesen Effekt hast Du vielleicht auch schon gesehen und zwar leuchten alle weissen Gegenstände unter UV-Licht hell auf. Genauso funktioniert nun auch die Energiesparlampe, denn an der Innenseite der Röhre befindet sich eine dünne Schicht eines Materials, das sehr helles Licht aussendet, wenn es mit UV-Licht bestrahlt wird. Dies ist der Leuchtstoff, daher auch der Name Leuchtstoffröhre. Trage die vier fettgedruckten Wörter richtig ein: Leuchtstoff-röhre Sockel Gewinde Fuss-punkt