Arbeitsblatt: Römische Gesellschaft

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Bei diesem Dossier hat es verschiedene Aufgaben zu der römischen Gesellschaft.
Geschichte
Anderes Thema
6. Schuljahr
4 Seiten

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7
05.01.2014

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Römer M&U Das Leben in der römischen Gesellschaft 1. Die römische Gesellschaft Fülle mit Hilfe des Zusatzblatt ‚Buchstabensalat‘ die Lücken Der zentrale Ort des römischen Lebens war das (1). Es diente als politischer, religiöser und sozialer Ort der Zusammenkunft. Auch die (2) waren wichtige Orte der Begegnung für die Römer. Man diskutierte über Politik und man kommentierte die wichtigen Tagesereignisse. An der Spitze der römischen Gesellschaft standen die reichen (3), die Adligen. Sie waren freie Bürger, die das Stimmrecht besassen, in der Armee dienen und die Toga tragen durften. Den Patriziern stand die römische Ämterlaufbahn offen, das heisst sie hatten die Möglichkeit Politiker zu werden (zum Beispiel Senator). Den grössten Teil der Bevölkerung machten aber die einfachen, armen Bürger, die (4) aus, die während der Republik nur teilweise politische Rechte hatten. Während der Kaiserzeit verloren sie dann gar ganz das Mitspracherecht in politischen Angelegenheiten. Zu dieser Gesellschaftsschicht gehörten zum Beispiel Bauern, Handwerker und Kleinhändler. Die (5) hatten keine Rechte, mussten schwere körperliche Arbeiten verrichten und wurden oft schlecht behandelt. Einige bekamen jedoch Lohn und konnten sich irgendeinmal freikaufen. 2. Das Familienleben der Römer Fülle die Lücken Eine Familie bei den alten Römern umfasste den Vater, die Mutter und die Kinder, aber auch , die bei ihnen lebten und, wenn die Familie es sich leisten konnte, Sklaven. Die Familie stand unter dem Befehl des Vaters, der genannt wurde. Der Mann war also Familienoberhaupt und hatte die absolute Macht. Im Jahr 1 v. Chr. schrieb ein römischer Soldat seiner schwangeren Frau, die ein Kind erwartete: „Wenn es ein Junge wird, behalte ihn; wenn es ein Mädchen wird, gib es weg. Der Mann hatte also die zu entscheiden und seine musste sich ihm fügen. Das Beispiel zeigt ausserdem, dass die Römer männliche Nachkommen den weiblichen gegenüber bevorzugten. Denn nur mit einem männlichen Nachkommen konnte sichergestellt werden, dass der weitergegeben wurde. Auch war die Kindersterblichkeit zu jener Zeit sehr hoch: Eines von fünf Kindern starb vor seinem 3. Lebensjahr. Die Frau war zwar Bürgerin, durfte aber nicht am Leben teilhaben; sie war der des Mannes unterstellt, das heisst, sie musste alles tun, was der Mann verlangte. Der Vater suchte den seiner Tochter aus, vor allem in den reicheren Familien. Nach der war sie ihrem Mann unterstellt und musste ihm immer gehorchen. Die Frau sorgte für die Kinder und das Funktionieren des Haushaltes; in reichen Familien organisierte sie auch die Arbeit der Sklaven. 3. Essen wie bei den Römern Höre gut zu und ‚decke‘ dann den Tisch! (aufgeklebte Abbildung von Teller Becher) Was war damals bei den Römern anders als bei uns? Was für Tischmanieren und Bräuche hatten sie? 4. Die römische Kleidung Wähle das richtige Wort aus! Zuhause trugen die römischen Männer eine (ärmellose langarmige) Tunika aus Wolle, Leine oder Seide. Die Tunika war ein Gewand, dass aus zwei (runden geraden) Stoffstücken bestand, die an den Schultern und an den Nähten so zusammengenäht wurden, dass nur für die Arme und für den Kopf Öffnungen blieben. In der Taille raffte man die Tunika mit einem (Stück Schnur Stoffband). Wenn sie ausgingen, warfen sie sich eine (Stola Toga) über. Obwohl diese unbequem war, trugen sie auch die Knaben. Die (Haussandalen Schuhe) wurden für den Ausgang durch stiefelartige (Haussandalen Schuhe) ersetzt. Männer trugen die Haare kurz geschnitten und hatten keinen Bart. Die Frauen kleideten sich ähnlich wie die Männer. Ihre Kleidung war jedoch starken (Wetterbedingungen Modeströmungen) unterworfen. Viel Zeit verbrachten sie mit der Gesichtspflege und dem Aufstecken komplizierter Frisuren. Anstelle der Toga trugen die Frauen beim Ausgehen eine (Tolle Stola), ebenfalls ein langes, um den (Kopf Körper) geschlungenes Tuch. Einheimische in den (Provinzen Strassen Roms) trugen oft ihre normale traditionelle) Kleidung oder Mischformen. Nichtrömische Männer kleideten sich mit den in Rom verpönten langen, bauschigen (Röcken Hosen) (bei den Römern trugen nur Soldaten lange Beinkleider). Anstelle er Toga kleideten sich die Männer in den Provinzen mit dem Cucullus, einem mantelartigen (Umhang Oberteil). Die Frauen trugen die Palla (ein bodenlanges Hemd) und warfen anstelle der Stola ein Tuch über die Schultern. 5. Schule zur Zeit der Römer Die Knaben und Mädchen im Alter zwischen 7 und 15 Jahren machen sich morgens auf den Weg zur Schule. Ein Sklave, der PAEDAGOGE genannt wird, trägt ihnen die Wachstafel und Stifte. In der Schule lernen die Kinder lesen, schreiben und rechnen. Die Bedingungen dafür sind allerdings eher schwierig: Die Kinder sitzen von morgens bis mittags unter dem halboffenen Vordach eines Ladens in einem Mietshaus oder einfach im Freien, ihre Wachstäfelchen und Griffel auf den Knien. Vorne leiert der Lehrer eintönig sein Programm herunter. Lehrer zu sein, das heisst sehr schlecht bezahlt und nicht sonderlich beliebt zu sein. Das führt dazu, dass es ihnen ziemlich egal ist, wie viel die ihnen anvertrauten Schüler und Schülerinnen eigentlich lernen. Bei Störungen des Unterrichtes sind ausgiebige körperliche Bestrafungen, also zum Beispiel Schläge normal. Kein Wunder also, dass man später bei Erwachsenen oft einen erschreckenden Mangel an Grundkenntnissen feststellt. Kinder und Jugendlichen von wohlhabenden Eltern erhalten ihre Ausbildung von hoch gebildeten Sklaven oder Freigelassenen, vor allem von Griechen, zuhause in Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen. Man braucht sich also kaum zu wundern, dass bei dieser Ungleichheit zwischen arm und reich ein späterer gesellschaftlicher Aufstieg höchst selten vorkommt. Vergleiche nun mit der Schule in unserer Zeit! Was? Ort Lehrperson Bestrafung Wissen der Schüler am Ende der Schulzeit Gesellschaftliche Aufstieg Zur Zeit der Römer Heute