Arbeitsblatt: Jahreszeiten

Material-Details

Dieses AB erklärt, weshalb wir Jahreszeiten haben.
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

126258
551
15
11.01.2014

Autor/in

Aaron Bösch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Warum gibt es die Jahreszeiten? Die Erde umkreist die Sonne in einem Jahr einmal. Und die Erde dreht sich auch um sich selbst, dadurch kommen die Tage zu Stande. Die Erde liegt aber im Verhältnis zur Sonne etwas schräg im Weltraum, da sie, wie fast alle anderen Planeten, eine schräge Rotationsachse besitzt. Diese Schrägstellung bleibt das ganze Jahr gleich. Die Erde bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn um die Sonne. Ganz links ist Sommeranfang, unten in der Mitte ist Herbstanfang, rechts ist Winteranfang und oben ist Frühlingsbeginn. Auf ihrer Bahn wir in der Sonnenstrahlen um die Sonne ist im Sommer die Nordhalbkugel, auf der Schweiz liegen, der Sonne zugewandt. Der Weg der durch die Atmosphäre ist relativ kurz, und das Klima ist warm. Im Winter ist die Nordhalbkugel von der Sonne abgewandt. Der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre ist länger als im Sommer und es ist kälter auf der Erde. Und das, obwohl die Erde im Winter über fünf Millionen Kilometer näher an der Sonne ist, als im Sommer! Gäbe es keine Schrägstellung der Erde, gäbe es auch keine Jahreszeiten. Schräge Tage Durch die Schrägstellung verändert sich auch die Tageslänge. Am kürzesten Tag jeden Jahres, dem 21.12., erreicht die Sonne ihren niedrigsten Stand. Weil sie in den folgenden Tagen wieder höher steigt, nennt man den 21.12. auch den Tag der Wintersonnwende. Entsprechend 6 Monate später ist am 21.6. die Sommersonnwende. Weil die Erde eine Kugel ist, wird von den geradlinig verlaufenden Sonnenstrahlen der Nordpol in unserem Winter überhaupt nicht beschienen. Dort herrscht ein halbes Jahr die so genannte Polarnacht. Dafür ist es am Südpol dauernd hell – dort herrscht Polartag. Das wechselt natürlich auch halbjährlich. Im Bild oben kannst du erkennen, dass der Südpol dauerhaft von der Sonne beschienen ist, im Gegensatz zum Nordpol, der im Schatten liegt.