Arbeitsblatt: Hinduismus Zusammenfassung

Material-Details

Allgemeiner Text zum Hinduismus
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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976
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11.01.2014

Autor/in

Martina Gisler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Hinduismus Als die drittgrösste Weltreligion mit ungefähr 850 Millionen Anhängern ist der Hinduismus eine besondere Religion. Denn er bildet ein Dach für verschiedene Glaubensrichtungen innerhalb des Hinduismus. Die meisten Hindus glauben nicht nur an einen einzigen Gott, sondern an verschiedene Götter. In einigen Richtungen des Hinduismus gibt es sogar einen Hauptgott und Nebengötter. Alle Hindus glauben an die göttliche Kraft Brahma, an die Wiedergeburt und an die Erlösung. Sie verehren und schützen die heilige Kuh und pilgern jedes Jahr zu den heiligen Stätten, um ihre Götter zu ehren. Der Hinduismus ist nach dem Christentum und dem Islam die drittgrösste Weltreligion. Eine Weltreligion ist eine Religion, die sich weltweit verbreitet hat. Der Hinduismus hat seinen Ursprung in Indien und gilt als eine der ältesten Religionen überhaupt. Wann genau der Hinduismus entstand, ist noch nicht eindeutig bekannt, weil es keinen Gründer wie zum Beispiel Jesus im Christentum oder Mohammed im Islam gibt. Fest steht, dass es vor ungefähr 4.500 Jahren ein Volk gab, das entlang des Flusses Indus lebte. Der Indus verläuft durch Tibet, das Himalaya-Gebirge und Pakistan und ist der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent. Von den Muslimen, die im 13. Jahrhundert nach Indien einwanderten, wurde das Volk später Hindus genannt, denn Hindu war der iranische Name für den Fluss Indus. Daher stammt auch der Begriff Hinduismus. Um 1750 vor Christus wanderten die Arier aus der Gegend des Urals in das Gebiet des heutigen Indiens ein. Die Arier dürft ihr euch nicht so vorstellen, wie es die Nationalsozialisten taten. Geschichtlich waren sie ein Nomadenvolk aus Zentralasien. Nomaden sind Menschen, die nicht sesshaft sind, sondern stets umherreisen und sich nur gelegentlich niederlassen. Die religiösen Ansichten beider Völker vermischten sich und daraus entstand der hinduistische Glaube. Die Anhänger des Hinduismus werden auch heute noch Hindus genannt. Die meisten Hindus leben in Indien, dort sind es etwa 80 Prozent der gesamten Bevölkerung. Ebenso in einigen Nachbarländern Indiens wie Nepal, Sri Lanka und Bangladesch besteht die Bevölkerung aber zum grössten Teil aus Hindus. Auch in den USA oder England gehören immer mehr Menschen dieser Glaubensrichtung an. Das liegt jedoch nicht daran, dass die Hindus missionieren also dass sie durch die Welt reisen und andere Menschen von ihrem Glauben überzeugen wollen. Durch Einwanderung hat sich die hinduistische Religion in diesen Ländern weiter verbreitet. Allerdings glauben die Hindus, dass man nicht einfach so ein Angehöriger des Hinduismus werden kann ein richtiger Hindu wird man nur durch Geburt.