Arbeitsblatt: Verhütung

Material-Details

10 Dinge, die du über Verhütung wissen musst
Lebenskunde
Sexualerziehung
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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17.01.2014

Autor/in

Markus von Siebenthal
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

10 Gründe warum du viel über Verhütung wissen musst Erstes Mal! 12 Prozent der Mädchen und 15 Prozent der Jungen benutzen beim Ersten Mal keine Verhütungsmittel. Hauptgrund: Weil ihr Erstes Mal für sie völlig überraschend kam und sie nicht drauf vorbereitet waren. Das kann dir nicht passieren, wenn du dich VORHER schlau machst. Aids! Fast 20‘000 Menschen in der Schweiz sind mit HIV (Aids) infiziert (35 Mio. Menschen weltweit!!!). Zurzeit kommen jährlich etwa 750 Neuansteckungen dazu Tendenz steigend! Aids ist immer noch nicht heilbar und führt früher oder später zum Tod. Wer weiss, wie er sich und andere schützen kann und entsprechend verhütet muss keine Angst vor einer Ansteckung haben. Teenagerschwangerschaften! Jedes Jahr bekommen über 700 Mädchen unter 19 Jahren ein Kind. Die meisten wurden ungewollt schwanger, weil sie nicht oder falsch verhütet haben. Trotzdem haben sie sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden oder konnten keinen mehr vornehmen lassen, weil die gesetzliche Frist von 12 Wochen bereits überschritten war. Der überwiegende Teil der Teenagermütter und väter ist mit dem Eltern sein vollkommen überfordert. Wer achtsam ist und sicher verhütet, bleibt das erspart. Schwangerschaftsabbruch! Jedes Jahr lassen etwa 1030 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, weil sie ungewollt schwanger wurden. Für viele ein schwerer Schritt, der Spuren in der Seele hinterlässt. Wer nicht dazu gehören will, macht sich schlau, wie man eine ungewollte Schwangerschaft sicher vermeidet. Die richtige Wahl! Es gibt viele verschiedene Verhütungsmittel und methoden. Doch längst nicht alle sind für jedes Paar und jede Situation geeignet. Nur wer die Unterschiede kennt und weiss, wie man ein Mittel richtig anwendet, kann die richtige Wahl treffen. Gewusst wie! Genauso wichtig wie Sicherheit eines Verhütungsmittels ist seine korrekte Anwendung. Denn was nützt dir die Sicherheit der Pille, wenn du keinen Plan hast, wie du sie richtig einnehmen musst! Und was nützt dir die Zuverlässigkeit von Kondomen, wenn sie dir häufig reissen, weil du beim Überrollen Fehler machst! Aber wer sich gut informiert, ist bei der Verhütung immer auf der sicheren Seite. Verhütung geht auch Jungs an! Jungs, die sich bei der Verhütung komplett auf ihre Partnerin verlassen, machen sich total abhängig. Denn wer nicht weiss, was man bei der Verhütung mit der Pille, dem Hormonring oder dem Verhütungspflaster beachten muss, checkt nicht, wenn sein Schatz dabei mal Fehler macht. Wird sie schwanger, ist der Junge immer mitverantwortlich. Kriegt sie das Kind, muss er Unterhalt zahlen. Selbst dann, wenn sie sagt Ich nehm die Pille! und es gar nicht stimmt. Wer schlau ist, informiert sich vorher selbst wie geht und erspart sich unnötigen Stress. Verhütung geht auch Mädchen an! Mädchen, die sich bei der Verhütung nur auf ihren Partner verlassen, gehen das Risiko ein, ungewollt schwanger zu werden. Sagt er zum Beispiel Keine Angst, ich pass schon auf!, zeigt er damit ganz eindeutig, dass er von Verhütung keine Ahnung hat. Und wer ein Kondom erst abrollt, um es dann über den steifen Penis zu ziehen, macht klar: Ich hab keinen Plan, wie das richtig funktioniert. Da hilft nur eins: Informier dich selbst, was richtig und was falsch ist! Dann hast du immer die Kontrolle, ob er wirklich beherrscht. Erst Theorie, dann Praxis! Bei der Verhütung ist es wie beim Autofahren: Bevor es losgeht musst du erstmal checken, wie die Kiste funktioniert und an welche Verkehrsregeln du dich halten musst, um Unfälle zu vermeiden. Wer andersrum macht und gleich losfährt so nach dem Motto wird schon schiefgehen!, gefährdet sich und andere. Bezogen auf die Verhütung, sind Unfälle so schon vorprogrammiert. Weisst du aber vorher, wie Verhütung richtig funktioniert, kannst du sie beim Sex auch sicher anwenden. Sexuell übertragbare Krankheiten! Experten und Gesundheitsbehörden in ganz Europa stellen eine drastische Zunahme der klassischen Geschlechtskrankheiten wie zum Beispiel Syphilis, Tripper oder ChlamydienInfektionen fest. Der Grund: Viele glauben, dass diese Krankheiten praktisch verschwunden sind und schützen sich deshalb nicht mehr davor. Doch das ist falsch! Solche Krankheiten können jeden treffen nur diejenigen nicht, die sich beim Sex gut davor schützen.