Arbeitsblatt: Spiel- & Pausenideen

Material-Details

Eine Kartensammlung mit mehr als 80 Spielen für bewegte Pausen, Einstiege oder Ausklänge.
Diverses / Fächerübergreifend
Spiele
klassenübergreifend
44 Seiten

Statistik

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982
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18.01.2014

Autor/in

Antonia Stoffel
Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Gordischer Knoten Material: Keines Erklärung: Zwei Kinder gehen nach draussen. Der Rest der Kinder fasst sich an den Händen und verknotet sich. Dieser Knoten muss von den hereingeholten Kindern gelöst werden. Achtung, die Hände nie loslassen! Farben- und Fruchtsalat Material: Farbenkärtchen Stuhlkreis Erklärung: Jedes Kind bekommt eine Farbe zugeteilt. Ein Kind steht in der Mitte und hat keinen Stuhl. Die einzelnen Farben wechseln den Platz, wenn diese aufgerufen werden und das Kind in der Mitte versucht, einen leeren Stuhl zu ergattern. Bei Farbensalat wechseln alle die Plätze. Dasselbe Spiel kann mit Früchten gespielt werden. Hesch dini Nochbere gärn? Material: Stuhlkreis Erklärung: Ein Kind in der Mitte geht auf ein Kind zu und fragt: Hesch du dini Nochbere gärn?. Antwortet es Ja, so wechseln der linke und rechte Sitznachbar die Plätze und das Kind in der Mitte versucht, einen leeren Stuhl zu ergattern. Antwortet es Nein, so fragt das Kind in der Mitte: Welli denn?. Das Kind kann dann z.B. antworten mit: Alle mit braunen Haaren. Alle mit braunen Haaren müssen dann den Platz wechseln. Klopfen im Kreis Material: Keines Erklärung: Die Kinder knien im Kreis. Die rechte Hand wird vor sich auf den Boden gelegt, die linke Hand über der rechten des Nachbarkindes. Jetzt wird ein Klopfen im Kreis herumgegeben. Bei zweifachem Klopfen wechselt die Richtung. Wer einen Fehler macht, muss eine Hand aus dem Spiel nehmen. Hugo Material: Keines Erklärung: Die Kinder stehen im Kreis. Zuerst wird eine Reihe des Einmaleins bestimmt. Dann zählt man der Reihe nach immer weiter. Bei den Reihenzahlen muss man Hugo anstelle der Zahl sagen, die an der Reihe wäre. Wörterraten Material: Stuhlkreis Erklärung: Ein Schüler geht vor die Türe. Die restlichen Schüler müssen sich zu zweit ein zusammengesetztes Nomen ausdenken: Sonnenstrahl, TürfalleSie besprechen, wer immer das erste und wer immer das zweite Worte sagt. Der Schüler vor der Tür wird hereingeholt und muss nun herausfinden, welche Wörter zusammengehören. Menschenmemory Material: Keines Erklärung: Ein Kind geht nach draussen. Die anderen Kinder machen zu zweit ein gemeinsames Zeichen oder Bewegung ab. Das Kind wird hereingeholt und muss herausfinden, welche Kinder zusammengehören. Dasselbe Spiel kann auch mit Rhythmen gespielt werden. Blinder Wächter Material: Keines Erklärung: Die Kinder stehen im Kreis. Ein Kind steht in der Mitte und hat die Augen verbunden. Nun zeigt die Lehrperson zwei Kinder, die die Plätze tauschen müssen. Findet der Schüler in der Kreismitte heraus, welche Kinder die Plätze getauscht haben? Energiekugel Material: Keines Erklärung: Aus der Luft wird eine Kugel geformt, die sich bewegt. Dann verschluckt man die Kugel. Sie wandert durch alle Körperteile und schüttelt diese durch. Am Schluss wird die Kugel wieder ausgespuckt. Watem Tschu Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson spricht vor und macht Bewegungen dazu. Die Kinder machen es nach: Watem Tschu Paras Geritem Watem Tschu Istem Pirotem Potem Paras Geritem Watem Tschu Ougen Dougen Dougen Ougen Istem Pirotem Potem Paras Geritem Watem Tschu Igen Digen Digen Igen Ougen Dougen Dougen Ougen. Istem Pirotem Potem Paras Ech be de Jim Material: Keines Erklärung: Ech be de Jim ond schaffe de Chnöpflifabrek. Ech han en Hond, en Frau ond zwöi Chend. Eines Tages chond de Chef ond seid Hey Jim, hesch öpis ztue?. Ech säge Nei. Denn dröck das Chnöpfli met de rächte Hand. de lenge Hand. em rächte Bei. em lenge Bei. em Chopf. Geheimer Dirigent Material: Keines Erklärung: Zwei Kinder gehen vor die Türe. Die anderen verabreden ein Instrument, das sie alle zuerst spielen wollen und bestimmen einen Dirigenten. Die Kinder werden hereingeholt. Nun spielen alle das verabredete Instrument und der Dirigent wechselt von Zeit zu Zeit unauffällig das Instrument. Finden die herausgeschickten Kinder heraus, wer der Dirigent ist. Das Spiel kann auch mit normalen Bewegungen gespielt werden. Die rote Zora wird dabei gesucht. Hau den Lukas Material: Zeitungsrolle Erklärung: Jedes Kind bestimmt ein Tier. In der Mitte ist der Fänger mit der Zeitungsrolle. Ein Kind aus dem Kreis ruft nun ein Tier. Der Fänger in der Mitte muss das aufgerufene Kind nun mit der Zeitungsrolle auf der Schulter treffen, bevor es ein anderes Tier nennen kann. Ohne Hände Material: Gegenstand Erklärung: Ein Gegenstand wird an den Boden gelegt und muss dann ohne Hände wieder auf den Tisch gebracht werden. Bleistifttanz Material: Bleistifte Erklärung: Zwei Kinder stehen sich gegenüber und halten mit dem Zeigefinger einen Bleistift. Ein Kind führt das andere. Ziel ist es, den Bleistift nicht zu verlieren. Movebrain Material: Keines Erklärung: Jedes Kind denkt sich eine kleine Bewegung aus. Der Reihe nach zeigt jedes Kind seine Bewegung vor und die anderen Kinder machen die Übung nach. Am Ende werden alle Bewegungen noch einmal aneinandergereiht. Radiergummitrans port Material: Radiergummi Erklärung: Ein Radiergummi soll auf möglichst vielen verschiedenen Körperteilen transportiert werden: Bauch, Hände, Fusssohle Bildhauer Material: Keines Erklärung: Die Kinder gehen zu zweit zusammen. Ein Kind stellt eine Statue dar. Das andere Kind ertastet die Statue blind und versucht dann, genauso hinzustehen. Brr-Täk! Material: Keines Erklärung: Die Klasse steht im Kreis. Ein Kind wird bestimmt. Es wackelt mit den Händen links und rechts vom Kopf und macht Brr. Mit dem Täk zeigt es auf ein anderes Kind, das dann weiter machen muss. Erschwerung: Die Nachbarkinder müssen jeweils die Hand, die näher bei jenem Kind ist, das Brr macht, wackeln. Rückentelefon Material: Keines Erklärung: Die Kinder schreiben sich gegenseitig Wörter auf den Rücken und müssen erraten, was geschrieben wurde. Lift fahren Material: Keines Erklärung: Rücken an Rücken an den Boden sitzen. Auf ein Kommando müssen die Paare so schnell wie möglich aufstehen. Füsse treten Material: Keines Erklärung: Die Kinder fassen sich an den Händen. Ein Kind bekommt den Auftrag, den Fuss eines anderen zu treten. Das getretene Kind wird neuer Fänger. Balance halten Material: Keines Erklärung: Die Kinder stehen hinter dem Stuhl und machen verschiedene Übungen: Auf Zehenspitzen stehen und sich möglichst nicht bewegen. Auf und ab wippen. Auf einem Bein stehen und sich möglichst nicht bewegen. Seite wechseln. Gleiche Übung wiederholen, diesmal auf Zehenspitzen. Auf und ab wippen. Auf einem Bein stehen und mit der Hand den abgehobenen Fuss berühren. Den Oberkörper nach vorne beugen und die Hände abwechselnd hinter dem Rücken, unter dem abgehobenen Bein und hinter dem Oberschenkel des Standbeines zusammenführen. Alle Übungen wiederholen mit geschlossenen Augen. Blinde Schatzsuche Material: Augenbinden Schlüsselbund Stuhlkreis Erklärung: Dem Wächter und dem Räuber werden die Augen verbunden. In der Mitte des Kreises liegt ein Schatz. Der Räuber muss nun den Schlüssel finden und den leeren Platz suchen, um den Schatz in Sicherheit zu bringen. Der Wächter muss entweder den Schatz vor dem Räuber finden oder er muss den Räuber fangen, bevor er den eroberten Schatz in Sicherheit gebracht hat. Beide Kinder bewegen sich auf allen Vieren. Münzenspiel Material: Verschiedene Münzen Schreibzeug Erklärung: Die Lehrperson lässt die einzelnen Münzen fallen. Die Kinder prägen sich den Klang ein. Sie nummerieren von eins bis zehn. Die Lehrperson lässt insgesamt zehnmal eine Münze fallen. Die Kinder notieren sich den Wert der gefallenen Münzen. Zum Schluss zählen sie die Werte zusammen. Ballzirkulation Material: Ball Erklärung: Im Kreis zirkuliert ein Ball. Die Kinder bewegen sich in die entgegengesetzte Richtung. Ein Spielleiter gibt Kommandos. Einmal klatschen bedeutet, die Richtung des Balles wechselt. Zweimal klatschen bedeutet, dass die Richtung des Laufens ändert. Hallo wach! Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson gibt Anweisungen. Die einzelnen Körperteile werden nacheinander abgeklopft. Zum Schluss treffen sich die Kinder im Kreis und klopfen dem Vordermann den Rücken ab. Als Abschluss ein Wort auf den Rücken schreiben und im Kreis umhergeben. Luftballonspiel Material: aufgeblasene und verknotete Luftballons Erklärung: Mit dem Luftballon bekommen die Kinder verschiedene Aufträge: Der Luftballon darf den Boden nicht berühren. Die Kinder helfen sich gegenseitig. Zu zweit einen Ballon hin und her stossen. Zu zweit zwei Ballone hin und her stossen. Den Luftballon mit verschiedenen Körperteilen bewegen. Zahlenreihen Material: Keines Erklärung: Die Kinder verteilen sich im Raum oder im Kreis. Ein Kind beginnt zu zählen. Ein anders Kind fährt fort. Es darf vorher keine Reihenfolge bestimmt werden. Wenn zwei Kinder gleichzeitig sprechen, hat die Klasse einen Punkt weniger. Das Spiel kann auch mit einer Reihe aus dem Einmaleins durchgeführt werden. Roboter Material: Keines Erklärung: Die Kinder bilden Zweiergruppen. Ein Kind wird zum Roboter, ein Kind zum Programmierer. Der Programmierer führt den Roboter durch den Raum: Vorwärts gehen: zwischen den Schulterblätter tippen Rechts herum: auf rechte Schulter tippen Links herum: auf linke Schulter tippen Stehen bleiben: Hand auf Kopf legen Lineal deponieren Material: Wandtafellineal Erklärung: Die Kinder stellen sich in zwei Reihen gegenüber auf. Sie halten einen Finger waagerecht nach vorne. Auf diese Einzelfinger legt die Lehrperson nun sorgfältig den Wandtafellineal. Die Kinder müssen nun das Lineal gemeinsam auf dem Boden deponieren. Alle Finger bleiben am Lineal! Chinesischer Fussball Material: Weiche Bälle Erklärung: Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Die Beine sind gespreizt und berühren jeweils die benachbarten Füsse. Nun muss mit den Händen der Ball durch die Füsse eines anderen Kindes hindurchgerollt werden. Der Ball darf nur mit den Händen abgewehrt werden, die Füsse dürfen nicht bewegt werden. Schlüpft trotzdem ein Ball durch die Füsse, muss sich das getroffene Kind umdrehen und so weiterspielen. Farbenstafette Material: farbige Kärtchen Erklärung: In Dreiergruppen bestimmen die Kinder für jede Farbe eine bestimmte Bewegung, z.B. zweimal klatschen. Die Gruppen stellen sich in Reihen auf, wobei das vorderste Kind die Lehrperson anschaut und die anderen Kinder nach hinten schauen. Die Lehrperson zeigt jeweils den Vordersten eine Farbe. Mit Hilfe des Farbcodes muss die Information möglichst schnell weitergeleitet werden. Das letzte Kind muss den Impuls richtig deuten und das entsprechende Farbenkärtchen in die Luft halten. Je mehr Farben es gibt, desto schwieriger wird das Spiel. Hände suchen Material: Keines Erklärung: 1. 2. 3. 4. Die Klasse bildet einen stehenden Kreis. Die Kinder legen ihre Handflächen auf diejenigen der beiden benachbarten Kinder und schliessen die Augen. Gemeinsam wird nun auf vier gezählt und die jeweiligen Bewegungen werden wiederholt: Hände herunternehmen und Drehung um sich selbst Mit beiden Händen auf den Boden klatschen Hände über dem Kopf zusammenschlagen Zu den Handflächen der benachbarten Kinder zurückfinden Schmugglerspiel Material: Glücksstein Erklärung: Die Kinder bewegen sich frei im Raum. Sobald die Schmugglerware im Umlauf ist, können die Detektive das Schulzimmer wieder betreten. Die Schmuggelgegenstände werden von Hand zu Hand weitergegeben. Man darf den Gegenstand höchstens fünf Sekunden in der Hand halten, dann muss man ihn weitergeben. Ziel der Detektive ist es, die Schmuggelware zu finden. Verdächtige werden aufgerufen. Das Spiel wird kurz unterbrochen, während diese ihre Hände zeigen müssen. Die Übergabe darf auch simuliert werden! Plätze tauschen Material: Zettel mit Zahlen von 1 bis (Anzahl Kinder) Erklärung: Die Kinder bilden einen Kreis. Ein Kind steht in der Mitte. Die Kinder im Kreis erhalten eine Zahl und merken sich diese. Das Kind im Kreis nennt zwei beliebige Zahlen. Die angesprochenen Kinder suchen Blickkontakt und wechseln dann so schnell wie möglich die Plätze. Das Kind im Kreis muss versuchen, einen der frei gewordenen Plätze zu ergattern. An Stelle der Zahlen können auch Kopfrechnungen oder Begriffe verwendet werden! Pferderennen Material: Keines Erklärung: Die Kinder bilden einen Kreis, die Lehrperson kommentiert das Pferderennen. An den Start gehen: langsam mit Händen auf Oberschenkel schlagen Hürde Doppelhürde: einmal bzw. zweimal hochspringen Wassergraben: mit den Lippen sch-Geräusch machen Holzbrücke: mit Fäusten auf die Brust schlagen Links- und Rechtskurve: nach links oder rechts neigen Zuschauertribüne: aufstehen, jubeln Schlussspurt: sehr schnell auf Beine schlagen Ziel: jubeln Grimmasse schneiden fürs Zielfoto Gipfeli backen Material: Keines Erklärung: Die Kinder stehen hintereinander im Kreis und backen auf dem Tisch (Rücken) des vorderen Kindes ein Gipfeli: Zuerst muss der Tisch geputzt werden. Dann mit einem feuchten Lappen nochmals kräftig drüber wischen. Mit einem Tuch muss man nun den Tisch trockenreiben. Frisches Mehl grosszügig über den Tisch schütten. An der Tischkante ein Ei aufschlagen und in die Mitte legen. Butter, Salz, Milch und Hefe dazugeben. Zu einem Teig verarbeiten und kneten. Den Teig dann vierteln und auswallen. Dann jeder Teil vom einen Ecken des Tisches zum anderen aufrollen. Die Gipfeli aufs Blech legen und mit Sesamsamen bestreuen. Dasselbe kann auch mit Pizza gemacht werden: Teig kneten, Teig auswallen Reaktionsspiel Material: Softball Erklärung: Die Kinder bilden stehend einen möglichst grossen Kreis. Ein Kind steht in der Mitte des Kreises. Das Kind in der Mitte wirft einem beliebigen Kind unverhofft den Ball zu. Bevor der Ball gefangen werden darf, muss der Fänger zweimal in die Hände klatschen. Gelingt es dem angespielten Kind nicht, vor dem Fangen zweimal zu klatschen, so muss es die Position in der Mitte einnehmen. Das gilt auch für Kinder, die unnötigerweise klatschen. Fünfliber klopfen Material: Fünfliber Erklärung: Die SCH halten die Hände unter den Pulten und geben den Fünfliber versteckt von Hand zu Hand. Die beobachtende Person versucht, den Standort des Fünflibers herauszufinden. Wenn sie Stopp ruft, bleiben die Hände ruhig. Auf Kommando Eins halten alle ihre Fäuste auf den Tischrand. Auf Kommando Zwei werden die Ellbogen auf den Tisch gestellt. Auf Kommando Drei legen alle gleichzeitig die Hände flach auf den Tisch, Handflächen nach unten. Es soll nicht sichtbar und hörbar sein, wo der Fünfliber steckt. Pro falsch geratene Hand gibt es einen Strafpunkt. Strohhalmstaffel Material: Strohhalme Seidenpapier Erklärung: Die Kinder stellen sich in zwei Gruppen reihenweise auf. Das erste Kind der Reihe saugt mit seinem Strohhalm das Seidenpapier an und reicht es ohne Hände dem benachbarten Kind weiter. Dieses muss es annehmen und auf die gleiche Weise weitergeben. Fällt das Papier runter, muss die Mannschaft von vorne beginnen. Kärtchen lesen Material: Auftragskärtchen Erklärung: Jedes Kind erhält mindestens ein Auftragskärtchen und liest es durch. Auf dem ersten Kärtchen steht: Du beginnst. Schreib an die Wandtafel: Das Spiel beginnt! Der weitere Verlauf des Spiels ist durch die Anweisungen auf den Kärtchen gegeben. Riese, Mensch und Zwerg Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson erzählt eine Geschichte. Bei bestimmten Wörtern führen Kinder einen Auftrag aus. Riese auf Stuhl stehen Zwerg neben Stuhl kauern Mensch normal stehen Der Riese und der Zwerg Es waren einmal ein Riese und ein Zwerg. Sie waren dicke Freunde und lebten zu einer Zeit, als es noch nicht viele Menschen auf der Erde gab. Da sie sich so gut verstanden, unternahmen der Riese und der Zwerg oft Ausflüge. Eines Tages hatte der Zwerg einen riesigen Einfall: Mensch, Riese, heute machen wir eine riesige Bergtour ins Riesengebirge. Der Zwerg packte sogleich eine riesige Tasche, seine Zwergen Mütze und Zwergen Stiefel, und dann zogen der Riese und der Zwerg los. Bald trafen sie auf ein paar Menschen, die einen Zwergpudel dabei hatten. Die Menschen grüssten den Riesen und den Zwerg: Hallo Riese, Hallo Zwerg! Und der Riese und der Zwerg grüssten die Menschen und den Zwergpudel. Der Riese und der Zwerg hatten grosse Mühe, auf den unmenschlich riesigen Berg zu gelangen, den aber schon viele Zwerge, Riesen und Menschen bestiegen hatten und der Riese jammerte: Mensch, Zwerg, ist das ein riesiger Berg! Gegen den bin sogar ich Riese ein Zwerg! Schliesslich waren sie aber auf dem Gipfel des riesigen Berges angelangt, wo sie nach einer kleinen Pause ein paar Furchtzwerge assen. Da hatte der Riese eine Idee: Mensch, Zwerg, lass uns einfach unsere Riesen- und Zwergen Kleider tauschen! Das taten sie dann auch. Der Riese zwängte sich in die Zwergen Sachen und der Zwerg zog die Riesenkleider an. Da plötzlich erblickten sie etwas: sie wagten ihren Zwergenaugen und Riesenaugen kaum zu trauen, denn da stand, nein, kein Mensch, kein Riese und auch kein Zwerg, sondern ein Riesenzwerg. Fingerkunst Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson zeigt ein paar Fingerübungen vor: Die Hände falten, dass einmal der linke, dann der rechte Daumen oben liegt. Die Position wechseln, ohne dass die Finger aneinander stossen. Mit dem Daumen alle Finger der anderen Hand berühren. Mit dem Zeigfinger Vor- und Nachname in die Luft schreiben. Dasselbe spiegelbildlich schreiben. Hände kneten. Buchstabenkünstle Material: Keines Erklärung: Mit verschiedenen Körperteilen sollen die Kinder den Namen oder andere Begriffe auf den Tisch oder in die Luft schreiben. Mit der Nasenspitze Mit dem linken und rechtem Arm Mit linkem und rechtem Fuss Mit dem linken und rechtem Knie Mit dem Po Etwas dem Pultnachbarn auf den Rücken schreiben Puppenkiste Material: Stuhl Erklärung: Ein Kind sitzt auf dem Stuhl und ist die Marionetten-Puppe. Der Partner steht hinter dem Kind und bewegt es, indem er an den Fäden zieht. Das sitzende Kind muss genau beobachten und die Bewegungen mitmachen. Die Lehrperson kann Anweisungen geben: Die Marionette wacht auf Überkreuzen Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson gibt Anweisungen für verschiedene Übungen. Mit der rechten Hand das linke Ohr und mit der linken Hand die Nase berühren. Die Hände immer schneller tauschen. Mit der linken Hand die rechte Pobacke berühren und umgekehrt. Dann zusätzlich das Knie anheben, das zur berührten Pobacke gehört. Das linke Knie mit dem rechten Ellbogen berühren und umgekehrt. Mit beiden Händen gleichzeitig zwei Sonnen in die Luft zeichnen. Mit einer Hand auf dem Bauch kreisen, mit der anderen Hand den Kopf streicheln. Mit einer Hand einen Kreis und mit der anderen Hand ein Kreuz in die Luft malen. Kissentransport Material: Kissen Musik Erklärung: Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind muss mit dem Kissen auf dem Bauch zu einem anderen Kind gehen. Dort wechseln sie die Rollen. Schafft es die Klasse, bevor die Musik fertig ist, dass alle einmal das Kissen transportiert haben und an einem neuen Platz sitzen? Rutschpartie Material: Reifen Erklärung: Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind dreht den Reifen in der Kreismitte und läuft zum freien Platz zurück. Sobald es dort sitzt, rutschen die Kinder immer eines nach rechts. Wie viele Plätze können getauscht werden, bis der Reifen flach am Boden liegt? Laurenzia Material: Keines Erklärung: Immer bei Laurenzia und den Wochentagen gehen die Kinder in die Knie: Laurenzia, liebe Laurenzia mein. Wann wollen wir wieder beisammen sein? Am Montag. Ach wenn es doch schon wieder Montag wär. Und ich bei meiner Laurenzia wär. Laurenzia. am Dienstag. Ach wenn es doch schon wieder Montag, Dienstag wär Sitzfussball Material: Ball Erklärung: Alle Kinder sitzen im Kreis. Die Lehrperson wirft einen Ball in die Mitte. Nun müssen die Kinder den Ball kicken, den Stuhl eines anderen Kindes treffen und das eigene Tor hüten. Wer ein Tor bekommt, der verliert ein Leben. Klänge horchen Material: verschieden Instrumente Erklärung: Die Lehrperson spielt den Kindern fünf verschiedene Instrumente vor. Danach setzen sich die Hälfte der Kinder im Kreis gegen aussen auf den Stuhl. Die andere Hälfte verteilt sich hinter den Kindern und verschränkt die Arme. Nun müssen alle gut zuhören, die Lehrperson spielt die einzelnen Instrumente. Sobald das abgemachte Instrument, z.B. ein Triangel, ertönt, muss das sitzende Kind so schnell wie möglich aufstehen. Das stehende Kind muss es daran hindern, indem es das Kind an den Schultern zurück stösst. Stuhl finden Material: Keines Erklärung: Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind steht in der Mitte und erhält die Augen verbunden. Es wird ein paar Mal um die eigene Achse gedreht und muss dann blind den eigenen Stuhl wieder finden. Verbindungsnetz Material: Wollknäuel Erklärung: Ein Kind erhält den Wollknäuel und sagt z.B.: Ich kann besser Skifahren als Snowboarden. Alle, die besser snowboarden können, strecken die Hand in die Höhe. Einem dieser Kinder wirft es nun den Wollknäuel zu, behält aber das Ende in der Hand. Dieses Kind fährt nun weiter: Ich kann besser snowboarden als Pantomime Material: Keines Erklärung: Jedes Kind überlegt sich etwas, dass es darstellen könnte ohne Geräusche. Finden die Klassenkameraden heraus, was die einzelnen Kinder darstellen? Trommeln Material: Stühle Erklärung: Die Kinder gehen im Schulzimmer umher zum Takt, den die Lehrperson auf den Stuhl klopft. Während sie klopft, nennt sie die Silben von einem Kind. Das genannte Kind setzt sich an seinen Stuhl, klopft ebenfalls mit und sagt den Namen eines anderen Kindes. Stille Post Material: Keines Erklärung: Die Kinder stehen im Kreis und flüstern dem Nachbar ein Wort ins Ohr. Kommt das richtige Wort am Ende beim letzten Kind an? Man kann z.B. Unsinnwörter wie Wackelbabbelente weitergeben. Grimassen schneiden Material: Keines Erklärung: Die Kinder sitzen im Kreis. Drei Kinder bewegen sich in der Kreismitte zur Musik. Hört die Musik auf zu spielen, bewegen sie sich zu einem anderen Kind und schneiden die wildesten Grimassen. Fängt das Kind gegenüber an zu lachen, bevor die Musik wieder spielt, müssen sie die Plätze tauschen. Lustige Gesichter Material: Schreibzeug Erklärung: Jedes Kind zeichnet auf sein Blatt einen grossen Kreis. Das Blatt wird weitergegeben. Das nächste Kind zeichnet weiter: Augen Nase Mund Haare Ferkelgesang Material: Keines Erklärung: In Gruppen üben die Kinder ein Lied, das alle kennen. Sie quieken dabei aber wie ein Ferkel oder quaken wie eine Ente. Wer findet heraus, was die Gruppe singt? Singen ohne Ende Material: Keines Erklärung: Die Lehrperson startet mit einem Lied. Der Reihe nach muss jedes Kind ein Lied singen, immer nur solange, bis man das Lied erkennt. Wer keines mehr weiss oder eines wiederholt, das schon gesungen wurde, scheidet aus. Wie ist was? Material: Zettel Erklärung: Auf kleinen Zettel wird je ein Eigenschaftswort geschrieben, z.B. warm, klebrig, gefährlich Die Zettel werden eingesammelt. Nun darf ein Spieler einen Zettel ziehen, das Wort vorlesen und sofort so viele Dinge wie möglich nennen, auf die der Begriff passt; bei klebrig passt z.B. Harz, Honig Die Zuhörer zählen die Begriffe mit, die der Spieler innerhalb von zwei Minuten nennt. Geheimwort Material: Keines Erklärung: Ein Kind verlässt den Raum. Die anderen überlegen sich einen Gegenstand, den jeder von ihnen besitzt, z.B. eine Zahnbürste. Das Kind wird zurückgerufen und fragt nun jeden Mitspieler: Wie sieht dein aus? Die Gefragten antworten: Mein ist aus buntem, festen Stoff Der Spieler nennt nach jeder Angabe einen möglichen Gegenstand. Wer findet das Geheimwort am schnellsten? Ringkampf Material: Handtuch Bälle Erklärung: Zwei Kinder treten gegeneinander an. Beide stellen sich auf ein Handtuch, von dem sie ihren Gegner vertreiben sollen. Aber so einfach ist das nicht, denn die Sportler haben unter ihren Achseln und zwischen ihre Knie Bälle geklemmt. Verloren hat, wer einen Ball verliert oder neben das Handtuch tritt. Tischtennisalphabe Material: Tischtennisschläger oder Küchenbrettchen Pinp Pong Ball Erklärung: Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Der Tischtennisball wird hin und her gespielt. Bei jedem Schlag wird ein Buchstabe in der Reihenfolge des Alphabets genannt. Das Ziel besteht darin, das Alphabet möglichst weit aufzusagen, bevor der Ball zu Boden fällt. Geräuschquiz Material: Verschiedene Gegenstände Erklärung: Die Kinder stehen mit dem Rücken zur Lehrperson. Die Lehrperson macht verschiedene Geräusche. Sie schlägt z.B. mit dem Lineal aufs Pult oder zerknüllt eine Zeitung. Die Kinder raten, wie das Geräusch entstanden ist. 11 1 Material: Würfeln Erklärung: Reihum wird gewürfelt. Es zählen aber nur die Einsen. Wer die elfte Eins würfelt, ist Sieger. Treppauf und treppab Material: Farbwürfel Erklärung: Blau eine Stufe runter Grün eine Stufe hinauf Rot Stopp Alle Spieler stehen auf der untersten Stufe einer Treppe und es wird abwechselnd gewürfelt, bis der erste Spieler die oberste Stufe erreicht. Luftballonrennen Material: Luftballone Erklärung: Alle Spieler stehen nebeneinander. Jeder bläst einen Ballon auf, knotet ihn aber nicht zu, sondern lässt ihn davonschwirren und läuft zum Landeplatz. Dort wird der Ballon wieder aufgeblasen und erneut abgeschickt. Wessen Ballon landet zuerst am Ziel? Kordelbilder Material: Schnurstücke (ca. 1 m) Erklärung: Eine Schnur wird von einem Spieler so auf den Tisch gelegt, dass ein Bild entsteht. Der Spielpartner, dem zuvor die Augen verbunden wurden, darf nun mit den Fingerspitzen herausfinden, was da auf dem Tisch liegt. Fuss an Fuss Material: Keines Erklärung: Zwei Kinder legen sich mit den Füssen zueinander auf den Boden. Ihre Fusssohlen müssen fest aufeinanderliegen. Auf ein Startzeichen hin rollen die beiden dann gemeinsam quer durchs Zimmer, ohne dabei die Füsse des Partners zu verlieren. Würfelkönig Material: Würfel Erklärung: Ein Kind ist der Würfelkönig. Seine Majestät gibt nun jedem Spieler nacheinander vor, welche Zahl gewürfelt werden soll. Wer Glück hat, und die Zahl des Königs würfelt, wird selber König. Knobelsätze Material: Schreibzeug Buchstabenkombinationen Erklärung: Auf Zetteln stehen seltsame Buchstabenkombinationen, z.B. EfkF. Jeder Buchstabe stellt einen Anfangsbuchstaben eines Wortes dar. Die Wörter sollen einen halbwegs vernünftigen Satz ergeben. Wer von den Kindern am schnellsten einen möglichen Satz nennt, z.B. Elefanten fressen keine Flugzeuge., der bekommt einen Punkt. Grundstückverteilu ng Material: Schreibzeug Erklärung: Auf einem Blatt Papier wird ein Dreieck aus 21 Punkten gezeichnet. Abwechselnd darf jeder Spieler zwei nebeneinanderliegende Punkte mit einer Linie verbinden. Schliesst ein Spieler mit seiner Linie ein Dreieck, geht es in seinen Besitz und er markiert es. Das Katzen-ABC Material: Keines Erklärung: Ein Kind gibt ein beliebig langes Wort vor, z.B. Flugzeug. Nun wird der Reihe nach das Alphabet aufgesagt. Jeder Buchstabe, der in dem Wort Flugzeug vorkommt, wird durch miau ersetzt. Knobelmünzen Material: Münzen Erklärung: Das Spiel wird zu zweit gespielt. Auf dem Tisch liegen neuen Münzen. Abwechselnd darf jeder eine, zwei oder drei Münzen wegnehmen. Sind alle Geldstücke verteilt, gewinnt derjenige, der eine gerade Anzahl von Münzen besitzt. Tag und Nacht Material: Musik Erklärung: Die Hälfte der Kinder legt sich an den Boden und schliesst die Augen. Die andere Hälfte verteilt sich auf die Kinder und massiert so lange, wie die Musik spielt. Wer findet heraus, wer ihn massiert hat? Steine Material: Mitgebrachte Steine Erklärung: Jedes Kind bringt einen Stein mit. Er muss etwa faustgross sein. Die Kinder kommen mit dem Stein in den Kreis und schliessen die Augen. Sie fühlen, wie schwer der Stein ist und ertasten ihn. Dann schauen sie sich die Form und das Muster genau an. Die Lehrperson sammelt die Steine wieder ein. Wer findet seinen Stein wieder? Zuerst tastend versuchen Frühlingswiese Vorlesetext Heute machen wir eine Reise hinaus in die Natur. Lege deinen Kopf auf die verschränkten Arme und schliesse deine Augen. Du gehst nun aus dem Klassenzimmer hinaus. Langsam steigst du die Treppen hinab und gelangst ins Freie. Um das Schulhaus herum gehst du auf dem kleinen Weg zum Wald hinüber. Nach einem langen Winter sind die ersten Sonnenstrahlen hervorgekommen und machen die Erde warm. Der Schnee ist schon weggeschmolzen, und die ersten Pflanzen strecken ihre Köpfchen aus dem Boden und wärmen sich in der Sonne. Du gehst nun weiter auf dem Weg. Überall ist grünes Gras gewachsen. Die Sonne scheint ganz warm. Sie wärmt dich und das Gras. Du ziehst deine Schuhe und Socken aus. Kühl und feucht fühlt sich das Gras an. Das tut gut! Barfuss läufst du weiter und kommst auf eine grosse Wiese. Viele Blumen blühen bereits. Schau dir nun in Gedanken die vielen bunten Blumen auf deiner Wiese an. Sie leuchten in allen Farben: rot, blau, gelb, rosa An einer besonders schönen Blume bleibst du stehen und atmest ihren Duft ein. Wie gut das riecht! So viel Leben ringsherum. Du freust dich darüber! Da flattert ein Schmetterling an deiner Nase vorbei! Während du ihm nachblickst, wie er weitertorkelt, siehst du hoch oben am Himmel einen Vogel. Du lauschst seinem Zwitschern. Nun kehrst du um und gelangst über die bunte Blumenwiese zurück auf den Weg. Du nimmst deine Schuhe und Socken und ziehst sie wieder an. Gleich erreichst du erneut das Schulhaus, kommst zur Eingangstür herein, gehst die Treppen hinauf bis ins Klassenzimmer und sitzt wieder auf deinem Platz. Zeichne jetzt die Blume, an der du gerochen hast. Schatzsuche Vorlesetext Heute werden wir auf unserer Reise einen ganz wertvollen Schatz entdecken, ein Kleinod. Ein Kleinod ist ein Ding, das dir ganz lieb ist. Etwas, das dir ans Herz gewachsen ist. Für einen anderen Menschen hat es vielleicht gar keine Bedeutung. Aber für dich selbst ist es ein ganz wertvoller Schatz. Wenn du deine Augen zumachst, wird gleich eine wunderschöne Zauberblume vor dir erscheinen. Sie wird dir helfen, an den Ort, wo du dein Kleinod aufbewahrst, zu reisen. Rieche dreimal tief an der Blume und atme ihren Zauberduft ein. (hörbar atmen) Es wird alles ganz weich und wohlig um dich herum, und du versinkst in der grossen Blüte, die ihre Blütenblätter über dir schliesst. Du sinkst immer tiefer und tiefer hinein. Um dich herum ist alles warm und wattig weich, und du fühlst dich sehr wohl. In der Ferne siehst du nun ein kleines warmes Licht auftauchen. Es leuchtet in einer warmen, roten Farbe. Langsam bewegst du dich darauf zu und es wird immer grösser. Je näher du kommst, desto deutlicher fühlst du, wie ein Pochen von dem Licht ausgeht, wie Herzklopfen. Jetzt bist du ganz nah. Du stehst direkt vor deinem kleinen Herzen. Es fühlt sich ganz warm an und pocht langsam und regelmässig. An der Seite siehst du eine kleine Tür, die ins Innere führt. Was wohl im Inneren verborgen ist? Neugierig öffnest du die Tür und trittst ein. Nun stehst du in einem warmen hellen Raum. Die Wände schimmern rot und sind ganz weich. Bei jedem Schritt sinkst du bis zu den Knöcheln in den weichen warmen Boden ein. Das fühlt sich angenehm und wohlig an. Während du weitergehst, erblickst du in der Mitte auf dem Boden eine kleine kostbare Schatulle. Was da wohl darin ist? Langsam gehst du näher heran, hebst die Schatulle auf und schaust sie dir von allen Seiten genau an. Oben entdeckst du einen Deckel, den du öffnest, und nun siehst du einen wunderbaren Schatz einen Schatz, der dir ganz viele bedeutet. Wenn du deinen Schatz gesehen hast, behalte ihn gut in Erinnerung. Schliess die Schatulle wieder zu und stelle sie auf ihren Platz zurück. Es ist jetzt Zeit zurückzugehen. Du gehst aus dem Raum wieder hinaus und schliesst sorgfältig die Tür zu deinem Herzen. Dann gehst du den langen dunklen Gang wieder zurück, bis das rote Licht immer kleiner wird. Alles um dich herum ist wieder weich und wattig, und du liegst wieder in deiner Blume. Wenn du dreimal tief eingeatmet hast, öffnen sich die Blütenblätter deiner Zauberblume, und du sitzt wieder auf deinem Platz und öffnest die Augen. Strecke dich und lass das Gähnen raus. Willst du deiner Klasse erzählen, was du für einen Schatz gesehen hast? Versteckspiel Material: Gegenstand Erklärung: Die Kinder schliessen die Augen. Die Lehrperson versteckt einen Gegenstand so, dass er noch sichtbar ist. Die Kinder öffnen die Augen und suchen den Gegenstand. Wer ihn gesichtet hat, geht ruhig an den Platz. Der Schlüssel geht um Material: Kreis Schlüsselbund oder lautloser Gegenstand, z.B. Bleistift Erklärung: Die Kinder stehen im Kreis und halten die Augen geschlossen. Ein Kind geht umher und versucht, den Schlüsselbund lautlos hinter einem Kind abzulegen. Wenn das betreffende Kind etwas gehört hat, schaut es sich um und kontrolliert. Es nimmt den Schlüsselbund und dreht die nächste Runde. Hat das betreffende Kind nichts gehört, nimmt das herumgehende Kind den Schlüssel in der nächsten Runde wieder an sich. Wer sich dreht, ohne das der Schlüssel dort liegt, scheidet aus und muss eine Zusatzaufgabe erledigen. Haus mit Umgebung Material: Papier Bleistift Erklärung: Zu zweit den Stift halten und ohne zu sprechen ein Haus mit Umgebung zeichnen. Das Blatt evtl. mit Klebeband befestigen. Wenn Blicke töten Material: Keines Erklärung: Alle sitzen im Kreis und schliessen die Augen. Die Spielleitung geht im Kreis umher und macht allen symbolisch mit dem Finger einen Strich auf den Rücken. Einer Person wird kurz die Hand auf den Rücken gelegt, das ist die Mörderin. Nun öffnen alle die Augen und gehen frei umher. Wird jemand vom Blinzeln der Mörderin getroffen, fällt die Person um. Wer einen Verdacht hat, wer die Mörderin ist, kann diesen laut äussern. Stimmt der Verdacht nicht, ist diese Person ebenfalls tot. Es kann auch zu Beginn ein Detektiv bestimmt werden, der das Schulzimmer verlässt. Das Spiel kann auch sitzend im Kreis gespielt werden.