Arbeitsblatt: Additive und Subtraktive Farbmischung

Material-Details

Info zur additiven und subtraktiven Farbmischung
Physik
Optik
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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1648
10
24.01.2014

Autor/in

buschor (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Additive und subtraktive Farbmischung Wenn ihr das Nächste mal einen Film schaut, dann setzt euch einmal ganz nahe vor den Fernseher. Da müsste euch etwas auffallen: nämlich viele winzige farbige Punkte oder Linien. Und diese Punkte gibt es nur in drei Farben: Rot, Blau und Grün. Diese Punkte sind ganz kleine Lichter. Wenn Ralph eine blaue Jacke an hat, seht ihr zuhause vor eurem Fernsehbildschirm an dieser Stelle nur blaue Lichtpunkte. Wenn Shary einen roten Pullover trägt, seht ihr an dieser Stelle nur rote Lichtpunkte. Und wenn sie dazu noch eine grüne Hose trägt, seht ihr an der Stelle nur grüne Lichtpunkte. Und wenn Ralph seine gelbe Jacke anhat? Es gibt schließlich keine gelben Lichtpunkte! Wenn ihr Gelb seht, leuchten rote und grüne Lichtpunkte gleichzeitig. Das könnt ihr zuhause selber ausprobieren: Wenn ihr beispielsweise mit einer Taschenlampe grünes und rotes Licht auf die gleiche Stelle strahlt, seht ihr Gelb. Rotes und blaues Licht ergibt ein helles Pink (Magenta) und Grün und Blau ein helles Türkis (Cyan). Mischt man alle drei Farben auf einmal, ergibt das Weiß. Das nennt man additive Farbmischung. Das kommt daher, dass nicht drei Farben aufeinander treffen, sondern drei Lichtquellen. Eine Lichtquelle hat nicht nur eine bestimmte Farbe, sondern auch eine bestimmte Intensität oder Stärke. Wenn zwei Lichtquellen aufeinander treffen, addiert sich die Stärke der beiden Lichtquelle (daher auch additive Farbmischung). Das heißt, dass beide Lichtquellen zusammen mehr Licht abgeben als jede einzelne für sich. Je nach Mischverhältnis kann man mit der additiven Farbmischung alle möglichen Farben wiedergeben. Das machen sich selbstleuchtende Dinge wie Fernsehbildschirme und Computermonitore zu nutze. Anders ist das, wenn ihr anstatt Licht die Farben eures Malkastens mischt. Dabei handelt es sich um Farbpigmente, die natürlich nicht von alleine leuchten. Was da passiert, nennt man subtraktive Farbmischung. Mischt man hier die drei Ausgangsfarben Cyan, Magenta und Gelb, kann man daraus auch jeden beliebigen Farbton herstellen. Aber hier werden die Farben bei der Vermischung nicht heller und intensiver, sondern dunkler. Die Intensität der Farben nimmt ab, wenn man sie mischt. Aus Cyan und Gelb wird Grün, aus Magenta und Gelb wird Rot und aus Magenta und Türkis wird Blau. Alle Farben zusammengemischt ergeben fast Schwarz. Dieses Prinzip kennt man von Druckern. Mit der subtraktiven Farbmischung werden hier alle Farben zusammengemischt. Lediglich Schwarz wird als extra Farbe hinzugefügt, weil die Mischung aus den drei Ausgangsfarben meist nicht stark genug ist oder verunreinigt wirkt.