Arbeitsblatt: Mundart

Material-Details

Text im Appenzellerdialekt, aus dem Heimatbuch für Appenzeller Aufgaben zum Sprachwelt Deutsch
Deutsch
Anderes Thema
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

127115
760
6
24.01.2014

Autor/in

Barbara Inderbitzin
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Dr alt Husierer aus: Heimatbuch für Appenzeller. 1984. mine Boebejohre ischt all Woche en aalte „Höpzgerebisch hed me dem aalte Mannli Husierer, de Höpzgerebisch, zo öös choo. Er drom gsääd, will er jüngere Johre, wo er no hed n uunmächtigi, mit schwarzem echli flingger gsee ischt, vil Höpzger gfange Wachstuech öberzogni Chränzle poggelet. hed. Fröschebää hed er denn doo ond dei Wenn Moetter di osser Gangtöör uftue hed, ammene Liebhaber verchauft. Meischtens isch d‘ Chränzle amol scho uuspackt gsee, ond Nacht döör ischt er mit ere Stormlateerne of em Gangbode sönd öppe e halb Totzet zwüschet Gääs ond Appezell de Gräbe ond Plechböchse mit Biberflade, Nossgipfel ond Gonte noi of sini zwiifelhaft Jagd ggange. Mer Berebröötli glege. Boebe hönd mit dene ooscholdige Tiere Verbäärmscht gchaa. Drom hömmer „Nemm selb use, wa wotscht, hed er zor mengmool zom Höpzgerebisch gsääd: „Bisch, Moetter gsääd ond debei wie en Spetzboeb höör doch entli emool uf mit dinnere möndere glachet, „de Meischter wott nüd haa, as mini ond nützige Fröschejagd! Schäm di no! Waar aarüer, wääscht, wege mine dreckige Hend. Denn hed de Höpzgerebisch hed aber nütz gnötzt. eersch wonner elter Plechböchse wider d Chränzle iepege, worde ischt, hed er wegem Remaatisch ond schwarz Wachstuech dröberglääd, mit emme wege andere Breschte vo selber ufghöört Rieme aaponde ond Chränzle mit äm ond ischt denn ebe för en Beck gi husiere. Schwung ufgnoh. „Vergeltsgott ond lebid Aber wie gsääd, hed äm all no echli gruuset wäuli, hed er zo is gsääd ond ischt ggange. vor dem Kärli – vor em früenerige Vo hönne heds denn uusgseä, as öb Höpzgerejeger. Chränzle selb of vil chorze ond chromme Heinrich Altherr Bääne devoolauffe wöör. im Gääser Dialekt Aufgaben (Beantworte die Fragen in dein Übungsheft.) Nachdem du die Geschichte noch einmal gelesen hast, schlage das Buch „Sprachwelt Deutsch auf der Seite 174 auf. Lies bis und mit Seite 175 und befasse dich dann mit folgenden Aufgaben. 1. Vergleiche deinen eigenen Dialekt mit diesem Appenzeller Dialekt. Erstelle dazu eine Liste von Besonderheiten: Appenzeller Dialekt Mein eigener Dialekt Laute Wörter Strukturen Betonungen 2. Suche dir eine beliebige Stelle in der Geschichte aus (ca. zwei bis drei Sätze) und übersetze sie in Standardsprache. Dr alt Husierer aus: Heimatbuch für Appenzeller. 1984. Wortbedeutungen in Reihenfolge der Geschichte Husierer Hausierer; ein von Haus zu Haus gehender Händler Höpzgere Frösche „Höpzgerebisch Höpzgere sind Frösche; „Bisch ist die Abkürzung für den eher seltenen Männernamen „Baptist Rufname des Hausierers Wachstuech Wachstuch; Tuch, das mit einem wasserdichten Material (heute mit PVC oder Acryl) überzogen wird, es ist dann ein wasserdichtes Tuch Chränzle eine Art Rucksack; besteht aus einem Holzgestell, dass dann mit einem wasserdichten Tuch (Wachstuch) bedeckt wird poggelet auf dem Rücken tragen Totzed Dutzend; 12 in der Geschichte: „e halb Totzed ein halbes Dutzend Biberflade Appenzeller Biberli, einfach grösser Berebröötli Birnenbrötchen „Vergeltsgott ond Redensart zum Abschied; „Vergelts Gott und lebt wohl lebid wäuli vo hönne von hinten Bääne Beinen (Beine in der Geschichte: „of vil chorze ond chromme Bääne devoolauffe) Gääs Gais; Ort im Kt. Appenzell Ausserrhoden Gonte Pfütze Verbäärmscht Mitleid „möndere ond minder und unnütz nützige Remaatisch Rheuma; Beschwerden in Knochen, Muskeln und Organen Breschte Beschwerden