Arbeitsblatt: Powerpoint Pornographie

Material-Details

Aufklärung Pornographie mit Link und Rechtsgrundlage
Lebenskunde
Sexualerziehung
8. Schuljahr
7 Seiten

Statistik

127237
1102
24
07.02.2014

Autor/in

Françoise Geissmann
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

*Pornographie Sexualkundewoche R3a 2014 *Was bedeutet Pornographie? *Wusstest du, dass das Wort Pornografie aus der griechischen Sprache stammt? Es bedeutet wörtlich unzüchtige Darstellung von griechisch pórne Dirne, pornos Hurer, auch Unzüchtiger, porneía Unzucht und altgriechisch graphein malen, schreiben, beschreiben. *Bestimmt bist du in deinem Leben auch schon einmal mit Pornografie in Kontakt gekommen. Heute bezeichnetman Darstellungen von sexuellen Handlungen in Texten und Bildern oder Filmen, die andere beim Lesen oder Anschauen erregen können, als pornografisch. Dabei wird im Gegensatz zu erotischen Bildern, Texten oder Filmen Sex möglichst deutlich gezeigt. Pornografische Produkte dürfen nur Personen über 18 Jahren zugänglich gemacht werden. Tatsächlich sehen heute aber die meisten Jugendlichen schon viel früher einmal oder auch öfter pornografische Abbildungen oder treffen ungewollt auf Pornos. *Das Gesetz *Pornographie (Art. 197)Wer pornographische Schriften, Ton oder Bildaufnahmen, Abbildungen, andere Gegenstände solcherArt oder pornographische Vorführungen einer Person unter 16 Jahren anbietet, zeigt, überlässt, zugänglich macht oder durch Radio oder Fernsehen verbreitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahrenoder Geldstrafe bestraft.Beispiel:Der Vater deines 15jährigen Schulkollegen macht sich strafbar, wenn er Pornoheftli oder Pornovideos auf dem Stubentisch herumliegen lässt, obwohl er weiss, dass sein Sohn immer Freunde nach Hause bringt. *In den meisten Pornos wird Sexualität überspitzt und realitätsfremd dargestellt. Pornofilme vermitteln deshalb vielfach ein falsches Bild von Frauen und Männern. Viele zeigen Frauen, die jederzeit bereit sind, mit jedem Mann, der sie anmacht, Sex zu haben. Auch ist die heutige Film und Fotobrache im Stande, die Aufnahmen so zu gestalten, dass unmögliche Situationen entstehen. Beispielsweise werden andere Stimmen in Filmen synchronisiert, die nicht mehr der realen Gegebenheit entsprechen. Auch ist für den Betrachter nicht ersichtlich, ob die darstellenden Personen, insbesondere Frauen, Lust oder Schmerz, Ekel oder Freude empfinden und dies auch freiwillig tun. *Die Steigerung von sexueller Lust durch Abbildungen und Texten gehört seit Jahrtausenden zum Menschen. Dem gegenüber ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Jedoch nimmt heute dies durch die multimedialen Möglichkeiten vielfältige, vielfach auch illegale Formen an (Kinderpornografie, Sex mit Tieren, der Einbezug von Fäkalien oder Gewalt). *Diskussion 22569977