Arbeitsblatt: Unternehmungsmodell

Material-Details

Wie funktioniert eine Unternehmung
Administration / Methodik
Anderes Thema
10. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

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07.02.2014

Autor/in

Peggi knotz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Das Unternehmungsmodell Eine vereinfachte Darstellung der Wirklichkeit Ist die grafische Darstellung der wichtigsten Zusammenhänge in einem Unternehmen (hilft den Verantwortlichen der Gesamtüberblick zu behalten, wichtiges von Unwichtigem zu trennen, nichts Wichtiges zu übersehene, Zusammenhänge zu verstehen, Zielkonflikte zu erkennen, bessere Problemlösung, eine Strategie zeigt der Leitung und allen MA den Weg, wie Unternehmungsziele erreicht werden) Hat drei Elemente: Unternehmung (Bsp. Hotel, Bank, Landwirtschaftsbetrieb) mit Betrieb wird eine einzelne Produktionsstätte einer Unternehmung gemeint (Filialbetrieb) Anspruchsgruppen sind Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder Unternehmungen Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber, Konkurrenten, Staat, Institutionen, Mitarbeitende Institutionen gesellschaftl. Einrichtungen wie Verbände, Vereine, Medien NGOs Nichtregierungsorganisationen (WWF, Greenpeace, Rotes Kreuz) Sie werden von den Sphären beeinflusst und beeinflussen sie. Umweltsphären Allgemeine Entwicklungen und Trend sollten von einer Unternehmung mitverfolgt werden, damit rechtzeitig auf Veränderungen reagiert werden kann. Soziale, Ökologische, Ökonomische, rechtliche, technologische Umweltsphären Anspruchsgruppen und Unternehmung stehen in direktem Austausch, Unternehmung und Umweltsphären hingegen steuern sich gegenseitig indirekt. Ein Modell für Sie, resp. ein Unternehemungsmodell Ich Ziele Massnahmen Mittel Verfahren Leistung Spanisch (Konzept, Strategie) Bücher/Zeit Unterricht Finanzen Sparen 400 Soziales Sänger in Band Verdienst Dauerauftrag Stimme/Mikrofon Bewerbungen, Vorsingen LEITBILD Ableitung der geheimen Strategie (für die Öffentlichkeit) Unter Massnahmen verstehen wir Mittel und Verfahren, die nötihg sind, um ein Ziel zu erreichen. Die Gesamtheit aller Massnahmen, die zur Zielerreichung notwendig sind, bezeichnen wir als Stratgie. Damit definieren wir den Weg zur Zielerreichung. Unternehmungskonzept (Untern.strategie aufgrund Absichten und Grundsätzen Ergeben die Ziele) Massnahmen Mittel Verfahren Leistung Finanzen Soziales (Konzept, Strategie) Die Unternehmung ist eingebettet in die Umweltsphären und rund um die Unternehmung sind die Anspruchsgruppen geordnet. Statt der Unternehmung steht nun das Unternehmungskonzept, da alle aufeinander einwirken und voneinander abhängen! Die Umweltsphären eine Unternehmung Die rechtliche Umweltsphäre: Wo immer Menschen zusammenleben, braucht es Regeln und Ordnung. Aufgrund steigender Bevölkerung zunehmende wirtschaftliche Tätigkeit weltweit, verschiedene Kulturen, etc. braucht es immer mehr Regeln, die durch den Staat erlassen werden. Dadurch sollen Spannungen und Streitigkeiten verhindert werden. Eine Unternehmung muss die für sie relevanten Gesetze, Änderungen kennen (Bsp. Arbeitsrecht, Datenschutz, etc.). Rechtsfragen werden oft von einem eigenen Juristen einer Firma bearbeitet. Die ökonomische Umweltsphäre: Alle Unternehmungen sind von gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen abhängig, sie sie selber praktische nicht beeinflussen können (Vorgänge und Zusammenhänge, die Branchen, Regionen, einzelne Länder oder die ganze Weltwirtschaft betreffen Volkswirtschaftslehre). Trotzdem interessiert sich die Geschäftsleitung für einzelne volkswirtschaftliche Grössen, wie: Teuerung, Bautätigkeit, Entwicklung des Bruttoinlandproduktes (BIP), Entwicklung des Euro, etc. die Wirtschaftliche Gesamtlage bezeichnen wir als Konjunktur. In der Hochkonjunktur ist die wirtsch. Tätigkeit in einer Aufwärtsbewegung, in einer Rezession geht die Produktion zurück. Es ist wichtig, Prognosen zu stellen. Oft werden diese Analysen von Fachleuten gemacht. Die technologische Umweltsphäre: Innerhalb dieser Sphäre wird die Entwicklung von verschiedenen Fertigungsmöglichkeiten und Arbeitstechniken untersucht: Durch Verfahrensverbesserungen wird das gleiche Produkt auf eine kostengünstigere Weise hergestellt (Bsp. Autoindustrie durch Serienfertigung, Roboter, oder Versicherung durch Notebook direkte Berechnung und Beratung statt früher Tabellen und Handrechnungen) Durch Produktverbesserung wird durch Erfindungen eine bessere Qualität beim Produkt oder eine neuartiges Produkt hergestellt (Bsp. High Definition beim Fernseher für bessere Bildqualität oder Billet-Kauf direkt auf Handy statt am Schalter). Verpasst eine Firma diese Entwicklung, werden sie vom Konkurrenten vom Markt verdrängt. Da die Forschung viel Zeit benötigt, müssen diese Fragen frühzeitig gestellt und abgeklärt werden. Die ökologische Umweltsphäre: Ökologie bedeutet die Lehre von Haushalt der Natur. Damit sind die Beziehungen und Abhängigkeit der Lebewesen innerhalb ihrer Umwelt gemeint. Jede wirtschaftliche Tätigkeit beeinflusst die Umwelt in irgendeiner Form. Oft sind Rohstoffe die Grundlage wirtschaftliche Prozesse und am Schluss bleiben Abfälle. Es wird viel Energie verbraucht, es wird Abwärme an die Umwelt zurückgegeben. Das gleiche mit Luft und Abgase, Wasser und Abwässer. Durch das Wirtschaftswachstum ist dadurch die Belastung der Umwelt stark gestiegen (Klimaeffekte, Ozonloch, Verminderung Artenvielfalt). Deshalb setzen sich immer mehr Unternehmung neben der kurzfristigen Gewinnerzielung auch umweltschützende Massnahmen zum Ziel, damit der Fortbestand der Unternehmung langfristig gesichert werden kann (Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung). Bedürfnisse der heutige Generation abzudecken aber gleichzeitig die der zukünftigen zu erhalten. Dazu sollten Rechtsvorschriften erlassen werden. Die soziale Umweltsphäre: Hier wird das Zusammenleben in der menschlichen Gemeinschaft betrachtet. Immer wieder neu entwickeln sich grundlegende Einstellungen und Überzeugungen (Werthaltung und Normen), die sich auf das Verhalten der Menschen auswirken. Und diese wiederum wirken sich unterschiedlich aus auf die rechtlichen, ökonomischen, technologischen Sphären. Die Formen des Zusammenlebens haben sich stark verändert (von Grossfamilien mit 8-15 Kindern wurden Kleinfamilien mi t1-2 Kindern/Lebensform von Frau Zuhause zu beide berufstätig, Patchwork-Familien). Packungsgrössen im Lebensmittelgeschäft Im Bildungswesen wird Informatik bereits in der Grundschule unterrichtet, jeder Haushalt hat mehrere Computer Absatz von Computern In der politischen Diskussion einerseits Trend zur Polarisierung (die grossen Parteien befinden sich in einem permanenten Wettkampf) und andererseits „Politikverdrossenheit. Viele Austritte aus den Landeskirchen gegenüber Zulauf bei neuen religiösen Gemeinschaften. Die Wechselwirkung zwischen den Umweltsphären: Die für eine Unternehmung bedeutsamen Entwicklungen können ihren Ursprung in der technologischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen Umweltsphäre haben oder einer Umweltsphäre auf die andere. BEISPIEL Die Anspruchsgruppen einer Unternehmung Zwischen der Unternehmung und den Anspruchsgruppen bestehen verschiedene gegenseitige Erwartungen, Ansprüche und Forderungen. Kunden: erwarten von der Unternehmung Marktleistung im richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis. (Fair-Trade, fachmännische Beratung, gutes Produkt, Serviceleistung). Unternehmung von Kunden faires Verhalten im Verkaufs-/Beratungsgespräch, fristgerechte Bezahlung. Kapitalgeber stellen der Unternehmung Kapital zur Verfügung und finanzieren damit Fahrzeuge, Einrichtungen, etc. (sie sind eigentlich Eigentümer). In einer Einzelfirma ist die eine Einzelperson, in einer AG die Aktionäre. Sie rechnen nebst dem Erhalt des Kapitals mit einer guten Verzinsung und zudem Auszahlung eines Gewinnanteiles am Ende der Geschäftsjahres. Fremdkapitalgeber (Banken) möchten, dass ihr Geld sicher angelegt und die Rückzahlung nicht gefährdet ist. Mitarbeitende: fordern eine zeitgemässe Entlöhnung, sichere Arbeitsplätze, gute Sozialleistungen, persönliche Förderung durch Weiterbildung, etc. Die Unternehmung erwartet, dass die Mitarbeitenden die Arbeit gut erfüllen und sich gegenüber der Firma loyal verhalten. Lieferanten: erwarten, ihre Güter zu anständigen Preisen liefern zu können, regelmässige Lieferungen, fristgerechte Zahlung Die Unternehmung pünktliche und einwandfreie Lieferung. Konkurrenten: als Mitbewerber am Markt möchten sie fairen Wettbewerb (keine unrealistischen Preisangebote oder falsche Werbeaussagen). Es gibt deswegen auch Branchenverbände. Institutionen: gesellschaftliche Einrichtungen wie: Verbände, Vereine, Parteien, Medien (Presse, TV, Radio). Auch NGOs. Gewisse Mindeststandards bei den Arbeitsbedingungen, Konsumentenschutz fordern Transparenz bei Preisgestaltung, Gruppierungen Umsätze ethischer Grundsätze, Vereine das Sponsoring bestimmter Anlässe, etc. Medien fordern offene Informationspolitik, etc. Der Staat: erwartet, dass die Unternehmung ihre Steuern regelmässig bezahlt, attraktive Arbeitsplätze anbietet und Vorschriften bezügl. Umweltschutz, etc. einhält. Die Unternehmungen erwarten vom Staat die Erfüllung öffentlicher Aufgaben, wie Bereitstellung guter Infrastruktur in den Bereichen öffentl. Verkehr, Post, Wasser-Stromversorgung, etc. Er soll für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen und dass die Gesetze eingehalten werden. Wie aber geht nun die Unternehmung mit all diesen Ansprüchen um? Welches sind die wichtigsten? Jede Gruppe findet seine am wichtigsten die Unternehmung kann aber nicht allen gerecht werden. Die Unternehmung muss nun aber einen optimalen Ausgleich finden. Zielkonflikt: Das bedeutet, dass die Erreichung eines Zieles die Verwirklichung eines anderen beeinträchtigt oder verunmöglicht. (Bsp. hoher Gewinn bessere Sozialleistung und Ferientage Mitarbeitende oder Kunde preisgünstiger Ware Mitarbeitende gute Entlöhnung) Zielharmonie: die Erreichung eines Zieles begünstigt das Ziel einer anderen Anspruchsgruppe (Bsp. Aktionäre wünschen hohen Gewinn, Institution Turnverein möchte höheren Sponsorenbeitrag für ein Turnier) Zielneutralität: ist, wenn sich zwei Ziele überhaupt nicht beeinflussen, wenn sie völlig voneinander unabhängi sind (Bsp. Anspruch des Turnvereins auf Sponsorenbeitrag verhält sich neutral zum Kundenwunsch nach einbem Produkt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhätlnis.) Die Märkte – der direkte Kontakt mit der Unternehmung Der Markt ist der Ort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. Verkäufer (Anbieter) Markt