Arbeitsblatt: Religionen Vergleich

Material-Details

Übersicht: Religionenvergleich
Lebenskunde
Ethik / Moral
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

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1152
6
02.02.2014

Autor/in

Boneca (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

JUDENTUM CHRISTENTUM ISLAM BEDEUTUNG DES NAMENS Die Bezeichnung „Juden bedeutete ursprünglich „Judäer und geht auf das Königreich Juda zurück, das seinen Namen wiederum von den darin lebenden Angehörigen des Stammes Juda hatte. Christenheit – die Gesamtheit der Anhänger dieser Religion Islam (arabisch), „Unterwerfung (unter Gott) völlige Hingabe (an Gott) NAME FÜR GOTT JHWH (Jahweh) Vater, Sohn, heiligen Geist Allah HEILIGE SCHRIFT Hebräische Bibel Tora Bibel Koran (Suren) GEBETSHAUS Synagoge Versammlungsort) Tempel Klagenmauer HEILIGE ORTE Jerusalem Kirche ( das zum Herrn gehörige) Kapelle Kloster Jerusalem Rom Betlehem Fatima Lourdes Moschee ( Ort, wo man sich niederwirft) Mekka Medina Jerusalem BEGINN DER ZEITRECHNUNG Die jüdische Zeitrechnung beginnt mit der biblischen Schöpfung der Welt, die laut den Berechnungen von Hillel II. anhand von biblischen Chroniken im Jahr 3761 v. Chr. stattfand. Diese Zählung setzte sich aber erst im 11. Jahrhundert durch. Geburt Christi Die islamische Zeitrechnung beginnt mit dem 1. Muharram 1 AH (Anno Hegirae) 16. Juli 622, dem von der islamischen Tradition festgelegten Datum der Hidschra, der Auswanderung des Propheten Muhammads aus Mekka. VERBREITUNG 15.088.000 Gläubige (2009) 2.271.727.000 Gläubige (2009) 1.449.614.000 Gläubige (2009) GLAUBENSBEKENNTNIS Das Judentum ist eine Stammesreligion und wird vererbt. Daher gilt: • Juden sind alle Menschen, die eine jüdische Mutter haben. Wer keine jüdischen Eltern hat, kann den Glauben aber trotzdem annehmen. Christ ist, wer an Jesus Christus glaubt und sich durch die Taufe in die Glaubensgemeinschaft aufnehmen lässt. Zum Islam gehört, wer vor Zeugen die Schahada aufsagt und damit bekennt: „Es gibt keine Gottheit außer Allah, und Muhammad ist der Gesandte Allahs. Die Anhänger des Islam heißen Muslime oder Moslems. MITTELPUNKT DES GLAUBENS Die Juden glauben „an den einen allmächtigen und guten Gott, den Schöpfer der ganzen Welt. Sie nennen ihn Adonaj. Er erhört ihre Gebete und zeigt den Menschen, wie man richtig handelt. Die Juden glauben, dass Gott nach unserem Tod unsere Seelen zu sich in den Himmel holt. Im Mittelpunkt des jüdischen Glaubens steht ein weiterer Bund zwischen Gott und den Menschen. In dem Bund hat sich Gott verpflichtet, die Welt und alle Menschen zu behüten. Dieser Bund heißt berith. Im Gegenzug hat das jüdische Volk versprochen, gute Taten zu vollbringen. Sie heißen gemilut chasadim und sollen beweisen, dass sich die Menschen untereinander ebenso lieben können wie Gott es tut. Die Christen glauben an denselben Gott wie die Juden. Sie nennen ihn Gott und sehen in Gott die Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit. Damit ist gemeint, dass Gott gleichzeitig Gottvater, Gottsohn und Heiliger Geist ist. Mit Gottsohn ist Jesus gemeint. Der Heilige Geist lebt nach den Vorstellungen der Christen als Stellvertreter von Jesus in den Menschen. Er tröstet, erinnert an Jesus Worte und hilft, die Bibel zu verstehen. • Die Christen glauben wie die Juden, dass die Seele nach dem Tod in den Himmel kommt. • Die Christen glauben außerdem an die Auferstehung von den Toten. • Die Christen glauben anders als die Juden, dass Jesus der Messias ist, den die Propheten in der Bibel angekündigt haben. Die 5 Säulen, welche später erklärt werden (siehe Gebote) BEDEUTUNG VON JESUS Jesus (die lateinische Form von Jehoschua, kurz Jeschua) war Jude und starb auch als Jude. Er wurde – gleich ob er nun ein religiöser oder ein politischer „Aufrührer war – von den Römern verurteilt und hingerichtet. Jesus ist Propheten Gottes Jesus ist Propheten, WICHTIGE FEIERTAGE Pascha (Auszug aus Ägypten) Beschneidung Jom Kippur (Versöhnungstag) Ostern: Auferstehung Jesu Weihnachten: Geburt Jesu Pfingsten: Feier der Geistaussendung RUHETAGE Sabbat (weil Gott am 7. Tag der Woche ruhte) Sonntag (Jesus ist am 1. Tag der Woche von den Toten auferstanden) WICHTIGE GEBOTE Die wichtigsten Lebensregeln der Juden sind die Zehn Gebote. Gott übergab sie Moses auf dem Berg Sinai. Die Zehn Gebote besagen abgekürzt und sinngemäß: Du sollst 1. nur an einen Gott glauben, 2. Dir Gott nicht bildlich vorstellen, 3. Gottes Namen in Ehren halten, 4. am Sabbat (Samstag) ruhen und ihn feiern, 5. Deine Eltern ehren, 6. nicht töten, 7. nicht ehebrechen, 8. nicht stehlen, 9. nicht lügen und 10. niemanden beneiden. Die wichtigsten Lebensregeln der Christen sind wie die der Juden die Zehn Gebote. Gott übergab sie Moses auf dem Berg Sinai. Die Zehn Gebote besagen abgekürzt und sinngemäß: Du sollst 1. nur an einen Gott glauben, 2. Dir Gott nicht bildlich vorstellen, 3. Gottes Namen in Ehren halten, 4. den Sonntag heiligen, 5. Deine Eltern ehren, 6. nicht töten, 7. nicht ehebrechen, 8. nicht stehlen, 9. nicht lügen und 10. niemanden beneiden. Ramadan (Fastenmonat) Mawlid an-Nabi (Geburtstag Muhammed) Freitag (Adam wurde am 6. Tag der Woche erschaffen) Die fünf „Säulen des Islam sind die Grundpflichten, die jeder Muslim zu erfüllen hat: 1. Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis) 2. Salat (fünfmaliges Gebet) 3. Zakat (Almosensteuer) 4. Saum (Fasten im Ramadan 5. Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka)