Arbeitsblatt: Der Richter und sein Henker

Material-Details

Inhaltsangabe
Deutsch
Textverständnis
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

127672
1225
12
06.02.2014

Autor/in

Carmen Johannsmeier
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Richter und sein Henker Inhaltsangabe Kapitel 1 Alphons Clenin ist der Polizist seines Dorfes und findet eines Tages eine Leiche am Straßenrand in einem blauen Mercedes vor. Der Name der Leiche lautet Ulrich Schmied und es handelt sich dabei um den Polizeileutnant Berns, der durch einen Schuss ermordet wurde. Er steigt in den blauen Mercedes ein, um mitsamt der Leiche nach Biel zu fahren, denn dort findet die Untersuchung statt. Der Fall wird vom Kommissar Bärlach in Bern übernommen, der zuvor der Vorgesetzte von Schmied gewesen ist. Folglich begibt sich Bärlach zu der Familie Schönler, denn dort wohnte Schmied zuletzt in einem gemieteten Zimmer. Er holt eine Akte und teilt der Vermieterin allerdings nichts mit, sondern sagt nur, dass Schmied auf Dienstreise ist. Kapitel 2 Nachdem Bärlach die Akte durchgelesen hat, begibt er sich zu seinem Vorgesetzten, Dr. Lucius Lutz. Zwar hat er bereits einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, doch diesen möchte er noch nicht preisgeben. Stattdessen bittet er den Dr. um eine Stellvertretung und Hilfe in seinem Fall, weil er sich krank fühlt. Mit dem Kollegen namens Blatter begibt es sich folglich nach Twann – dort werden die beiden von Clenin zum Tatort geführt und Bärlach entdeckt eine Revolverkugel. Kapitel 3 Um den kranken Bärlach zu ersetzen, kehrt Tschanz aus seinen Ferien zurück. Es wird festgestellt, dass es sich bei dem Fall tatsächlich um Mord handelt. Bis die Untersuchungen von Tschanz nicht abgeschlossen sind, möchte Bärlach seinen Verdacht in Hinsicht auf den Mörder noch nicht äußern, so dass es beiden möglich ist, alles weiterhin objektiv zu betrachten. In seinem Agenda hatte Schmied ein großes eingetragen und als er aufgefunden wurde, trug er einen Gesellschaftsanzug. Um zu erfahren, was es mit dem „G im Agenda auf sich hat, macht Tschanz den Vorschlag, sich nach Lamboing zu begeben. Kapitel 4 Nachdem Bärlach von Tschanz abgeholt wurde, begeben sich die beiden nach Twann. Auf der Fahrt dorthin machen sie immer wieder Halt an diversen Tankstellen, um sich nach Schmied zu erkundigen. Mittlerweile haben sie herausgefunden, dass es seinem eigenen Wagen den Namen „Charon gegeben hatte. Es gelingt ihnen, an einer Tankstelle mehr herauszufinden und deshalb wissen sie nun, dass Schmied die Route über Kerzers-Inn genommen haben musste. Sie farhen auf die Straße von Twann nach Lamboing und machen einen Stopp, um abzuwarten. Kapitel 5 Plötzlich tauchen zwei Pkw auf, denen Tschanz folgt, bis sie an einem Haus angelangen, das von Pappeln gesäumt ist. Tschanz kann einen weiteren Hinweis erkennen: an der Gittertür steht ein großes „G. Tschanz schlägt im Telefonbuch nach und findet heraus, dass das „G für den Namen „Gastmann steht und ist zufrieden über sein Resultat. Kapitel 6 Als sich Tschanz und Bärlach trennen, um das Haus zu untersuchen, wird Bärlach von einem großen Hund angegriffen. Tschanz rettet seinen Kollegen, indem er den Hund erschießt. Plötzlich taucht ein Herr am Fenster auf und sagt, dass Herr Gastmann nicht zu sprechen wäre. Tschanz und Bärlach begeben sich zurück zum Haupteingang. Dort warten der Oberst, Gastmanns Anwalt und ein Nationalrat auf die beiden und sie werden zurechtgewiesen. Der Oberst reagiert erst vernünftig, als er von dem Mord erfährt und entschließt sich, mit Gastmann zu reden. Tschanz trifft den Polizisten von Lamboing namens Jean Pierre Charnel in einer Gastwirtschaft. Die beiden führen ein langes Gespräch und Tschanz erfährt von einem Schriftsteller, der „G besser zu kennen scheint. Sein nächstes Ziel ist es, sich diesen Schriftsteller näher anzusehen, denn angeblich wusste dieser nicht über Schmied Bescheid. Charnel informiert im weiter darüber, dass es sich bei Gastmann um einen reichen Philosophen handelt, von dem sämtliche Steuern für ganz Lamboing bezahlt werden, was ihn wiederum bei den Leuten sehr beliebt macht. Kapitel 7 Bärlach hat die Gastwirtschaft verlassen und befindet sich jetzt am Tatort von zuvor. Er erfährt von Tschanz, was dieser zuvor vom Polizisten erfahren hat und fährt ihn Heim. Im Übrigen duzen sich die beiden ab jetzt. Genauso wie es Hundetrainer, hat auch Bärlach zuvor seinen linken Arm in mehrere Tücher eingewickelt und er hat Mühe, seine Jacke auszuziehen. Dadurch steht aber auch fest, dass er mit der Bestie von zuvor gerechnet haben muss. Kapitel 8 Von Schwendi spricht bei Lutz vor und erhält einige Rügen, was sich auf den Vorfall mit der Bestie von Hund bezieht. Er wird auch zurechtgewiesen, dass Schmied zuvor auf „G eingesetzt wurde und erfährt, dass Gastmann dies absolut nicht schätzt. Nachdem es sich bei von Schwendi um dessen Anwalt handelt, will er keinesfalls, dass das noch einmal passiert. Er meint, dass es die Aufgabe der Polizei ist, zu untersuchen, weshalb Schmied bei Gastmann unter einem gefälschten Namen auftauchte und dies nicht im dienstlichen Sinne tat. Er hat die Vermutung, dass eine fremde Macht eigener Spionage dahinter steckt. Lutz muss sich anhören, dass nicht Gastmann, sondern die Polizei selbst zu den Angeklagten gehört, weil sich niemand richtig verhalten hat. Lutz überreicht von Schwendi eine Liste mit sämtlichen Namen der Leute, die bei Gastmann zuvor aufgetaucht waren. Von Schwendi sagt ihm, dass es sich bei der dritten Abteilung um Leute handelt, über welche die Polizei keinerlei Gewalt hat. Diese Leute möchten keinesfalls mit den Industriellen in einem Zug genannt werden, weil sie eng mit der Politik in Verbindung sind. Bei diesen Leuten handelt es sich im Übrigen um Diplomaten, die einer fremden Gesandtschaft angehören. Kapitel 9 Lutz beginnt zu begreifen, dass zuvor geheime Verhandlungen bei Gastmann mit den Diplomaten stattgefunden haben und Schmied muss Mitglied gewesen sein. Von Schwendi ist überzeugt davon, dass es sich bei Schmied um einen Spion handelte, denn immerhin war er nicht im Auftrag der Polizei dort. Lutz muss einsehen, dass er keine Möglichkeit hat, weshalb er nachgibt. Er erklärt, dass sämtliche Untersuchungen von jetzt an viel mehr auf das Leben von Schmied ausgerichtet werden. Des Weiteren wird die Sache mit der fremden Macht an die Bundespolizei weitergeleitet. Er verspricht auch, das formelle Verhör mit Gastmann so zu gestalten, dass dieser keine einzige Frage beantworten muss, welche ihm nicht zuvor detailliert mitgeteilt wurde. Des Weiteren sagt er zu, dass man Gastmann keinesfalls mehr belästigen wird. Kapitel 10 Die Beerdigung von Schmied findet schon bald satt und Lutz und Bärlach machen sich auf den Weg dorthin. Als Schmied beerdigt wird, befinden sich dort zwei betrunkene und schwarz gekleidete Gestalten und werfen einen Kranz hin, der ursprünglich für einen gewissen „Dr. Prantl bestimmt gewesen ist. Nun wissen Lutz und Bärlach, dass sich Schmied anscheinend als gewisser „Dr. Prantl ausgegeben haben muss, als er sich bei Gastmann aufhielt. Kapitel 11 Nach der Beerdigung kehrt Bärlach nachhause zurück – dort wartet bereits Herr Gastmann auf ihn. Er war bereits darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass Bärlach Schmied zuvor auf ihn angesetzt hatte. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht, denn die beiden kennen sich bereits seit mehr als 40 Jahren und vor langer Zeit wurde eine Wette aufgestellt. Dabei ginge es darum, dass Gastmann es vor den Augen von Bärlach schafft, ein Verbrechen zu begehen, ohne dass es Bärlach jemals möglich wäre, dies zu beweisen. Ein Kaufmann wurde von Gastmann von einer Brücke gestoßen und ertrank folglich daran. Weil dieser Kaufmann zuvor Konkurs angemeldet hatte, schenkte das Gericht der Version von Gastmann Glauben, dass es sich um Selbstmord handelte. Seit diesem Tage ist Bärlach Gastmann ständig auf den Fersen und macht Jagd auf ihn. Bärlach kann Gastmann nicht daran hindern, die Mappe mit sämtlichen Beweisen mit einzupacken, als er ihn verlässt. Kapitel 12 Bärlach begibt sich zu Lutz, um zu erfahren, dass er sich bei den Ermittlungen ab jetzt mehr in die Richtung von Schmied bewegen sollte, weil es sich bei Gastmann um eine zu wichtige Persönlichkeit handelt. Angeblich steht dieser über jedem Verdacht, so dass man ihm keinen Mord anhängen darf. Das Ganze sieht bei Schmied allerdings anders aus. Lutz ist überrascht, als Bärlach sich damit einverstanden gibt. Er bittet ihn um eine Woche Krankenurlaub, weil er sich nicht gut fühle. Kurz darauf begibt sich Bärlach mit Tschanz zu dem Schriftsteller von zuvor. Kapitel 13 Die beiden werden vom Schriftsteller in einem Zimmer empfangen, wo es ihnen nicht möglich ist, das Gesicht von ihm zu erkennen, weil das Gegenlicht derartig ungünstig fällt. Tschanz beginnt damit, Fragen über den Mord zu stellen und es stellt sich heraus, dass der Schriftsteller ein Alibi hat. Er ist nicht der Meinung, dass es möglich sein könnte, dass es Gastmann war, den 10 Minuten bevor sich der Mord ereignete, verabschiedete er sich von ihm. Trotzdem ist der Schriftsteller der Meinung, dass Gastmann ein schlechter Mensch ist, obwohl er von seinen Kochkünsten überzeugt ist. Gastmann wird sogar von ihm als Nihilist bezeichnet. Kapitel 14 Nachdem Bärlach den ausdrücklichen Befehl dazu gegeben hat, begeben sie sich nach Bern. Immerhin hat er versprochen, Gastmann nicht mehr zu belästigen, weil sich sein Chef das von ihm erwartet. Für Tschanz hingegen ist dies nur sehr schwer nachzuvollziehen. Er plant, den Mörder endlich zu finden – vor allem deshalb, weil er jahrelang im Schatten von Schmied gestanden hatte. Er stellt die Bitte an Bärlach, mit dem Chef darüber zu reden, doch dieser lehnt ab und meint, dass Tschanz selbst für die ganze Sache verantwortlich ist. Nebenbei erzählt er auch, dass er nächste Woche in Krankenurlaub ist. Kapitel 15 Bärlach begibt sich zu seinem Arzt namens Hungertobel. Dieser Teil ihm mit, dass er innerhalb der nächsten drei Tage dringend operiert werden muss, weil er ansonsten mit Sicherheit an einem Anfall sterben wird, nachdem er kurz zuvor seinen letzten Anfall bei dem Hausbesuch bei Gastmann erlitt. Bärlach kommt dahinter, dass seine Krankenakte von Gastmann gelesen wurde, weshalb dieser bestens über ihn Bescheid weiß. Nachdem er operiert wurde, wird er Prognosen zufolge noch ein Jahr leben. Kapitel 16 Als Bärlach mitten in der Nacht aufwacht, merkt er, dass sich ein Eindringling in seinem Haus befindet. Er bewaffnet sich mit einem Revolver und begibt sich auf die Suche nach ihm, doch den Täter gelingt es, sämtliche Lichter zu zerstören, so dass der folgende Kampf im Dunkeln stattfindet. Bärlach fasst den Entschluss, durch das Fenster einen Schuss abzusetzen, so dass die Nachbarn aufmerksam werden. Die Folge ist allerdings, dass der Täter ein Schlangenmesser in seine Richtung schleudert – er verfehlt ihn nur knapp unter ergreift danach die Flucht. Kapitel 17 Bärlach ruft ein Taxi und muss aber gleich herausfinden, dass es sich um eine Falle von Gastmann handelt, denn dieser trug zuvor dieselben Handschuhe, wie der Täter, der in sein Haus eingedrungen war, um ihn zu töten. Bärlach ist es nicht möglich, Gastmann für seine begangenen Taten zu überführen. Somit bleibt der einzige Ausweg, ihn für etwas zu anzuklagen, dass er gar nicht begangen hat – den Mord an Schmied. Bärlach gibt zu, dass er bereits ein Urteil über Gastmann gefällt hat und er meint, er würde ihm noch heute Nacht einen Henker schicken, so dass er von diesem hingerichtet wird. Immerhin wurde im zuvor von Gastmann angedroht, dass er ihn ebenfalls umbringen würde. Kapitel 18 Schmieds Frau heißt Anna und Tschanz trifft sich mit ihr. Er teilt ihr mit, dass er weiß, wer der Mörder von ihrem Ehemann ist und fragt sie gleichzeitig, ob sie seine Frau werden will. Er begibt sich zu Gastmann und Tschanz wird von einem der Diener angeschossen, doch er schafft es, seine Waffe auf Gastmann abzufeuern. Kapitel 19 Zwar ist Tschanz getroffen, doch er hat es geschafft, die beiden Diener und Gastmann selbst zu töten. Lutz teilt ihm mit, dass bei Gastmann die Akte von Schmied gefunden wurde – genauso ist man sich jetzt über das Motiv für den Mord an ihm bewusst. Immerhin hatte Gastmann große Bedenken, dass ihm Schmied auf die Schliche kommen könnte. Nun ist sogar endlich von Schwendi von der ganzen Sache überzeugt. Als Bärlach die Totenkammer betritt, findet er Tschanz und von Schwendi vor, die sich unterhalten. Er meint, dass nun eine Beförderung für Tschanz ansteht und er gibt zu, dass sie im Unrecht gewesen sind. Die anderen verlassen den Raum und er entfernt die Abdeckung von Gastmanns Leiche. Er möchte seinen Feind das letzte Mal ins Gesicht blicken. Immerhin ist das Leben von beiden Charakteren nun zu Ende einer der zwei bereits gestorben und der andere steht mit einem Bein im Grab. Das lange verfolgte Ziel wurde nicht erreicht und leider wurde die Wette ebenfalls verloren. Kapitel 20 Tschanz begibt sich zu Bärlach, denn ihn erwartet ein Festessen für zwei Personen. Bärlach hat großen Appetit und lässt alles so aussehen, als ob er seine Krankheit nur gespielt hätte. Des Weiteren erweckt er den Verdacht, dass er gewusst hat, dass Tschanz der Mörder von Schmied war. Bärlach gibt zu, auf welche Art und Weise er Schmied getötet hat, denn er ließ seinen Wagen im Twannbachwald stehen, um von da aus auf die Straße nach Lamboing zu gelangen. Folglich hatte er danach Schmied erschossen und die Kugel, die sich in dem Hund befand, der ihn zuvor angefallen hat, brachte ihn zur Tatwaffe. Es war nämlich die Dienstwaffe von Tschanz, welche Schmied zuvor umgebracht hatte. Bärlach war es von Anfang an gelungen, gegen Tschanz zu ermitteln. Tschanz hegte großen Groll gegen Schmied, denn immerhin hatte er alles, was er selbst nicht hatte. Als er ihn folglich tötete, musste er einen Sündenbock finden und Gastmann entsprach genau sämtlichen Kriterien. Genauso war es Tschanz, der Bärlach zuvor überfiel, damit er dann an die Akte kommen konnte, so dass der wiederum eine Belastung für Gastmann in Händen hielt. Schmied wurde auf Gastmann angesetzt – und zwar von Bärlach selbst. Weil Tschanz die Pläne von Bärlach durchkreuzte, wurde er dazu benutzt, Gastmann umzubringen. Jetzt begreift Tschanz endlich, dass Bärlach schon lange ein Urteil über Gastmann gefällt hatte – Tschanz war ganz einfach nur derjenige gewesen, der ihn niederstreckte. Bärlach teilt Tschanz allerdings mit, dass er ihn nicht verraten wird, weil er bereits einen Menschen hingerichtet hat – somit lässt er ihn gehen. Kapitel 21 Kurze Zeit später muss Bärlach erfahren, dass Tschanz mit seinem Wagen einen Unfall hatte, denn er kam unter einen Zug und verstarb. Der Kommissar selbst blickt bereits dem Tod ins Auge, weil er nur noch ein Jahr zu leben hat. Kommentar: Ob es sich bei dem Unfall von Tschanz tatsächlich um Selbstmord handelt, bleibt offen, doch für den Leser scheint es sehr wahrscheinlich.