Arbeitsblatt: Wo die Zeit wohnt

Material-Details

Geschichte für 1.Klässler
Deutsch
Erstlesen
1. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

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12.02.2014

Autor/in

Andrea Forster


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wo die Zeit wohnt Karin steht am Fenster und schaut auf die Stadt. Karin will wissen wo die Zeit wohnt. Der Vater sagt: „Ich habe keine Zeit für dich. Ich will die Zeitung lesen. Die Mutter sagt: „Die Zeit ist ein Ungeheuer. Die Menschen haben zu wenig Zeit. Der Bruder sagt: „ Die Zeit wohnt in der Uhr. 1 Karin nimmt die Armbanduhr von Papa auseinander. Dort findet sie die Zeit nicht. Sie schaut in der Kuckucksuhr. Die Uhr fällt auf den Boden. Aber auch dort wohnt die Zeit nicht. Papa schimpft mit Karin weil die Uhr kaputt ist. Karin will die Zeit suchen. Sie geht in die Garderobe. Niemand beachtet sie. Karin zieht die Jacke an und geht nach draussen. Die grosse Uhr am Turm zeigt 20 Minuten nach 5. Die Zeit wohnt sicher im Turm. Karin macht sich auf den Weg zum Turm. Das Tor vor dem Turm ist offen. Auf der frischen Schneedecke hat es grosse Spuren. Die Spuren führen zum Turm. Die Spuren sind sicher vom Ungeheuer. 3 Karin ist mutig. Sie öffnet die grosse Türe zum Turm. Vorsichtig geht Karin durch die Türe. Die Türe geht zu. Karin denkt an das Ungeheuer. Laut ruft sie: „ Ich habe keine Angst, Ungeheuer. Langsam steigt sie die Treppe nach oben. Oben ist ein grosser Raum. Eine riesige Uhrmaschine tickt in der Mitte. Es hat viele Zahnräder und Ketten und Seile. Plötzlich beginnt die Uhrmaschine laut zu dröhnen. Die Ketten rasseln. Die Zahnräder bewegen sich. Die Uhr schlägt die halbe Stunde. Der Turm zittert. Über der Uhrmaschine steht ein alter Mann. Er kommt zu Karin. Karin fragt: „Bist du der Zeitgeist? Wohnt die Zeit bei dir? Du bist nicht nett zu den Menschen. Du gibt ihnen zu wenig Zeit. Karin erzählt dem Zeitgeist ihre Geschichte. 5 Karin fragt: „Was macht die Zeit den ganzen Tag? Der Zeitgeist sagt: „Die Zeit muss den ganzen Tag an den Rädchen drehen. Kannst du die Uhr kurz anhalten? Dann haben alle Zeit für mich. Die Zeit kann man nicht anhalten. Man kann sich die Zeit nehmen. Der Zeitgeist erzählt Karin, dass alles Zeit braucht. Sie schauen zusammen aus dem Fenster. Häuser bauen braucht Zeit. Autos erfinden braucht Zeit. Einkaufen braucht Zeit. Es ist schon spät. Karin steht auf. Ich muss nach Hause. Wenn ich nicht zu Hause bin, wenn die Uhr 6 schlägt, gibt es eine Strafe. Karin fragt den Zeitgeist: „Kannst du die Zeit nicht kurz anhalten? Der Zeitgeist sagt: „ Ausnahmsweise kann ich das. Ich bin nämlich kein Zeitgeist, sondern Uhrmacher. Er geht die Treppe nach oben und hält das riesige Pendel an. Karin ist froh. Schnell verabschiedet sie sich und läuft nach Hause. 7 Der Vater wartet schon zu Auf seiner Uhr ist schon viertel Hause. nach 6. Der Vater fragt Karin: „Wo warst du? Die Turmuhr schlägt gerade 6. Karin sagt: „Ich war im Märchen. Wenn ihr Zeit habt erzähle ich euch die Geschichte. Mama und Papa setzten sich auf das Sofa. Karin beginnt zu erzählen.