Arbeitsblatt: wichtige Begriffe zum zuschneiden, nähen, Werkzeuge

Material-Details

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Werken / Handarbeit
Textil
7. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

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25.02.2014

Autor/in

Sandra Maag
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Nahtzugaben Nahtzugabe nennt man den Abstand zwischen der Schnittkante und der Nahtlinie. Sie beträgt meist 1 bis 1,5 cm, an Säumen wird empfohlen 3 – 4 cm zu lassen. Saum Als Saum bezeichnet man die unterste Stelle eines Kleidungsstückes, wie z. B. den Ärmelsaum an der Jacke, der Jackensaum, der Rock- oder Hosensaum. Stoffbruch Webkante Der Stoffbruch ist die Kante, an der ein Stoff gefaltet wird. Meist ist der Stoffbruch gleichzeitig der Fadenlauf/ Maschenlauf. Wenn auf dem Schnittmuster eine Kante mit „Stoffbruch beschriftet ist, müssen diese Schnittmusterteile genau an die gefaltete Kante, den Stoffbruch, gelegt werden. Das sind die seitlichen, festen Kanten eines Gewebes – sie sind identisch mit der Richtung des Fadenlaufes. Heften Fadenlauf/ Maschenlauf Mit dem Heftstich werden zwei oder mehr Stoffteile zusammengeheftet, damit sie nicht verrutschen. Die Stiche sollten nicht länger als 1 cm sein. Stoffrichtung, die beachtet werden muss, wenn die Schnittteile zum Zuschneiden auf den Stoff gelegt werden. Naht Einfädelhilfe Beim Nähen entstehende Verbindungslinie. Das Handmaß ist eine willkommene Hilfe um z.B. die Nahtzugabe korrekt einzuzeichnen. Pfiffikus Nahtöffner Werkzeug zum Öffner von Nähten. Absteppen heisst, von rechts an Kanten, Säumen oder Nähten entlang zu nähen, um sie dekorativ hervorzuheben oder zu stabilisieren. Absteppen Rechte Stoffseite Die rechte Seite eines Stoffes ist immer die, welche bei dem fertigen Kleidungsstück aussen zu sehen sein soll. Linke Stoffseite Das ist die „nicht schöne Stoffseite, die beim fertig genähten Teil meist innen ist. Schnittmuster Stichplatte Die eingefrästen Linien dienen dazu, den Stoff in exaktem Abstand neben der Nadel zu führen. Von der ersten Linie bis zur Nadel sind es 10mm, von der zweiten sind es 15mm usw. Massband Praktisch und flexibel zugleich ist das Maßband, welches man unter anderem zum Ausmessen des Stoffes benötigt. Schneiderkreide Zum Aufzeichnen der Nahtzugaben nutzt man die Schneiderkreide, die in einigen Farben erhältlich ist. Man kann die Kreide auch in Stiftform kaufen. Praktisch ist dieses Material, denn die leichten Kreidestriche gehen spätestens bei der ersten Wäsche raus und von den Hilfslinien ist nichts mehr zusehen. Rechts auf rechts Zwei Stoffe liegen mit ihren rechten Seiten aufeinander, die schönen Seiten sind also innen. Webkante Das sind die seitlichen, festen Kanten eines Gewebes – sie sind identisch mit der Richtung des Fadenlaufes. Vernähen Damit sich eine Naht nicht von selbst wieder löst, mässen Anfang und Ende befestigt werden. Das geht am schnellsten, indem man einige Stiche vor und wieder zurück näht.