Arbeitsblatt: Lautlos durch die Nacht

Material-Details

Arbeitsblatt zum Monatskalender 2 - Februar
Biologie
Tiere
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

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517
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25.02.2014

Autor/in

Patrizia Gubler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lautlos durch die Nacht Eulen fliegen schattenhaft und lautlos durch die Nacht, um als Jäger ihre Beute zu erlegen. Typisch für Eulen sind die grossen, nach vorne gerichteten aber unbeweglichen Augen. Dafür können Eulen ihren Kopf bis 270 Grad drehen. Eulenaugen können in der Dunkelheit bis 100 Mal besser sehen als wir Menschen. Auch das Gehör der Eulen ist ausgezeichnet entwickelt. Eine Schleiereule kann mit einem Ohr aus 20 Entfernung eine Maus ausmachen. Die Gehöreingänge liegen an den Seiten des Kopfes und sind vom Federkleid überdeckt. Die Ohrbüschel der Eulen bestehen bloss aus Federn und haben nichts mit den Ohren zu tun. Die Federn aber, die wie ein Schleier die Augen der Eulen umrahmen, werden zum Hören eingesetzt: Sie können aufgestellt werden und bündeln dadurch die Schallwellen. Der Eulenflug ist lautlos. Dadurch wird ein Beutetier ohne Vorwarnung überrascht. Ausserdem werden die Geräusche eines Beutetieres nicht vom eigenen Fluggeräusch übertönt. Dieser lautlose Flug wird durch den besonderen Bau von Eulenfedern ermöglicht: Ihre weiche, pelzige Oberfläche wirkt beim Flug geräuschdämmend. Die nach aussen stehenden Seiten der Handschwingen sind ausgefranst. So haben die Flügel weniger Luftwiderstand und es entsteht kein Fluggeräusch. Ein Gewöll ist ein spannender Fund. Es besteht aus den unverdaulichen und deshalb wieder ausgewürgten Teile der Beute: Haare, Knochen, Federn oder Chitinteile von Käfern. Eulengewölle enthalten viele gut erhaltene Knochen und sehen verfilzt aus.