Arbeitsblatt: Das Auge

Material-Details

Bau, Sehvorgang, Akkomodation
Biologie
Anatomie / Physiologie
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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1288
13
26.02.2014

Autor/in

knowi (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Humanbiologie AB 1L Das Auge – Sehsinn Wir sehen die Welt mit unseren Augen Das Auge ist für uns Menschen ein besonders wichtiges Sinnesorgan. Der rundliche Augapfel besteht aus dem Glaskörper, einer transparenten, gallertartigen Masse. Dieser ist von der Lederhaut umgeben, die den Augapfel schützt und vorne in die uhrglasförmige, lichtdurchlässige Hornhaut übergeht. Unter der Lederhaut liegt die gefässreiche Aderhaut, welche das Auge mit Nährstoffen versorgt. Vorne geht die Aderhaut in die Regenbogenhaut über, in deren Mitte das Guckloch, die Pupille, liegt. 1 Lederhaut (Schutz) 2 Aderhaut (Ernährung) 3 Netzhaut (Rezeptor) 4 Sehnerv (sensible Fasern zum Gehirn) 5 durchsichtige Hornhaut (Lichtbündelung zus. Mit Linse) 6 Iris (Regenbogenhaut) (Blende, regelt Lichtzufuhr) 7 Linse (variable Brechkraft) 8 Pupille (Sehloch) 9 Muskel 10 Linsenbänder (Aufhängefasern) 11 Augenkammer 12 Glaskörper (Innendruck, Form) 13 gelber Fleck, Sehgrube (Stelle des schärfsten Sehens) 14 blinder Fleck (Austritt des Sehnervs) Hinter der Iris sitzt die Augenlinse, welche das durch die Pupille einfallende Licht durch den Glaskörper auf die dahinterliegende Netzhaut abbildet, welche die Sehzellen (Stäbchen und Zapfenzellen) enthält. Direkt gegenüber der Pupille liegt die Netzhautgrube (Sehgrube/ gelber Fleck) mit dem Bereich des schärfsten Sehens. Nasal davon, dort, wo der Sehnerv in die Netzhaut eintritt, verfügt diese über keine Sehzellen und ist daher lichtunempfindlich (Blinder Fleck). Der Bereich zwischen Linse und Hornhaut wird Augenkammer (eingeteilt in vordere und hintere Augenkammer) genannt. Sie ist mit dem Kammerwasser gefüllt, das diese Augenpartie versorgt. Der Sehvorgang Unmittelbar hinter der Hornhaut befindet sich die farbige Regenbogenhaut oder Iris, die unserem Auge die Farbe gibt. Wenn wir starkem Licht ausgesetzt sind, wirkt die Regenbogenhaut wie eine Blende und schützt die Netzhaut vor zu starkem Lichteinfall. Die Pupille verändert so ständig ihre Grösse je nach Stärke des Lichtes. Dieser Anpassungsvorgang der Pupille nennt sich Adaption. NT CH Humanbiologie AB 1L Beim Sehen dringt also das Licht durch die Hornhaut auf die Linse, welche die Strahlen sammelt und auf die Netzhaut lenkt. Für das Sehen in die Nähe muss das Auge die Linse mehr wölben und dadurch die Lichtstrahlen stärker brechen als für das Sehen in die Weite. Dieser Anpassungsvorgang der Augenlinse nennt sich Akkomodation. Das Auge ist auf die Ferne eingestellt: Muskeln entspannt, Linse flach; Lichtstrahlen schwach gebrochen Nahe Objekte werden unscharf gesehen. Das Auge ist auf die Nähe eingestellt: Muskeln angespannt, Linse stark gewölbt; Lichtstrahlen stark gebrochen. Weit entfernte Objekte werden unscharf gesehen. Auf der Netzhaut entsteht ein umgekehrtes, verkleinertes Bild des Gegenstandes. Die Signale werden von den Stäbchen und Zäpfchen aufgenommen und gelangen durch die Fasern des Sehnervs ins Gehirn. Dort werden sie dann zu einem Bild zusammengesetzt. Das eigentliche Sehen geschieht also erst im Gehirn! Obwohl dieser Vorgang so kompliziert ist, dauert er nur eine Zehntelsekunde. Deine Recherche Notiere auf einem Zusatzblatt (AB 1.1) wissenswertes über die Augenwimpern, Augenlider, Tränendrüsen, Augenhöhlen und Augenmuskeln. Stelle tabellarisch die Stäbchenzellen den Zapfenzellen gegenüber. Die Tabelle soll Auskunft über Anzahl und Funktion geben. NT CH